Selbsthilfe Asyl

Leitfaden für Asylsuchende und Menschen mit Duldung

Willkommen im Erzgebirgskreis!

Sie sind jetzt in Deutschland.

Deutschland ist ein sicheres Land.

Manche Dinge sind hier anders als in Ihrem Land.

Es gibt viele neue Dinge.

Es braucht Zeit, sich daran zu gewöhnen.

 

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Viele Informationen sind aktuell.

Aber: Viele Themen ändern sich schnell.

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Wir schreiben geschlechts-neutral.

Zum Beispiel:

Wir schreiben „Mitarbeiter“.

Wir meinen alle Menschen – Frauen, Männer und andere Personen

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Hinweis:

bei wichtigen Terminen

->  wenn möglich: nehmen Sie einen menschlichen Übersetzer mit

Diese Wörter finden Sie oft.

Hier werden sie erklärt.

A

anonym

= Sie müssen Ihren Namen nicht sagen

 

AsylbLG

Heißt: Asyl-Bewerber-Leistungs-Gesetz

Im Gesetz steht zum Beispiel:

Welche Hilfe bekommt ein Asyl-Bewerber.

 

Asyl-Bewerber

= Menschen die einen Asyl-Antrag gestellt haben

Der Antrag ist noch nicht entschieden.

Der Antrag liegt noch beim BAMF.

B

BAMF

Heißt: "Bundesamt für Migration und Flüchtlinge"

Hier haben Sie Ihren Asyl-Antrag gestellt.

Das BAMF prüft ob Sie bleiben können.

 

Behörde

man sagt auch: Amt

= ein Haus, das für den Staat arbeitet

Es gibt Bundes-Behörden.

- arbeiten für Deutschland

Es gibt Landes-Behörden.

- arbeiten für das Bundesland

Es gibt Kommunal-Behörden.

- arbeiten für den Landkreis oder die Stadt

 

Bescheid

= ein Brief vom Amt

Darin steht eine Entscheidung.

Beispiel:

Sie haben einen Antrag auf Hilfe gestellt.

Das Amt prüft den Antrag.

Das Amt schickt Ihnen einen Bescheid.

Im Bescheid steht:

  • Ob Sie Hilfe bekommen

  • Wie viel

  • Ab wann

 

Bewilligung

Sie haben einen Antrag gestellt.

Die Behörde hat JA gesagt.

Man sagt: der Antrag wurde bewilligt.

Schauen Sie auch bei Weiter-Bewilligung (weiter unten)

E

Einstellungs-Bescheid

= ein Brief vom Amt

Der Brief sagt:

Eine Sache wird nicht weiter gemacht.

Zum Beispiel:

Sie bekommen keine Asyl-Leistungen mehr.

 

Ermessen 

Eine Ermessens-Entscheidung heißt:

Das Amt entscheidet selbst.

Es gibt keinen festen Anspruch.

Das Amt muss die Leistung nicht geben.

Das Amt kann die Leistung geben.

Das Amt prüft jeden Fall genau.

Danach entscheidet das Amt:

  • Ja, die Hilfe wird genehmigt.

  • Oder: Nein, die Hilfe wird nicht genehmigt.

 

Erwachsene

= Menschen ab 18 Jahre oder älter

Dann sagt man:

Die Person ist erwachsen.

Sie darf alles selbst entscheiden –

Aber sie trägt auch die Verantwortung.

F

Formular

= ein Blatt Papier oder ein Dokument.

In einem Formular stehen Fragen.

Sie müssen die Fragen ausfüllen.

Zum Beispiel

  • Ihr Name

  • Geburtsdatum

  • Adresse

  • Warum Sie Hilfe brauchen

Formulare sind wichtig für Ämter.

G

Gemeinschafts-Unterkunft

Man sagt kurz: GU

Das ist ein Heim.

Dort wohnen viele Asyl-Suchende.

 

Gewährs-Wohnung

Das ist eine Wohnung vom Staat.

Dort wohnt man mit anderen Asyl-Suchenden

oder Menschen mit Duldung.

J

Jugendliche

= Menschen ab 14 Jahre

Sie sind noch nicht 18 Jahre alt.

Sie dürfen noch nicht alles.

Das steht im Gesetz.

Es soll Jugendliche schützen.

Zum Beispiel:

  • Sie dürfen nicht alles kaufen.

Zum Beispiel: keine Zigaretten

  • Sie dürfen keine wichtigen Verträge machen.

Zum Beispiel:

Keine Miet-Verträge

Keine Handy-Verträge oder Internet

Keine teuren Sachen kaufen

K

Kind

= eine Person unter 14 Jahre.

Zum Beispiel:

Sara ist 12 Jahre alt.

Sie ist ein Kind.

 

Kinder dürfen nicht alles.

Das steht im Gesetz.

Es soll Kinder schützen.

Zum Beispiel:

  • Sie dürfen nicht arbeiten.

  • Sie dürfen keine Verträge machen.

Vergleiche: Jugendlicher

 

kostenlos

= Sie müssen nichts zahlen

 

Kosten-Übernahme

heißt: Jemand anderes bezahlt.

Zum Beispiel das Amt

L

Leistungen der Behörde

= Hilfe vom Amt

Das sind Sachen oder Geld.

Zum Beispiel:

  • Unterkunft

  • Geld zum Leben

  • Geld für Schul-Sachen

 

M

MBE 

= Migrationsberatung für Menschen über 27Jahre

 

Migrationsberatung

= hilft Menschen, die nach Deutschland gekommen sind.

Zum Beispiel:

  • anerkannte Flüchtlinge

  • Menschen mit Aufenthalt

  • Menschen aus anderen Ländern

Migrationsberatung hilft bei:

  • Aufenthaltstitel und Verlängerung

  • Arbeit und Ausbildung

  • Schule, Kita und Sprachkurse

  • Wohnen

  • Behörden und Formulare

  • Leben in Deutschland organisieren

 

P

PLZ

heißt Post-Leit-Zahl.

Jeder Ort hat eine Zahl.

Sie hat immer 5 Stellen.

Zum Beispiel:

09456 Annaberg-Buchholz

08280 Aue – Bad-Schlema

S

Sorgeberechtigte

Sind Mutter und Vater

Manchmal andere Menschen (Oma, Opa, Tante…)

Das entscheidet das Gericht

V

vertraulich

Dinge, die vertraulich sind, bleiben geheim.

Niemand darf es weiter erzählen.

Außer: Sie geben die Erlaubnis.

Vertraulich bedeutet also: sicher und privat.

 

volljährig

= ein Wort aus dem Gesetz.

Es bedeutet: Eine Person ist 18 Jahre und älter.

Schaue auch bei Erwachsener. (weiter oben)

W

Weiter-Bewilligung

Sie haben einen Antrag gestellt.

Die Behörde hat JA gesagt.

Aber: das JA hat ein Ende.

Sie müssen einen neuen Antrag stellen.

Man sagt: der Antrag wird weiterbewilligt. 

 

 

Widerspruch

Sie sind mit einem Bescheid nicht einverstanden.

Sie können Widerspruch einlegen.

Das heißt:

Sie schreiben dem Amt einen Brief.

Sie sagen: Ich bin nicht einverstanden.

Wichtig:

  • Im Bescheid steht eine Frist

Meist 1 Monat, manchmal nur 2 Wochen

In dieser Zeit müssen Sie dem Amt schreiben.

  • Schreiben Sie kurz – warum sind Sie nicht einverstanden

  • Sie können sich Hilfe holen.

Deutschland besteht aus 16 Bundesländern.

Sie wohnen im Bundesland Sachsen.

In jedem Bundesland gibt es viele Landkreise.

Sie wohnen jetzt im Erzgebirgskreis.

Er liegt im Südosten von Deutschland. 

 

Der Erzgebirgskreis hat 59 Gemeinden.

Hier finden Sie eine Karte.

Größere Städte sind zum Beispiel:

  • Annaberg-Bucholz

  • Aue-Bad-Schlema

  • Marienberg

  • Stollberg

  • Schwarzenberg

  • Zschopau

 

Annaberg ist die Kreis-Stadt.

Es leben fast 19 Tausend Menschen dort.

Hier ist das Landratsamt.

Das Landratsamt ist ein Amt vom Staat.

Es ist zuständig für den Erzgebirgskreis.

 

Der Erzgebirgskreis liegt an der Staats-Grenze zu Tschechien.

Tschechien ist ein anderes Land.

Die „Montan-Region Erzgebirge/Krušnohoří“ ist UNESCO-Welt-Erbe.

Krušnohoří = Erzgebirge in tschechischer Sprache.

Das Erzgebirge ist ein Mittel-Gebirge.

Ein Teil liegt in Deutschland.

Ein Teil liegt in Tschechien.

Es ist bekannt für Wälder, Berge und Täler.

Der höchste Berg ist der „Keilberg“.

Er ist in Tschechien.

Er ist 1244 Meter hoch.

In Deutschland ist es der „Fichtelberg“.

Er ist 1215 Meter hoch.

 

Im Sommer ist es meist warm.

