Erzgebirgskreis sagt Danke: Appell „Unser (H)ERZ schlägt für Kultur!“ größtenteils berücksichtig

11. Juli 2025
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Landrat sendet Schreiben u. a. an Fraktionen des Sächsisches Landtages und dankt für Erhalt der Kulturförderung im Doppelhaushalt 2025/26.

Der Erzgebirgskreis hat sich heute (11. Juli 2025) mit einem offiziellen Schreiben bei den Fraktionen des Sächsischen Landtags für die starke Unterstützung und die Umsetzung wesentlicher Forderungen aus dem Appell „Unser (H)ERZ schlägt für Kultur!“ bedankt. Inhaltsgleiche Schreiben gingen auch an den sächsischen Ministerpräsidenten, Michael Kretschmer, und die fachlich zuständige Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch. Landrat Rico Anton sprach im Namen der Landkreisverwaltung sowie der zahlreichen kulturellen Einrichtungen im Erzgebirgskreis seinen herzlichen Dank für die Erhöhung und Bereitstellung der Kulturfördermittel im Doppelhaushalt 2025/2026 aus.

Im Mai 2025 hatte der Erzgebirgskreis im Rahmen einer Pressekonferenz einen dringenden Appell an den Sächsischen Landtag gerichtet, um die Kulturförderung für den ländlichen Raum zu stärken und das kulturelle Engagement im Erzgebirge nachhaltig zu sichern. Die Fraktionen von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke haben im Zuge der Haushaltsberatungen dem Anliegen des Erzgebirgskreises umfassend Rechnung getragen.

 

Besonders zu begrüßen ist, dass drei von vier zentralen Forderungen des Appells wie folgt erfüllt wurden:

  • Erhöhung des institutionellen Zuschusses an die Erzgebirgische Theater- und Orchester GmbH (ETO) auf insgesamt über 600.000 Euro jährlich

  • Bereitstellung einer höheren Zuweisung an die Kulturräume, die u. a. zur Finanzierung des Investitionsbedarfs der regional bedeutsamen Kultureinrichtungen im Erzgebirgskreis zur Verfügung steht

  • Bereitstellung höherer  Haushaltsmittel zur Förderung der Netzwerkstellen Kulturelle Bildung und regional bedeutsamer Projekte in den Kulturräumen

Die vierte Forderung zur stabilen Finanzierung von Personalausgaben für Honorarlehrkräfte an Musikschulen soll ab dem Jahr 2026 mit einer neuen Förderrichtlinie voraussichtlich ebenfalls realisiert werden.

Landrat Anton betont: „Mit dem Beschluss zum Doppelhaushalt haben die Abgeordneten des Sächsischen Landtags ein klares Zeichen für die kulturelle Identität und Vielfalt in unserem Erzgebirgskreis gesetzt. Dafür danken wir sehr herzlich.“ Er hofft zugleich auf eine weiterhin engagierte Unterstützung bei der kommenden Haushaltsaufstellung 2027/2028, um die Kultur-Landschaft im ländlichen Raum zu erhalten.

 

PM/SP

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