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Arbeitsgelegenheiten

Arbeitsgelegenheiten nach § 16 d Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) sind öffentlich finanzierte und zeitlich befristete Zusatzjobs für arbeitslose Leistungsbezieher nach dem SGB II.

Primäres Ziel der Arbeitsgelegenheiten ist die Erhaltung bzw. (Wieder-) Herstellung sowie die Aufrechterhaltung der Beschäftigungsfähigkeit und die Erzielung von Integrationsfortschritten für eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt von arbeitsmarktfernen Bürgern.

Die geschaffenen Arbeitsgelegenheiten müssen immer zusätzlich sein und im öffentlichen Interesse liegen, d.h. dass diese Tätigkeiten ohne die Förderung nicht oder nicht in diesem Umfang oder nicht zu diesem Zeitpunkt ausgeführt werden können. Zudem müssen die Arbeitsgelegenheiten wettbewerbsneutral sein. Die Voraussetzungen und Förderkonditionen zur Durchführung von Arbeitsgelegenheiten sind im Initiates file downloadMerkblatt [Download, *.pdf] ausführlich erläutert.

Die Zuweisung von Teilnehmern zu den Maßnahmen erfolgt durch die Arbeitsvermittler/Fallmanager. Diese entscheiden unter Berücksichtigung der aktuellen Situation des Einzelnen, ob eine befristete Beschäftigung in einer Arbeitsgelegenheit geeignet ist, die Eingliederungschancen für den ersten Arbeitsmarkt zu erhöhen. Es dürfen nur leistungsberechtigte Bürger des Jobcenters Erzgebirgskreis beschäftigt werden. Eine Zuweisung darf maximal 24 Monate innerhalb eines Zeitraumes von 5 Jahren erfolgen.

Arbeitsgelegenheiten sind nicht dazu geeignet, Bürger durch den Einsatz öffentlicher Mittel dauerhaft bzw. langfristig dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu entziehen.

Formulare zu den Arbeitsgelegenheiten finden Sie auf der Seite Opens internal link in current windowFormularservice