Am Tag sind oft 20 bis 25 Grad.

Die Durchschnitts-Temperatur ist etwa 15 bis 18 Grad.

Auf den Bergen ist es oft kühler.

Manchmal gibt es sehr heiße Tage.

Dann kann es über 30 Grad warm werden.

Das passiert aber nicht so oft.

 

Im Winter ist es im Erzgebirge kalt.

Am Tag sind oft minus 3 bis plus 2 Grad.

Auf den Bergen bleibt es oft unter 0 Grad.

In der Nacht sind oft minus 5 bis minus 10 Grad.

Manchmal wird es sehr kalt.

Dann kann es minus 15 Grad oder noch kälter werden.

 

Im Erzgebirge kann man gut Wandern.

Es gibt Rad-Wege.

Im Winter kann man gut Ski fahren.

Es gibt Freibäder und Badeseen.

Es gibt viel Kultur.

Zum Beispiel Feste oder Museen.

 

Es gibt Industrie.

  • Maschinen-Bau

  • Metall-Verarbeitung

  • Auto-Zulieferung

  • Holz-Verarbeitung

  • Tourismus

 

In Deutschland spricht man Deutsch.

Es gibt das Hoch-Deutsch.

Man lernt es in der Schule oder im Deutsch-Kurs.

Bücher, Zeitungen und so weiter sind auf Hoch-Deutsch.

Im Erzgebirge sprechen viele Menschen Dialekt.

Dialekt = eine besondere Sprech-Weise.

Es klingt anders. 

 

Viele Menschen sprechen Englisch.

Vor allem junge Menschen.

Die Anfänge

Vor tausenden Jahren war es wildes Land.

Es gab sehr viel Wald.

Es lebten nur wenige Menschen hier.

Sie jagten Tiere und sammelten Pflanzen.

 

Das Mittel-Alter - 12. und 13. Jahrhundert

Es kamen Berg-Leute.

Sie suchten Erze (Metalle).

Silber, Zinn, Kupfer

Daher der Name Erz-Gebirge

Es entstanden Städte und Dörfer.

Zum Beispiel:

Annaberg, Schneeberg, Marienberg, Schwarzenberg

Die Region wurde reich.

 

15. bis 18. Jahrhundert

Der Berg-Bau nahm zu.

Der Bergbau brachte Fortschritt,

Technik, Wissenschaft, Bildung.

 

19. Jahrhundert

Die Erze gingen zu Ende.

Die Region wurde ärmer.

Die Menschen suchten neues Einkommen.

Die Volks-Kunst entstand.

 

20. Jahrhundert

Der 1. Welt-Krieg (1914-1918):

Deutschland hat gegen viele Länder Krieg geführt.

Viele Menschen sind gestorben.

Deutschland hat den Krieg verloren.

Danach ging es Deutschland schlecht.

Viele Menschen hatten keine Arbeit.

Es gab große Armut.

 

Die „Weimarer Republik“ (1919-1933)

Nach dem Krieg wurde Deutschland eine Demokratie.

Das Land hieß: Weimarer Republik

Es gab wenig Arbeit, viel Armut und Streit in der Politik.

 

Der „Nationalsozialismus“ (1933-1939)

Im Jahr 1939 kam Adolf Hitler an die Macht.

Er war Chef einer Partei.

Das war die NSDAP.

Sie machten viele schlimme Dinge.

Sie verfolgten Menschen, vor allem Juden.

Sie schafften die Demokratie ab.

Sie begannen den 2. Welt-Krieg.

 

Der 2. Weltkrieg (1939-1945):

Viele Männer mussten wieder in den Krieg.

Die Menschen litten unter Bomben-Angriffen, Hunger und Angst.

Millionen Menschen wurden ermordet

oder starben im Krieg.

1945 war der Krieg zu Ende.

Deutschland hat den Krieg verloren.

Deutschland war kaputt.

 

Deutschland wird geteilt (1945)

Die Sieger teilten Deutschland in 4 Zonen.

Später entstanden daraus 2 Länder:

  • BRD (Westen)

  • DDR (Osten)

Die BRD war ein freies Land mit Demokratie.

Die DDR war ein Land mit Diktatur.

 

Die Zeit der DDR (1949-1990)

Das Erzgebirge gehörte zur DDR.

Es wurde wieder Bergbau gemacht.

Jetzt wurde Uran abgebaut.

Das ist ein gefährlicher Stoff.

Viele Menschen wurden krank.

 

Die Wiedervereinigung (1990)

1989 kam es zur Revolution in der DDR.

Die Menschen wollten Freiheit.

Die Revolution war friedlich.

Am 3. Oktober 1990 wurden BRD und DDR wieder ein Land.

Das nennt man: Wiedervereinigung.

Der 3. Oktober ist jetzt ein Feiertag.

 

Heute

Heute ist Deutschland ein freies Land.

Im Erzgebirge gibt es keinen Bergbau mehr.

Es gibt noch die Bergbau-Tradition.

Seit 2019 ist das Erzgebirge UNESCO-Welt-Erbe.

Wegen der Bergbau-Geschichte.

Sie wollen die Menschen verstehen?

Schauen Sie sich die Geschichte an.

Und das Leben der Menschen.

 

Vor 100 bis 200 Jahren

Die Menschen waren arm.

Das Leben war hart.

Es gab viel Arbeit im Stall und auf dem Feld.

Im Haushalt und Handwerk.

Die Winter waren lang und kalt.

Das Vieh erfrohr im Stall.

 

Männer waren im Bergbau

12 bis 14 Stunden am Tag.

Das war gefährlich.

Und körperlich sehr anstrengend.

Es gab wenig Lohn.

 

Mehrere Generationen lebten zusammen.

Sie lebten in kleinen feuchten Häusern.

Es gab einen starken Zusammenhalt.

 

Die Menschen waren:

  • Stark mit der Natur verbunden.

  • Stark mit der Religion verbunden.

 

Menschen heute

Die Erzgebirger sind geprägt vom Leben der Vorfahren

  • Fleißig, bescheiden

  • Liebe zur Heimat

  • Liebe zu Traditionen

  • Humor = derb aber herzlich

 

Traditionen im Erzgebirge

Weihnachten ist besonders.

Man sieht viele Lichter.

Die Menschen schmücken Fenster und Wohnungen.

Zum Beispiel mit einem Lichter-Bogen.

Diesen nennt man „Schwibb-Bogen“.

Das ist ein Symbol.

Es steht für den Ausgang aus dem Bergwerk.

Der Bergmann sieht das Licht wieder.

Er ist gesund zurück.

 

Man sieht Engel und Bergmann in den Fenstern.

Sie stehen für Licht und Bergbau-Tradition.

Oft ist es noch so:

  • Wird ein Mädchen geboren - es bekommt einen Engel

  • Wird ein Junge geboren - er bekommt einen Bergmann

 

In jedem Ort gibt es einen Weihnachts-Markt.

Es gibt Essen und Trinken.

Es gibt Musik und kleine Theater-Stücke.

Große Weihnachts-Märkte gibt es in

  • Annaberg

  • Schneeberg

  • Schwarzenberg

  • Marienberg

 

Die „Berg-Parade“ ist ein alter Brauch.

Man sagt auch „Bergmanns-Aufzug“.

Er erinnert an die Bergbau-Geschichte.

Menschen tragen Bergmanns-Kleidung.

Es gibt Musik, Fahnen und Lampen.

Man sieht auch Werkzeuge der alten Bergleute.

 

Viele Familien essen das „Neunerlei“

Das gibt es am 24. Dezember abends

Es sind 9 verschiedene Speisen

Jede Speise hat eine Bedeutung.

 

Traditionen sind auch

- Alte Lieder

- Alte Geschichten über Berg-Geister und Gold

- Der Gruß: "Glück auf!

     = ein alter Gruß der Berg-Leute.

     Sie sagten ihn wenn sie ins Berg-Werk gingen.

     Sie wünschten damit:

     • Finde reichlich Erz.

     • Komm sicher zurück.

     Der Gruß wird bis heute benutzt.

     Man wünscht sich Glück und Sicherheit.

Holz-Kunst (Spielzeug und Holz-Figuren und anderes)

Klöppeln (Man macht ein feines Muster aus Fäden)

Schnitzen (Es werden Holz-Figuren gemacht - Zum Beispiel Engel, Bergmann, Tiere, Bäume)

- Die „Metten-Schicht“

     Das war die letzte Arbeitszeit der Bergleute vor Weihnachten.

     Es wurde gefeiert und Musik gemacht.

     Die Metten-Schicht gibt es heute noch.

Begrüßung

Die Menschen hier sagen „Guten Tag“.

Manche sagen auch „Hallo“.

Das sagen sie auch zu fremden Menschen.

Zum Beispiel:

Beim Arzt im Wartezimmer

Beim Weg-Gehen sagen die Menschen "Auf Wiedersehen".

 

Die Menschen sagen oft "Bitte" und "Danke"

Das ist freundlich.

 

Privat-Leben

Deutsche mögen Abstand.

Das heißt:

Sie möchten nicht so nah stehen.

