Willkommen im Erzgebirgskreis

Asyl im Erzgebirgskreis

Ausgangssituation

Die Zahl derer, die in Deutschland Zuflucht suchen, ist groß. Menschen suchen Schutz vor Verfolgung und Krieg in ihrer Heimat, entfliehen prekären Lebenssituationen und erwarten ein Leben in Freiheit und Menschenwürde. Die Landkreise und kreisfreien Städte als untere Unterbringungsbehörden sind zu deren Aufnahme und Unterbringung gesetzlich verpflichtet.

Der Erzgebirgskreis hält in Abstimmung mit den Kommunen grundsätzlich an der dezentralen Unterbringung von zugewiesenen Asylbewerbern in der Fläche des Landkreises fest. Nach §§ 3 und 6 des Sächsischen Flüchtlingsaufnahmegesetz sind die Kommunen zur Mitwirkung bei der Aufnahme und Unterbringung von Asylbewerbern verpflichtet.
Ein Großteil der Städte und Gemeinden ist dieser Aufnahmeverpflichtung bereits nachgekommen. Zudem greift zwischen den Kommunen das Solidarprinzip, wonach Kommunen freiwillig mehr Asylbewerber aufnehmen, als sie nach dem Verteilerschlüssel entsprechend ihrer Einwohnerzahl müssten, um damit Nachbarkommunen zu entlasten. 

 

Aktueller Stand

Der Freistaat Sachsen geht für das laufende Jahr 2017 von einer technischen Planungsgröße von 20.400 Zugängen von Asylsuchenden aus.

In Anbetracht dieser Planungsgröße muss der Erzgebirgskreis derzeit von einer Zuweisung von ca. 1.750 Asylerstantragstellern im Jahr 2017 ausgehen.

Mit Stand 24. Februar 2017 sind 703 Personen zentral in Gemeinschaftsunterkünften und 1.882 Personen dezentral in Wohnungen untergebracht. Das aktuelle Unterbringungsverhältnis liegt damit unverändert bei 73% dezentraler zu 27% zentraler Unterbringung.

 

Im Erzgebirgskreis gibt es derzeit folgende Unterkünfte:

·         Asylbewerberwohnheim Aue-Alberoda

·         Asylbewerberwohnheim Drebach

·         Asylbewerberheim Marienberg OT Hüttengrund

·         Ehemaliges Lehrlingswohnheim Zschopau

·         Gemeinschaftsunterkunft in Johanngeorgenstadt

·         Ehemaliger Verwaltungsstandort des Landratsamtes Erzgebirgskreis in Niederdorf

·         Containerstandort in Jahnsdorf OT Pfaffenhain

·         Containerstandort in Burkhardtsdorf OT Meinersdorf

·         Gemeinschaftsunterkunft in Crottendorf OT Walthersdorf

 

Die Unterbringungseinrichtung im BSZ Erdmann Kircheis, Standort Aue, Haus 2, wird derzeit für die Unterbringung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen genutzt. Außerdem wurde die Notunterkunft in Thalheim in den Stand-by-Zustand versetzt und die Notunterkunft im Naturschutzzentrum Erzgebirge dauerhaft geschlossen.

 

Weitere Informationen:

  1. Fragen und Antworten zu Asylbewerbern im Erzgebirgskreis
  2. Fragen und Antworten zur Unterbringung der Asylbewerber im Landkreis
  3. Fragen und Antworten zum Asylrecht

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