KohleWelt gewinnt den Sächsischen Museumspreis 2025
Die KohleWelt in Oelsnitz/Erzgeb. erhält den Sächsischen Museumspreis 2025. Mit dieser Auszeichnung würdigt das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus die innovative und eindrucksvolle Weiterentwicklung des Museums sowie dessen zukunftsweisende Vermittlungsstrategien für das kulturelle Erbe des Steinkohlenbergbaus. Der Museumspreis wurde in diesem Jahr zum zehnten Mal verliehen.
Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch überreichte den Preis im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Staatskanzlei in Dresden. „Die KohleWelt – Museum Steinkohlenbergbau Sachsen - hat sich als ein beeindruckender touristischer Anziehungspunkt mit Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Für viele Menschen in Sachsen ist zwar die Geschichte der Braunkohle bekannt. Dass auch die Steinkohle einen wichtigen Teil der Industriegeschichte darstellt, wird in der Ausstellung eindrucksvoll vermittelt. Dabei gelingt es dem kleinen Museumsteam hervorragend, diese Industrie aus sehr unterschiedlichen Perspektiven anschaulich darzustellen. Großartig!“, so die Ministerin.
Die KohleWelt, wurde als Museum in den übertägigen Anlagen des seit 1869 abgeteuften Kaiserin-Augusta-Schachtes eingerichtet. Sie bietet Besucherinnen und Besuchern einen einzigartigen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt der Bergleute und zeigt in der Ausstellung vielfältige Verbindungen zur regionalen, nationalen und internationalen Kultur-, Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte auf. Nach umfassender Neukonzeption präsentiert sich das Museum seit seiner Wiedereröffnung als innovativer Lern- und Erlebnisort: Interaktive Exponate, digitale Angebote, ein neuer Rundgang sowie ein konsequentes inklusives Vermittlungskonzept machen Bergbau- und Industriegeschichte auf zeitgemäße Weise erfahrbar.
„Wir freuen uns außerordentlich über diese Ehrung“, betont Museumsleiter Jan Färber. „Der Preis ist eine Würdigung und Anerkennung der intensiven Arbeit unseres gesamten Teams und der vielen Partnerinnen und Partner, die unsere Vision für eine moderne Präsentation des Bergbauerbes in Sachsen teilen. Herausgehoben sei hier auch das Engagement des Erzgebirgskreises als Träger des Museums. Der Preis motiviert uns, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen, noch mehr Menschen für die faszinierende Geschichte unserer Region zu begeistern und das Erbe des sächsischen Steinkohlenbergbaus für die nachfolgenden Generationen aufzuarbeiten und zu bewahren.“
Mit dem Sächsischen Museumspreis werden Einrichtungen ausgezeichnet, die sich durch besondere Qualität, Besucherorientierung und Innovationskraft hervorheben. Die KohleWelt reiht sich damit in die Liste bedeutender Preisträger ein, die kulturelle Identität Sachsens maßgeblich prägen.
Über die KohleWelt
Die KohleWelt ist im Erzgebirge ein zentrales Museum zur Geschichte des sächsischen Steinkohlenbergbaus. Seine Eröffnung erfolgte am 4. Juli 1986 als Bergbaumuseum Karl-Liebknecht-Schacht. Am authentischen Standort lädt die KohleWelt heute zu faszinierenden Einblicken in Technik, Alltag und Kultur des Bergbaus ein und bietet darüber hinaus einen hohen Freizeit- und Erlebniswert für Familien. Das Museum ist eine Einrichtung des kul(T)our-Betriebes des Erzgebirgskreises und wird in enger Zusammenarbeit mit regionalen Partnern weiterentwickelt.