Wenn sie Sie nicht kennen.

Auch beim Reden

Oder Warten in der Schlange.

 

Viele Menschen wollen gern ihre Ruhe

Und ihren eigenen Platz.

Oft reden sie nicht sofort mit Fremden.

Sie sind deshalb nicht un-freundlich.

 

Ordnung und Sauberkeit

Deutsche mögen Ordnung

Und Sauberkeit

Müll gehört in die Tonne.

Öffentliche Orte soll man sauber lassen.

Zum Beispiel

Parks oder Busse

Auch den Wald!

 

Toiletten

Urinieren in der Öffentlichkeit ist verboten.

In der Stadt gibt es öffentliche Toiletten.

Jeder kann sie nutzen.

Schließen Sie die Tür ab.

So weiß jeder: es ist jemand drin.

Bitte:

  • Benutzen Sie die Toiletten im Sitzen. Auch Männer.

  • Nicht auf den Rand oder auf den Sitz stellen.

  • Toilettenpapier in die Toilette werfen. 

  • Andere Dinge (Feuchttücher, Binden, Tampons, Müll) in den Mülleimer neben der Toilette.

  • Machen Sie die Toilette nach der Nutzung sauber. 

 

Wenn Sie Hilfe brauchen

Bitten Sie einen Erwachsenen um Hilfe

Keine Kinder!!!

Dafür brauchen Sie die Erlaubnis der Eltern.

 

Regeln beachten

Es gibt viele Regeln

zum Beispiel

  • im Verkehr

  • in der Schule

  • bei der Arbeit

  • im Zusammen-Leben mit anderen

Viele halten sich daran.

Sie bitte auch – dann werden Sie akzeptiert.

In Deutschland gibt es sehr viele Gesetze.

Gesetze sind Regeln.

Gesetze schützen die Menschen.

 

Wie wird ein Gesetz gemacht?

Die Menschen wählen die Politiker.

Die Politiker reden über neue Gesetze.

Danach stimmen sie ab.

Wenn die Mehrheit zustimmt, wird das Gesetz beschlossen.

Religion darf keine Gesetze machen.

 

Alle müssen sich an die Gesetze halten.

Auch Politiker und Richter

Niemand steht über dem Gesetz.

Auch keine Kirche

 

Jemand bricht ein Gesetz?

Er bekommt eine Strafe.

 

Jemand wird ungerecht behandelt?

Dann entscheiden ein Gericht.

Dort sind Frauen und Männer.

Gerichte entscheiden nur nach dem Gesetz.

Politiker dürfen nicht sagen, wie das Gericht entscheiden soll.

Kirchen dürfen nicht sagen, wie das Gericht entscheiden soll. 

Nur Gerichte dürfen Strafen geben.

Zum Beispiel Gefängnis.

Es gibt keineTodesstrafe!

Es gibt keine Folter!

 

Das wichtigste Gesetz heißt Grundgesetz.

Das Grundgesetz ist die Verfassung.

    Das Grundgesetz wird hier erklärt:

    GrundgesetzThe German Basic Law - القانون األساسيLa loi fondamentaleLa Ley Fundamental - Anayasa - КонституцияMakezagon - 

    قانون اساسی 

    FGM (Female Genital Mutilation) - Weibliche Genitalverstümmelung

    FGM ist in Deutschland verboten.

    FGM wird in Deutschland bestraft

    auch wennder Tat-Ort im Ausland ist.

    FGM ist eine schwere Straf-Tat.

    Den Tätern droht in Deutschland Gefängnis bis 15 Jahre.

     

    Das heißt:

    Eltern dürfen ihr Mädchen nicht beschneiden lassen.

    Nicht in Deutschland und nicht im Ausland.

    Sie dürfen niemanden anderen schicken.

    Zum Beispiel: Tante, Freundin, Großmutter

    Wenn das Mädchen beschnitten wird oder es versucht wird:

    • Das Mädchen kann von der Familie weggenommen werden.

    • Eltern können das Sorgerecht verlieren.

    • Eltern ohne deutschen Pass können nicht mehr in Deutschland wohnen.

     

    Viele Mädchen sterben bei der Beschneidung

    oder später an den Folgen.

    Oder haben schwere gesundheitliche Probleme.

     

    Mädchen und junge Frauen können in Deutschland Asyl beantragen

    wenn ihnen eine Beschneidung droht.

     

    In Berlin gibt ein „Zentrum für Opfer von Genitalverstümmelung“.

    Hier werden behandelt:

    • körperliche Folgen und

    • psychische Folgen

    • kostenfrei und anonym

    Du brauchst keine Krankenversicherung.

    FAQ

     

    Du bist vom FGM betroffen?

    Oder dir droht FGM?

    Rufe an: Hilfetelefon unter +49 (0) 8000116016

    Die Mitarbeiterinnen sind Tag und Nacht da.

    Sie sprechen verschiedene Sprachen.

     

    Drohende FGM ist in Deutschland ein Asyl-Grund.

    Straf-Taten sind verbotene Sachen.

    Sie haben schlimme Folgen. Zum Beispiel:

    • Viel Geld bezahlen

    • Ins Gefängnis gehen

    • Probleme mit dem Aufenthalt in Deutschland

    • Abschiebung

     

    Wichtig zu wissen - auch das ist strafbar:

    • Der Versuch kann strafbar sein

    • Jemandem bei einer Straftat helfen

    • Jemandem in Not nicht helfen - nicht helfen obwohl möglich

     

    Straftaten gegen Personen

    • Mord – Einen Menschen absichtlich töten.

    • Totschlag – Einen Menschen töten, aber ohne Planung.

    • Körper-Verletzung – Jemanden schlagen oder verletzen.

    • Fahrlässige Tötung – Jemand stirbt, weil man nicht aufgepasst hat.

    • Freiheits-Beraubung – Jemanden einsperren oder festhalten.

    • Nötigung – Jemanden zwingen, etwas zu tun 

    • Bedrohung – Jemandem Angst machen, zum Beispiel mit Gewalt drohen.

    • Beleidigung - Jemanden absichtlich schlecht machen mit Worten oder Zeichen, auch im Internet

     

    Geld und Sachen

    • Diebstahl – Etwas wegnehmen, das einem nicht gehört (zum Beispiel im Laden eine Jacke nehmen und nicht bezahlen)

    • Raub – Stehlen mit Gewalt oder Drohung.

    • Betrug – Jemanden täuschen, um Geld oder Vorteile zu bekommen.

    • Erpressung – Jemandem drohen, er soll etwas tun oder Geld geben (Beispiel: „Gib mir Geld, sonst schlage ich dich.“)

    • Unterschlagung – Fremde Sachen behalten.

    • Hehlerei – Gestohlene Sachen kaufen oder verkaufen.

     

    Gefährliche Straftaten

    • Brand-Stiftung – Feuer absichtlich legen.

    • Explosion verursachen – Etwas zur Explosion bringen.

    • Gefährlicher Eingriff in den Verkehr – Verkehr absichtlich gefährlich machen.

     

    Gegen Staat und Regeln

    • Widerstand gegen Polizei – Sich gegen Polizei wehren.

    • Landfriedens-Bruch – Gewalt in einer Gruppe (z. B. bei Krawallen).

    • Volks-Verhetzung – Hass gegen Gruppen verbreiten.

    • Kriminelle Gruppe bilden – Sich mit anderen für Straftaten zusammenschließen.

    • Schwarz-Arbeit – Arbeiten ohne Anmeldung (jemand arbeitet „bar auf die Hand“)

     

    Fälschung

    • Urkunden-Fälschung – Falsche Papiere herstellen. Falsche Papiere nutzen (zum Beispiel Ausweis).

    • Geld-Fälschung – Falsches Geld machen oder benutzen.

    • Technische Fälschung – Geräte oder Daten manipulieren.

     

    Verkehr

    • Alkohol am Steuer – Betrunken Auto fahren.

    • Unfall-Flucht – Nach einem Unfall wegfahren.

    • Ohne Führerschein fahren – Auto fahren ohne Erlaubnis.

     

    Sexual-Straftaten

    • Sexuelle Belästigung - Unerwünschte sexuelle Worte oder Handlungen

    • Sexueller Übergriff - Sexuelle Handlung ohne Einverständnis

    • Vergewaltigung - Sex ohne Zustimmung

     

    Umwelt und Tiere

    • Umwelt-Verschmutzung - Natur, Wasser oder Luft schädigen

    • Illegale Müll-Entsorgung - Müll illegal wegwerfen (zum Beispiel in den Wald)

    • Tier-Quälerei - Tiere verletzen oder schlecht behandeln

     

    Internet und Computer

    • Daten verändern – Daten löschen oder ändern ohne Erlaubnis.

