Einsatz in der Gohrischheide ausgewertet

17. September 2025
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Landrat dankt Einsatzkräften für außergewöhnliches Engagement.

Am 16.09.2025 fand im Landratsamt Erzgebirgskreis in Annaberg-Buchholz eine interne Auswertungsveranstaltung zum überregionalen Katastrophenschutzeinsatz im Waldbrandgebiet Gohrischheide statt. Insgesamt 76 Kameradinnen und Kameraden aus Feuerwehren des Erzgebirgskreises waren Anfang Juli 2025 im Einsatz, um auf Ersuchen des Landkreises Meißen bei der Eindämmung eines der schwersten Waldbrände der letzten Jahre mitzuwirken.

Der Erzgebirgskreis stellte im Rahmen der Amtshilfe unter anderem den 2. KatS-Löschzug Wasserversorgung (2. KatS LZW) sowie weitere Einheiten bereit. Mit 11 Fahrzeugen leisteten die Einsatzkräfte gemeinsam über 5.500 Einsatzstunden – unter schwierigen Bedingungen: Das Einsatzgebiet war nicht nur schwer zugänglich, sondern auch munitionsbelastet und von langanhaltender Trockenheit betroffen. Das entschlossene Handeln der Helfer trug maßgeblich dazu bei, die Ausbreitung des Feuers zu stoppen und ein Übergreifen auf Wohngebiete zu verhindern.

Beteiligt waren neben den Einsatzkräften des 2. KatS LZW auch weitere Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Grünhainichen, Reitzenhain, Walthersdorf, Zöblitz und Zschorlau.

Im Rahmen der Veranstaltung würdigte Landrat Rico Anton die Leistung aller Beteiligten und überreichte ihnen persönlich eine Dankurkunde. Zudem wurde ein Schreiben des Landrates des Landkreises Meißen, Ralf Hänsel, verlesen, in dem ausdrücklich die wertvolle Unterstützung aus dem Erzgebirgskreis gewürdigt wurde.

„Ihr Einsatz war entscheidend dafür, dass sich das Feuer nicht noch weiter ausbreiten konnte“, betonte Landrat Anton in seinem Grußwort. „Darüber hinaus ist es Ihnen gelungen, ein Übergreifen der Flammen auf die örtliche Wohnbebauung zu verhindern – und damit die Heimat vieler Menschen zu schützen. Für diesen Einsatz ist Ihnen nicht nur die betroffene Region, sondern auch der gesamte Erzgebirgskreis zu großem Dank verpflichtet.“

Der Landrat dankte ausdrücklich auch den Familien und Arbeitgebern der Einsatzkräfte, „die das Engagement ihrer Angehörigen mittragen und ermöglichen.“

Mit der Auswertung des Einsatzes wurde nicht nur fachlich zurückgeblickt, sondern vor allem auch das ehrenamtliche Engagement gewürdigt – ein Engagement, das im Ernstfall Leben schützt und auf das sich Menschen im Erzgebirgskreis und - wie in diesem Fall - auch darüber hinaus verlassen können.

 

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