    • Ausspähen von Daten – Zugang zu fremden Daten ohne Erlaubnis

    • Identitäts-Diebstahl – Sich als jemand anderes ausgeben

    • Online-Betrug – Betrug über Internet (z. B. Fake-Shops)

    • Cybermobbing

     

    Drogen (Betäubungs-Mittel)

    • Drogen haben - auch kleine Mengen (zum Beispiel: Kokain, Heroin, Amphetamine (Speed), Ecstasy, Methamphetamin (Crystal Meth), LSD)

    • Drogen-Handel - Drogen kaufen, verkaufen, weitergeben

    • Drogen herstellen

    • Drogen schmuggeln - Drogen über die Grenze bringen

    Wichtig:

    Auch „nur für Freunde“ ist strafbar.

    Auch kleine Mengen können Probleme machen

    Polizei und Gerichte prüfen sehr streng

    „Ich wusste es nicht“ schützt meistens nicht

    Cannabis = teilweise erlaubt (Besitz nur kleine Mengen und in bestimmten Situationen)

    Es gelten strenge Regeln.

    Verkauf ohne Lizenz bleibt illegal.

     

     

     

     

    Prostitution

    Eine Person bekommt Geld für Sex.

    Das ist in Deutschland erlaubt.

    Aber nur mit Regeln.

    Illegale Prostitution heißt:

    • keine Anmeldung

    • keine Erlaubnis

    Das ist Schwarz-Arbeit.

    und eine Straf-Tat.

    Wichtig:

      • Niemand darf Sie zwingen

      • Sie können Hilfe bekommen

      • Hilfe ist kostenlos und anonym

      Asyl-Leistungen (Geld) ab Januar 2026

      Jeden Monat muss ein Anwesenheits-Nachweis gemacht werden.

      Das heißt: 

      • Sie müssen unterschreiben.

      • Sie müssen das selbst tun.

      • Und für Ihre Kinder unter 18 Jahre.

      Wann:

      • jeden Monat

      • vom 1. bis 15. Tag 

      Wo:

      • in der Servicestelle Migration Annaberg, Paulus-Jenisius-Straße 43 in 09456 Annaberg-Buchholz       

      • in Ausnahmefällen: im Sachgebiet Asyl- und Leistungsrecht, Wettinerstraße 61 in 08280 Aue

      • Sie brauchen keinen Termin

      Bringen Sie mit:

      • gültiges Aufenthalts-Dokument

       

      Achten Sie auf die Öffnung-Zeiten:

      Montag: 8 Uhr bis 12 Uhr

      Dienstag: 8 Uhr bis 18 Uhr

      Mittwoch: ------------

      Donnerstag: 8 Uhr bis 16 Uhr

      Freitag: 8 Uhr bis 12 Uhr

       

      Es gibt Ausnahmen:

      Manchmal können SIe nicht kommen.

      Zum Beispiel bei:

      • Krankheit 

      • Kinder-Betreuung 

      • Arbeit oder Ausbildung außerhalb vom Landkreis

      Sagen Sie es der Ausländer-Behörde.

      Schreiben Sie eine E-Mail an: migration@kreis-erz.de 

      oder rufen Sie an: +49 3733 831 5050

      Die Behörde prüft.

      Die Behörde entscheidet dann.

       

      Sie kommen zu spät oder gar nicht:

      Das kann passieren:

      • Das Geld kommt später.

      • Sie bekommen weniger Geld.

      • Sie bekommen kein Geld.

      Auto fahren ohne Fahr-Erlaubnis

      Sie brauchen eine Fahr-Erlaubnis.

      Das ist der Führerschein.

      Der Schein muss gültig sein.

      Der Schein muss echt sein.

      Fahren ohne Fahr-Erlaubis ist verboten.

      Fahren ohne Fahr-Erlaubis ist eine Straftat.

      Sie haben einen Führerschein aus Ihrem Heimat-Land?

      Es gibt eine Frist zum Umtausch.

      Machen Sie einen Termin bei der Fahrerlaubnis-Behörde.

       

      Sie arbeiten ohne Erlaubnis

      Sie dürfen nur arbeiten, wenn Sie eine Erlaubnis haben (von der Ausländerbehörde).

      Sie arbeiten, aber der Staat weiß es nicht?

      Das bedeutet:

      • Sie haben keine Erlaubnis zum Arbeiten

      • Sie melden die Arbeit nicht an

      • Sie zahlen keine Steuern und keine Versicherungen

      Das heißt Schwarz-Arbeit.

      Schwarz-Arbeit ist verboten.

      Sie bekommen großen Ärger mit Behörden.

      Notfall-Nummern = 112 und 110

      -> ins Telefon speichern 

       

      Notfall bedeutet:

      Es ist dringend!

      Ein Leben ist in Gefahr.

      Sie brauchen schnell Hilfe.

      Ein anderer braucht schnell Hilfe.

      Es kann nicht warten.

       

      Rufen Sie diese Nummern an.

      Es ist kostenlos.

      Immer zu erreichen.

      Auch ohne Mobil-Netz.

      Auch ohne Geld auf dem Telefon.

      Aber: nur für Notfälle

      Machen Sie keine Spaß-Anrufe!!!

       

      Kranken-Wagen, Not-Arzt, Feuerwehr: 112

      Rufen Sie an bei:

      • Schwerer Unfall, zum Beispiel schlimmer Auto-Unfall

      • Feuer, zum Beispiel ein Haus brennt

      • Medizinischer Notfall

      Medizinischer Notfall ist zum Beispiel:

      • im Moment schwere Atem-Not

      • im Moment schwere Schmerzen im Brust-Korb

      • im Moment schwere Bauch-Schmerzen

      • im Moment schwerer Schwindel

      • schwerer Unfall und Verletzung

      • Komplikation in der Schwangerschaft (zum Beispiel: ein Kind kommt viel zu früh auf die Welt)

      • im Moment schwere psychische Störung

      • im Moment Selbstmord-Gefahr

      • Drogen-Notfall

      • Allergischer Schock

      • Bewusstseins-Störung (der Kopf ist nicht mehr klar)

      • Koma

      Holen Sie schnell Hilfe!!!

      Und rufen Sie laut um Hilfe!

      Andere Menschen können auch helfen.

      Wichtig: Helfen Sie!!!

      Sie helfen nicht obwohl Sie könnten?

      Das ist eine Straf-Tat.

      Aber: bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr

       

      Polizei: 110

      • Sie sind in Gefahr.

      • Jemand anderes ist in Gefahr.

      • Sie fühlen sich bedroht.

      • Sie sehen eine Straf-Tat.

       

      Sie sind nicht sicher?

      Rufen Sie: 112

      Funktioniert immer.

       

      Sagen Sie:

      • Wer ruft an (Name)

      • Was ist passiert

      • Wo ist es passiert

      • Wie viele Menschen sind verletzt

      • Warten Sie auf Fragen

       

      Bleiben Sie ruhig.

      Sprechen Sie langsam.

      Sprechen Sie deutlich.

      Man kann Sie besser verstehen.

      Beenden Sie das Gespräch nicht selbst.

       

      Gift-Not-Ruf: +49 361 730 730

      • Jemand hat etwas Giftiges getrunken

      • Jemand hat etwas Giftiges gegessen.

      Zum Beispiel: Ein Kind hat Wasch-Mittel getrunken.

       

      Es gibt auch:

      Notruf-App: www.nora-notruf.de/de-as

      Sie sprechen kein Deutsch? Hilfe in Notfällen und akuten Situationen: www.raa-sachsen.de/helpline

       

      Sie sind der Notfall?

      Sie gehen ins Kranken-Haus?

      Nehmen Sie Ihren Aufenthalts-Nachweis mit.

      Sie brauchen keinen Behandlungs-Schein.

      Sie haben eine Gesundheits-Karte?

      Nehmen Sie die die Karte mit.

       

      Es gibt noch andere Nummern.

      Wenn es schlimm ist

      Aber kein Leben in Gefahr

      Zum Beispiel:

      • Hohes Fieber

      • Bein gebrochen

      • Diebstahl

      Schauen Sie bei: Notdienst Arzt, Polizei

      Sie kommen zu einem Notfall:

      Ein Mensch ist ohne Bewusstsein.

      Er reagiert nicht auf lautes Ansprechen.

      Er reagiert nicht auf Anfassen.

      Er bewegt sich nicht.

      Er atmet nicht oder nicht normal.

      Achtung: Babys und kleine Kinder nicht schütteln!

      Helfen Sie!!!!

      Rufen Sie sofort die 112.

      Beginnen Sie mit der Herzdruck-Massage!

      Hören Sie nicht auf bis

      • der Mensch wieder zu Bewusstsein kommt

      • oder bis der Rettungs-Dienst kommt

      In der ersten Hilfe gibt es keine Fehler!

      Hier finden Sie eine Karte "Wiederbelebung" 

      Arabisch/ العربية

      Englisch/English

      Französisch/Francais

      Russisch/Pусский

      Spanisch/Español

      Türkisch/Türkçe

      Ukrainisch/Yкраїнська

       

      Sie wollen einen "Erste-Hilfe-Kurs" besuchen?

      Die Not-Aufnahme im Kranken-Haus ist immer offen.

       

      Wann in die Not-Aufnahme?

      Sie sind sehr krank oder verletzt.

      Beispiele:

      • Sie haben starke Schmerzen.

      • Sie hatten einen Unfall (zum Beispiel einen Autounfall oder einen Sturz).

      • Ein Knochen ist gebochen.

      Die Ärzte dort kümmern sich um Sie.

       

      Sie sind in Lebensgefahr?

      Jemand anderes ist in Lebengefahr?

      Rufen Sie sofort die Notruf-Nummer 112 an!

       

      Sie haben weniger starke Beschwerden:

      Gehen Sie nicht sofort in die Notaufnahme.

      Rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst an: 116 117

      Oder schauen Sie hier: www.bereitschaftspraxen.116117.de

      Englisch/English - Arabisch/ العربيةSpanisch/Español - Französisch/FranceItalienisch/ItalianoRussisch/PусскийTürkisch/TürkçeUkrainisch/Yкраїнська

       

      Hier gibt es Notaufnahmen:

       

      Erzgebirgsklinikum gGmbH – Haus Annaberg

      Chemnitzer Straße 15 09456 Annaberg-Buchholz

      Telefon: +49 3733 80 0

       

      Erzgebirgsklinikum gGmbH – Haus Stollberg

      Jahnsdorfer Straße 7, 09366 Stollberg

      Telefon: +49 37296 53 0

       

      Erzgebirgsklinikum gGmbH – Haus Zschopau

      Alte Marienberger Straße 52, 09405 Zschopau

      Telefon: +49 3725 40 0

       

      Erzgebirgsklinikum gGmbH – Haus Olbernhau

      Krankenhausstraße 1, 09526 Olbernhau

      Telefon: +49 37360 10 0

       

      Kliniken Erlabrunn GmbH

      Am Märzenberg 1a, 09359 Breitenbrunn/Erlabrunn

      Telefon: +49 3773 60

       

      Helios Klinikum Aue

      Gartenstraße 6, 08280 Aue

      Telefon: +49 3771 580

      Es ist Nacht oder Wochen-Ende

      oder Feier-Tag.

      Sie sind krank oder verletzt.

      Es ist nicht ganz dringend.

      Zum Beispiel:

      • hohes Fieber über 39 Grad

      • schwer Durch-Fall mit Erbrechen

      • starke Ohren-Schmerzen

      Ihr Arzt hat zu.

      Rufen Sie hier an: 116 117

      Das ist kostenlos.

      Sagen Sie, was Sie haben.

      Sie bekommen Hilfe.

      Oder schauen Sie hier: www.bereitschaftspraxen.116117.de

      Englisch/English - Arabisch/ العربيةSpanisch/Español - Französisch/FranceItalienisch/ItalianoRussisch/PусскийTürkisch/TürkçeUkrainisch/Yкраїнська

       

      Rufen Sie nicht die 112!!!

      Das ist nur für Notfälle!

      Nur bei Lebensgefahr!

      Notfall mit Zahn?

      Zum Beispiel: Schmerzen oder Unfall

      Ihr Zahn-Arzt hat zu.

      Suche hier.

      Seite nur auf Deutsch.

      Oder: Gehen Sie zur Arzt-Praxis.

      Oft ist dort ein Schild an der Tür

      Wer hat Notdienst.

      Es ist Nacht oder Wochen-Ende

      oder Feier-Tag.

      Es geht Ihnen nicht gut.

      Sie brauchen ein Medikament.

      Es ist dringend.

      Die Apotheken haben zu.

       

      Es gibt immer eine Notfall-Apotheke.

      Rufen Sie an: 0800 0022833

      Oder suchen Sie hier.

      So suchen Sie:

      Geben Sie Ihren Wohn-Ort ein

      oder die Postleit-Zahl.

      Sie sehen: Welche Apotheke hat offen

      Oder: gehen Sie zu Ihrer Apotheke.

      An der Tür steht - welche Apotheke hat Notdienst

       

      Beachten Sie in der Apotheke:

      Sie müssen eine kleine Gebühr zahlen.

      = Notdienst-Gebühr

      Von 20 Uhr bis 6 Uhr und

      am Sonntag und Feiertag

      Die Polizei passt auf.

      Sie soll vor Gefahr schützen.

      Sie achtet auf die Gesetze und Regeln.

      Die Polizei ist KEIN Geheimdienst.

      Sie hat nichts mit Politik zu tun.

       

      Es gibt die Bundes-Polizei.

      Sie ist auf Bahnhöfen und Flughäfen.

      und an der deutschen Grenze.

       

      Es gibt die Landes-Polizei.

      Sie sorgt für Sicherheit in Städten und Dörfern.

      Sie hilft bei Unfällen.

      Sie kümmert sich um Straftaten.

      Sie hilft Menschen in Not.

       

      Es sind Frauen und Männer bei der Polizei.

      Beide haben die gleichen Rechte.

      Beide haben die gleichen Pflichten.

      Das bedeutet:

      • Sie dürfen das Gleiche tun.

      • Sie haben die gleichen Aufgaben.

      • Sie haben die gleiche Verantwortung.

      Alle müssen sich den Anweisungen fügen.

      Frauen UND Männer.

       

      Wann ruft man die Polizei?

      • Sie sind ist in Gefahr.

      • Ein Anderer ist in Gefahr.

      • Sie haben ein Verbrechen gesehen.

      Beispiele:

      • Überfall oder Einbruch

      • Diebstahl

      • Brandstiftung oder Sachbeschädigung

      • Körperverletzung oder Bedrohung

      • Sexueller Missbrauch

      • Häusliche Gewalt

      Wenn Sie Hilfe brauchen – rufen Sie den Notruf 110 an.

      Der Anruf kostet kein Geld.

      Die Polizei kommt schnell.

       

      Sie können auch zur Polizei gehen

      Im Erzgebirgskreis gibt es mehrere Polizei-Stellen.

      Polizeirevier Annaberg - Klosterstraße 16 in Annaberg - Telefon: +49 3733 88‑0

      Zuständig für Annaberg und Umgebung

      Polizeirevier Aue - Lessingstraße 15 in Aue - Telefon: +49 3771 12‑0

      Zuständig für Aue und Umgebung

      Polizeirevier Marienberg Goethering 2 in Marienberg - Telefon: +49 3735 606‑0

      Zuständig für Marienberg und Umgebung

      Polizeirevier Stollberg - Zwönitzer Str. 10 in Stollberg - Telefon: +49 37296 90‑0

      Zuständig für Stollberg und Umgebung

       

      Die Polizei ist immer da:

      Tag und Nacht – 24 Stunden.

      Sie sprechen kein Deutsch?

      Dann hilft ein Freund.

      Warten Sie nicht, wenn Sie Angst haben.

      Die Polizei hilft Ihnen.

      Wichtig: 

      Versuchen Sie nicht, die Polizei zu bestechen. 

      Das wird in Deutschland hart bestraft.

       

      Opfer einer Straftat - Broschüre in leichter Sprache

      Die Feuerwehr hilft Menschen in Not.

      Zum Beispiel bei Feuer.

      Die Feuerwehr kommt und löscht das Feuer.

      Die Feuerwehr hilft auch bei anderen Notfällen:

      • bei einem Auto-Unfall

      • wenn ein Baum auf die Straße fällt

      • wenn Wasser in den Keller läuft

       

      Wenn Sie Hilfe brauchen – rufen Sie den Notruf 112 an.

      Der Anruf kostet kein Geld.

      Auch wenn Sie nicht gut Deutsch sprechen

      Die Feuerwehr hilft trotzdem.

       

      In vielen Städten gibt es eine Freiwillige Feuerwehr.

      Das heißt: 

      Die Menschen helfen freiwillig.

      In ihrer Freizeit.

      Sie helfen anderen Menschen.

       

      Wichtig:
      Rufen Sie die 112 nur bei echten Notfällen an.
      Machen Sie keinen Spaß-Anruf.

      Das bedeutet:

      Ein Kind ist nicht sicher.

      Das Kind bekommt nicht genug Hilfe oder Liebe.

      Zum Beispiel:

      • Das Kind wird geschlagen.

      • Das Kind wird beschimpft.

      • Das Kind bekommt nicht genug Essen, Kleidung, Pflege.

      • Das Kind wird allein gelassen.

      • Das Kind muss Dinge tun, die zu schwer oder gefährlich sind.

      • Das Kind sieht, dass Eltern sich streiten oder Gewalt tun.

       

      Sie sehen: 

      Ein Kind ist in Gefahr.

      Sie müssen Hilfe holen!

      Zum Beispiel:

              Telefon: +49 37296 591 2011

              E-Mail: jugendhilfe@kreis-erz.de

      • mit der Schule oder Kita reden

      • mit einem Sozialarbeiter sprechen

      Das Kind soll sicher sein

      Das Kind soll gesund leben können.

      Du hast Angst auf deinem Schul-Weg?

      Du hast dich verlaufen?

      Du fühlst dich bedroht?

      Du bekommst Hilfe!

       

      Wo?

      Gehe zu einer Not-Insel.

      Not-Insel = Laden, Bäcker, Apotheke, Hort, Kinder-Garten, Spar-Kasse…

      Die Menschen dort können helfen.

      Die Not-Inseln haben Aufkleber an der Tür.

      Eine Notinsel finden: www.notinsel.de/notinsel-finden

      Du hast schlimme Probleme?

      • Probleme mit Freunden

      • Probleme mit der Familie

      • Probleme in der Schule

      • Ängste oder Traurigkeit

      • Kummer mit Liebe

      • Mobbing

      • Sorge um andere Menschen

      • oder es geht dir nicht gut 

      Manchmal ist es einfacher mit einer fremden Person zu sprechen.

       

      Du kannst anrufen.

      Nummer gegen Kummer: +49 116111

      Das ist ein Kinder- und Jugend-Telefon.

      Du kannst auch schreiben statt sprechen:

      www.nummergegenkummer.de/onlineberatung/#/ 

       

      Alles ist anonym.

      Du musst deinen Namen nicht sagen.

      Du musst nichts bezahlen.

       

      Du brauchst einen Internet-Zugang.

      Die Beratung ist nur auf Deutsch.

       

      In vielen anderen Ländern gibt es auch Beratungsangebote.

      Du findest sie hier: https://childhelplineinternational.org/helplines/

      A lot of countries in the worldoffer similiar support / helplines.

      Check out https://childhelplineinternational.org/helplines/ for more information.

      mehr Informationen - FAQ 

      ENGLISH / ENGLISCH
      Where can I get help?
      Assistance in the event of women being abused

       

      FRANÇAIS / FRANZÖSISCH
      Où trouver de l’aide ?
      Aide en cas de violence dirigée contre les femmes

       

      ESPAÑOL / SPANISCH
      ¿Dónde puedo encontrar ayuda?
      Ayuda en caso de violencia de género

       

      ITALIANO / ITALIENISCH
      Dove trovo aiuto?
      Aiuto in caso di violenza sulle donne

       

      PORTUGUÊS / PORTUGIESISCH
      Onde posso procurar ajuda?
      Apoio para mulheres vítimas de violência

       

      TÜRKÇE / TÜRKISCH
      Nereden yardım alabilirim? 
      Kadına yönelik şiddette yardım

       

      KURMANCÎ / KURDISCH (KURMANDSCHI)
      Ez ê li ku bi gihîjim alîkariyê?
      Di rewşa şideta li dijî jinan de alîkarî

       

      ROMÂNĂ / RUMÄNISCH
      Unde găsesc ajutor?
      Asistenţă pentru cazurile de violenţă împotriva femeilor

       

      POLSKI / POLNISCH
      Gdzie znajdę pomoc?
      Pomoc w sytuacji przemocy wobec kobiet

       

      РУССКИЙ / RUSSISCH
      Куда мне обратиться за помощью?
      Помощь женщинам, пострадавшим от насилия

       

      SHQIP / ALBANISCH
      Ku mund të gjej ndihmë? 
      Ndihmë në rast dhune ndaj gruas

       

      БЪЛГАРСКИ / BULGARISCH
      Къде ще получа помощ?
      Помощ при насилие срещу жени

       

      SRPSKI / SERBISCH
      Gde mogu naći pomoć?
      Pomoć ženama žrtvama nasilja

       

      TIẾNG VIỆT / VIETNAMESISCH
      Tôi có thể tìm kiếm trợ giúp ở đâu?
      Trợ giúp chống bạo hành phụ nữ

       

      УКРАЇНСЬКИЙ / UKRAINISCH
      Де я можу знайти допомогу?
      Допомога з насильством щодо жінок

       

      中文 / CHINESISCH
      我在哪里得到帮助?
      帮助受到暴力的妇女

       

       فارسى/دری / FARSI/DARI
      کجا می توانم کمک دریافت کنم؟
      کمک در برابر خشونت علیه زنان

       

      ARABISCH  / عربي 
      أين أتلقى المساعدة ؟
      المساعند وجود العنف ضد النساء

       

      Sie haben vor jemandem Angst?

      Jemand tut Ihnen weh?

      Jemand sagt, er will Ihnen weh tun?

      Oder einem anderen Menschen wird weh getan?

      Zum Beispiel: Freundin, jemand in der Familie

       

      Hilfe-Telefon: 116 016

      • Kostenlos

      • Sie können immer anrufen: 24 Stunden, jeden Tag

      • Die Nummer steht nicht auf der Telefon-Rechnung

      • Sie können die Nummer nur in Deutschland anrufen.

       

      Beratung

      • Die Beratung ist geheim und sicher

      • Sie müssen Ihren Namen nicht sagen

      • Sie können auch schreiben:

        • im Chat auf der Internet-Seite

        • per E-Mail

      • Chat und E-Mail sind kostenlos

      • Chat und E-Mail gibt es nur auf Deutsch

       

      Sprachen

      • Beratung ist in 18 Sprachen möglich

      • Mit Dolmetscherinnen am Telefon

      • Es gibt:

        • Gebärdensprach-Videos

        • Infos in Leichter Sprache

      • Frauen mit Hör-Behinderung können auch beraten werden:

        • jederzeit

        • in Deutscher Gebärden-Sprache

       

      Die Beraterinnen

      • Die Beraterinnen sind Fach-Leute.

      • Sie wissen viel über Gewalt gegen Frauen.

      • Sie helfen:

        • Wenn Sie in einer Krise sind

        • mit einer ersten Beratung

      • Sie helfen ein Frauen-Haus zu finden.

       

      Wobei hilft das Hilfe-Telefon?

      Das Hilfetelefon hilft bei Gewalt gegen Frauen.

      Zum Beispiel:

      • Häusliche Gewalt 
        → Gewalt in einer Beziehung oder in der Familie
        → zum Beispiel: seelische Gewalt, körperliche Gewalt, sexuelle Gewalt

      • Gewalt außerhalb einer Beziehung
        → seelische Gewalt, körperliche Gewalt, sexuelle Gewalt

      • Stalking
        → Jemand verfolgt dich oder belästigt dich immer wieder

      • Mobbing
        → Jemand macht dich fertig, immer und immer wieder

      • Digitale Gewalt
        → Gewalt im Internet oder mit dem Handy
        → zum Beispiel: böse Nachrichten, Nacktfotos verbreiten

      • Zwangs-Heirat
        → Du sollst heiraten, du willst das nicht.

      • Gewalt im Namen der „Ehre“
        → Zum Beispiel: deine Familie will dich bestrafen

      • Frauen-Handel
        → Frauen werden verkauft oder gezwungen, für Geld zu arbeiten

      • Gewalt in der Prostitution
        → Gewalt gegen Frauen, die in der Prostitution arbeiten

      • Genital-Verstümmelung
        → Jemand verletzt deine Geschlechts-Organe absichtlich

      • Sexuelle Belästigung bei der Arbeit
        → Zum Beispiel: ein Kollege fasst dich an oder macht dir Angst

      Häusliche Gewalt – Was ist das?

      Häusliche Gewalt passiert zu Hause.

      Sie passiert in Familien oder zwischen Partnern.

      Arten von Gewalt:

      • schlagen, treten, stoßen, würgen, fesseln

      • Angriff mit Waffe oder Gegenstand

      • Mord oder Drohung

      • beschimpfen, bedrohen, beleidigen, demütigen

      • das Opfer darf keine Kontakte zu Familie oder Freunden haben

      • kontrollieren der Kontakte

      • Einsperren

      • zum Sex zwingen

      • Geld wegnehmen oder kontrollieren

       

      Wichtig:

      Gewalt ist verboten!

      Sie sind nicht schuld!

      Sie dürfen Hilfe holen!

      Auch andere Menschen dürfen Hilfe holen - Freunde, Nachbarn, Verwandte

      Sie sind nicht allein!

       

      Sie sind in großer Gefahr?

      Sie haben Angst?

      Sie werden verletzt?

      Rufen Sie sofort die Polizei: 110

       

      Sie brauchen Beratung oder Hilfe?

      Beratungs-Stellen hören Ihnen zu.

      Sie können reden.

      Sie bekommen Tipps.

      Man sagt Ihnen wo Sie sicher wohnen können.

       

      Wo gibt es Beratung?

      Landratsamt Erzgebirgskreis - Frau Roch

      Adresse: Wettinerstraße 61, 08280 Aue – Bad-Schlema

      Sie müssen einen Termin machen.

      Schreiben Sie eine E-Mail an: kristin.roch@kreis-erz.de

      Schreiben Sie: „Ich brauche einen Termin zur Beratung.“

      Sie bekommen einen Termin geschickt.

       

      Oder IKOS Erzgebirge

      Adresse: Straße der Einheit 57, 08340 Schwarzenberg

      Telefon: +49 3774 8199958

      E-Mail: ikos-erz@awo-erzgebirge.de

       

      Schauen Sie auch:

      Hilfe-Telefon Gewalt gegen Frauen

      Telefon: 116 016

       

      Broschüre - Mehr Schutz bei Gewalt

      Deutsch - Englisch/English - Türkisch/Türkçe - Arabisch - Persisch

      Es gibt ein Hilfe-Telefon.

      Telefon-Beratung: 0800 40 40 020

      Die Beratung ist

      • ergebnisoffen (das heißt: Sie entscheiden was passiert)

      • die Frauen hören gut zu

      • anonym und vertraulich

      • immer erreichbar 

      in 19 Sprachen verfügbar:

      Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Persisch, Kurdisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch. Türkisch, Ukrainisch, Chinesisch/Mandarin, Italienisch, Portugiesisch, Vietnamesisch

       

      Sie können auch chatten

      oder eine E-Mail schreiben.

      Dafür müssen Sie einen Termin machen.

      FGM ist in Deutschland verboten.

      FGM wird in Deutschland bestraft

      auch wennder Tat-Ort im Ausland ist.

      FGM ist eine schwere Straf-Tat.

      Den Tätern droht in Deutschland Gefängnis bis 15 Jahre.

       

      Das heißt:

      Eltern dürfen ihr Mädchen nicht beschneiden lassen.

      Nicht in Deutschland und nicht im Ausland.

      Sie dürfen niemanden anderen schicken.

      Zum Beispiel: Tante, Freundin, Großmutter

      Wenn das Mädchen beschnitten wird oder es versucht wird:

      • Das Mädchen kann von der Familie weggenommen werden.

      • Eltern können das Sorgerecht verlieren.

      • Eltern ohne deutschen Pass können nicht mehr in Deutschland wohnen.

       

      Viele Mädchen sterben bei der Beschneidung

      oder später an den Folgen.

      Oder haben schwere gesundheitliche Probleme.

       

      Drohende FGM ist in Deutschland ein Asyl-Grund.

       

      Sie sind vom FGM betroffen?

      Oder Ihnen droht FGM?

      Einem Mädchen droht FGM?

       

      Sie können das Hilfe-Telefon „Gewalt gegen Frauen“ anrufen.

      Telefon: 116 116

       

      Es gibt die 

      SAIDA Fachberatungsstelle

      Delitzscher Str. 80 in 04129 Leipzig

      Hier finden Sie:

      • Beratung und Unterstützung für betroffene und bedrohte Mädchen und Frauen.

      • Information, Schutz und Hilfe bei Fragen rund um FGM.

      Telefon: +49 341 24 74 669

      E‑Mail: beratung@saida.de

      montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr 

       

      In Berlin gibt ein „Zentrum für Opfer von Genitalverstümmelung“.

      Hier werden behandelt:

      • körperliche Folgen und

      • psychische Folgen

      • kostenfrei und anonym

      Sie brauchen keine Krankenversicherung.

      Schauen Sie auch hier: FAQ

      Viele Männer erleben Gewalt.

      Sie können Hilfe bekommen:

      Hilfetelefon für Männer: +49 8001239900  

      Sie können auch chatten

      Momentan nur auf Deutsch und Englisch

      Montag zwischen 18 und 20 Uhr auch auf Türkisch

      E-Mail auf Deutsch, Englisch und Türkisch

       

      Montag bis Freitag

      • Sicher

      • kostenfrei – Sie müssen kein Geld bezahlen

      • Anonym – niemand erfährt wer Sie sind

      Kontakt und Telefon-Zeiten: www.maennerhilfetelefon.de 

      Englisch/English 

      Türkisch/Türkçe

      Häusliche Gewalt – Was ist das?

      Häusliche Gewalt passiert zu Hause.
      Sie passiert in Familien oder zwischen Partnern.

       

      Arten von Gewalt:

      • schlagen, treten, stoßen, würgen, fesseln

      • Angriff mit Waffe oder Gegenstand

      • Mord oder Drohung

      • beschimpfen, bedrohen, beleidigen, demütigen

      • das Opfer darf keine Kontakte zu Familie oder Freunden haben

      • kontrollieren der Kontakte

      • Einsperren

      • zum Sex zwingen

      • Geld wegnehmen oder kontrollieren

       

      Wichtig:

      Gewalt ist verboten!

      Sie sind nicht schuld!

      Sie dürfen Hilfe holen!

      Auch andere Menschen dürfen Hilfe holen - Freunde, Nachbarn, Verwandte

      Sie sind nicht allein!

       

      Sie sind in großer Gefahr?

      Sie haben Angst?

      Sie werden verletzt?

      Rufen Sie sofort die Polizei: 110

       

      Sie brauchen Beratung oder Hilfe?

      Beratungs-Stellen hören Ihnen zu.

      Sie können reden.

      Sie bekommen Tipps.

      Man sagt Ihnen wo Sie sicher wohnen können.

       

      Wo gibt es Beratung?

      Landratsamt Erzgebirgskreis - Frau Roch

      Adresse: Wettinerstraße 61, 08280 Aue – Bad-Schlema

      Sie müssen einen Termin machen.

      Schreiben Sie eine E-Mail an: kristin.roch@kreis-erz.de

      Schreiben Sie: „Ich brauche einen Termin zur Beratung.“

      Sie bekommen einen Termin geschickt.

       

      Oder IKOS Erzgebirge

      Adresse: Straße der Einheit 57, 08340 Schwarzenberg

      Telefon: +49 3774 8199958

      E-Mail: ikos-erz@awo-erzgebirge.de

       

      Schauen Sie auch:

      Hilfe-Telefon Gewalt an Männern

      Telefon: 0800 1239 900

      Englisch/English - Türkisch/Türkçe

       

      Broschüre - Mehr Schutz bei Gewalt

      Deutsch - Englisch/English - Türkisch/Türkçe - Arabisch - Persisch

      Sie sind traurig?

      Sie brauchen jemanden der zuhört?

      Sie wissen nicht weiter?

      Sie können Tag und Nacht anrufen.

      Telefon-Seelsorge: 0800 1110111 oder 0800 1110222 oder 116123

      • Sie müssen keinen Namen sagen.

      • Der Anruf ist geheim.

      • Der Anruf ist kostenfrei.

      Sie können chatten: www.telefonseelsorge.de/chat/ 

      Sie können eine E-Mail schreiben: www.telefonseelsorge.de/mail/ 

      Internet: www.telefonseelsorge.de 

       

      Hilfe in anderer Sprache

      zum Beispiel Englisch/English, Spanisch/Spain 

      www.telefonseelsorge.de/internationale-hilfe/ 

       

      Deutschland ist meist sicher.

      Aber es kann Krisen geben.

      zum Beispiel:

      • Stürme, Hochwasser, Unwetter

      • Angriffe auf Computer oder Einrichtungen

      Dann können Strom, Wasser, Gas oder Handynetze kaputt gehen.

      Gut vorbereitet sein hilft.

      • immer Wasser und Essen zu Hause haben

      • Taschenlampe und Batterien 

       

      Im Notfall ruhig bleiben und anderen helfen.

      Wichtige Orte kennen: Krankenhaus, Feuerwehr

      Nachbarn und Freunde können helfen.

      Broschüre für eine Notfall-Vorsorge

       

      Der Erzgebirgskreis informiert hier:www.erzgebirgskreis.de/katastrophenschutz 

      Download Vorsorge 

      Baden im Bade-See und Fluss

      • Baden Sie nur an erlaubten Stellen

      • Achten Sie auf Schilder und Warnungen

      • Nicht in unbekannte Gewässer springen

      • Nicht bei Gewitter ins Wasser

      • Kinder im Auge behalten

      • flache Uferbereiche mit Pflanzen und Wasservögeln meiden

      • Müll mitnehmen und richtig entsorgen

       

      Eis auf dem See und Fluss

      Erklären Sie das Ihren Kindern!

      Nicht auf zu dünnes Eis gehen.

      Warn-Schilder beachten.

      Eis ist erst ab 20 cm Dicke sicher.

       

      Warn-Signale:

      Das Eis macht Geräusche.

      Zum Beispiel: Es knackt oder knistert.

      Oder es gibt Risse im Eis.

      Dann kann das Eis brechen.

       

      Legen Sie sich sofort flach auf das Eis.

      So verteilt sich Ihr Gewicht besser.

      Bewegen Sie sich langsam auf dem Bauch.

      Robben Sie in Richtung Ufer.

      Wenn Sie ins Eis einbrechen:

      Breiten Sie sofort die Arme aus.

      So gehen Sie nicht unter das Eis.

      Schlagen Sie das Eis in die Richtung kaputt

      aus der Sie kamen.

      Dort ist das Eis stärker.

      Versuchen Sie, sich auf das Eis zu rollen. 

      Kriechen langsam zurück ans Ufer.

       

      Schnelle Hilfe bei Eis-Unfall

      Rufen Sie sofort den Notruf 112 an.
      Rufen Sie laut um Hilfe.

      Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
      Gehen Sie nicht selbst auf das Eis.

      Wenn ein Rettungsring oder ein Seil da ist:
      Werfen Sie es zur Person ins Wasser.

      Sie können auch vom Ufer helfen:
      Reichen Sie einen Stock oder einen Schal.
      Ziehen Sie die Person langsam aus dem Wasser.

      Ist die Person weiter weg:
      Binden Sie sich ein Seil um.
      Bleiben am Ufer fest.
      Robben Sie vorsichtig zur Person.

      Eine Leiter kann helfen.
      Sie verteilt das Gewicht auf dem Eis.
      So brechen Sie nicht selbst ein.

      Ziehen Sie der Person die nassen Sachen aus.
      Wickleln Sie die Person in eine warme Decke.

      Sie sind neu im Erzgebirgskreis?

      Ihr erster Ansprech-Partner ist die Service-Stelle Migration

      Die Stelle gehört zur Ausländer-Behörde.

       

      Das machen Sie bei der Service-Stelle:

      • Sie stellen Ihren Antrag auf Asyl-Leistungen.

      • Sie bekommen die Bezahl-Karte für Ihr Geld.

      Das machen Sie noch:

      • Sie haben eine Frage? Die Stelle leitet auch Fragen weiter.

      • Es gibt Veränderungen. Zum Beispiel Arbeit 

      • Sie brauchen einen Termin bei Ihrem Bearbeiter.

      • Sie brauchen einen Behandlungs-Schein für den Arzt

      • Ihren monatlichen Anwesenheits-Nachweis

       

      Tipp:

      Sie brauchen einen Antrag oder Formulare?

      Sie brauchen eine Bescheinigung. Zum Beispiel GEZ?

      Schauen Sie zuerst in die Downloads unsere Hilfe-Seite.

      Sie wollen etwas abgeben?

      Papiere oder ausgefüllte Formulare

      Nutzen Sie den Brief-Kasten.

      Sie müssen nicht warten.

      Sie haben eine Frage?

      Schreiben Sie eine E-Mail.

      Sie müssen nicht in die Service-Stelle kommen.

       

      In der Servicestelle Migration:

      Sie brauchen keinen Termin.

      Oft sind viele Menschen dort.

      Sie müssen warten.

       

      Achten Sie auf die Öffnungs-Zeiten!

      Montag: 8 Uhr bis 12 Uhr

      Dienstag: 8 Uhr bis 18 Uhr

      Mittwoch:  ---------------

      Donnerstag: 8 Uhr bis 16 Uhr

      Freitag: 8 Uhr bis 12 Uhr

       

      Standort: Paulus-Jenisius-Straße 43 in Annaberg-Buchholz

      Telefon: +49 3733 831 5050

      E-Mail: migration@kreis-erz.de

       

      Post-Anschrift:

      Landratsamt Erzgebirgskreis

      Referat Migration und Personenstandsaufsicht

      Servicestelle Migration

      Paulus-Jenisius-Straße 24

      09456 Annaberg-Buchholz

       

      Wichtig:

      Anrufen:

      Rufen Sie nur an, wenn die Behörde offen hat.

      Sehr viele Menschen rufen an.

      Oft ist die Verbindung besetzt.

      Rufen Sie keine andere Nummer an.

       

      E-Mail oder Brief schreiben:

      Schreiben Sie Ihre Frage nur einmal.

      Schreiben Sie immer wieder, dauert es länger.

      Es gibt viele Anfragen.

      Manchmal dauert es bis Sie eine Antwort bekommen.

      Wichtig: Schreiben Sie in Ihre E-Mail oder Brief diese Informationen:

      • Ihren Vornamen und Ihren Nachnamen

      • Ihr Geburtsdatum

      • Ihre Adresse (wo wohnen Sie)

      • Ihre Frage oder was sie brauchen

      Sie wohnen im Asyl-Heim?

      Ihre Ansprech-Partner sind die Sozial-Arbeiter.

      Sie helfen Ihnen.

      Sie beantworten auch Fragen.

      Sie sind Montag bis Freitag da.

      Nicht am Wochenende.

      Nicht am Feiertag.

       

      Wobei bekommen Sie Hilfe?

      • Hilfe allein zu leben

      • Hilfe bei Arbeit, Schule, Kita und Arzt-Besuch

      • Hilfe bei Anfragen von Behörden

      • Wichtige Regeln kennen lernen. 

      • Hilfe bei Streit und Probleme lösen

      • Hilfe bei Schwangerschaft

      • Hilfe bei Krankheit oder schweren Zeiten.

      • Infos zur freiwilligen Ausreise

      • Kontakte zu Ämtern, Gruppen und Vereinen

      • Neue Leute und Angebote kennen lernen

       

      Wie lange geht die Hilfe?

      Die Hilfe gibt es für die ganze Zeit im Heim.

      Die Hilfe ist für alle die dort wohnen.

      Sie können Ihnen helfen.

      Sie müssen einen Termin machen.

       

      Ansprech-Partner:

      Herr Hartmut Decker als Integrations- und Ausländer-Beauftragter

      Telefon: +49 1515 5948078 (nur Anruf und SMS)

      E-Mail: beauftragter1@integration-erz.de

      Herr Marc Schwan als Stell-Vertreter

      Telefon: +49 174 1822313 (nur Anruf und SMS)

      E-Mail: beauftragter2@integration-erz.de

      oder mit Brief an:

      Landratsamt Erzgebirgskreis

      z. Hd. dem ehrenamtlichen Integration-/Ausländerbeauftragten

      Paulus-Jenisius-Straße 24

      09456 Annaberg-Buchholz

       

      Es gibt Sprech-Zeiten.

      Immer von 14 Uhr bis 17 Uhr.

      Ort

      Adresse

      1. Dienstag

      2. Dienstag

      3. Dienstag

      4. Dienstag

      Annaberg

      Paulus-Jenisius-Straße 24

      Herr Decker

      ----------------

      Herr Schwan

      ----------------

      Aue

      Wettinerstraße 64

      ----------------

      Herr Decker

      ----------------

      Herr Schwan

      Stollberg

      Uhlmannstraße 1-3

      Herr Schwan

      ----------------

      Herr Decker

      ----------------

      Marienberg

      Schillerlinde 6

      ----------------

      Herr Schwan

      ----------------

      Herr Decker

       

      Jeden Monat müssen Sie zur Ausländer-Behörde kommen.

      Sie müssen einen Anwesenheits-Nachweis machen.

      Das heißt: 

      • Sie müssen unterschreiben.

      • Sie müssen das selbst tun.

      • Und für Ihre Kinder unter 18 Jahre.

      Damit zeigen Sie:

      • Ich bin da.

      • Mein Kind ist da.

      Wann: 

      • jeden Monat

      • vom 1. bis 15. Tag 

      Wo:

      • in der Servicestelle Migration Annaberg, Paulus-Jenisius-Straße 43 in 09456 Annaberg-Buchholz       

      • in Ausnahmefällen: im Sachgebiet Asyl- und Leistungsrecht, Wettinerstraße 61 in Aue-Bad Schlema

      • Sie brauchen keinen Termin

      Bringen Sie mit:

      • gültiges Aufenthalts-Dokument

       

      Achten Sie auf die Öffnung-Zeiten:

      Montag: 8 Uhr bis 12 Uhr

      Dienstag: 8 Uhr bis 18 Uhr

      Mittwoch: ------------

      Donnerstag: 8 Uhr bis 16 Uhr

      Freitag: 8 Uhr bis 12 Uhr

       

      Es gibt Ausnahmen:

      Manchmal können Sie nicht kommen.

      Zum Beispiel bei:

      • Krankheit 

      • Kinder-Betreuung 

      • Arbeit oder Ausbildung außerhalb vom Landkreis

      Sagen Sie es der Ausländer-Behörde.

      Schreiben Sie eine E-Mail an: migration@kreis-erz.de 

      oder rufen Sie an: +49 3733 831 5050

      Die Behörde prüft.

      Die Behörde entscheidet dann.

       

      Sie kommen zu spät oder gar nicht:

      Das kann passieren:

      • Das Geld kommt später.

      • Sie bekommen weniger Geld.

      • Sie bekommen kein Geld.

      Private Haftpflicht-Versicherung - Was ist das?

      Sie haben aus Versehen jemanden verletzt.

      Oder Sie machen etwas kaputt.

      Oder Ihr Kind macht etwas kaputt.

      Die Sache gehört einer anderen Person.

      Beispiel:

      Ihr Kind wirft einen Ball.

      Der Ball trifft ein Fenster.

      Das Fenster geht kaputt.

       

      Dann gibt es einen Schaden.

      Sie müssen den Schaden bezahlen.

      Das kann sein:

      • Schaden an einer Person
        (zum Beispiel: jemand wird verletzt)

      • Schaden an einer Sache
        (zum Beispiel: ein Handy oder ein Fenster geht kaputt)

      • Geld-Schaden
        (zum Beispiel: jemand kann wegen der Verletzung nicht arbeiten)

      Ein Schaden kann sehr viel Geld kosten.

       

      Eine Versicherung kann helfen.

      Die Versicherung bezahlt den Schaden.

      Oder sie hilft Ihnen bei einem Streit.

      Diese Versicherung heißt:

      Private Haftpflicht-Versicherung.

      Die Versicherung ist sehr wichtig.

      Sie kostet oft nicht viel Geld.

      Die Versicherung gilt für Sie.

      Oft gilt sie auch für Ihre Familie und Ihre Kinder.

      WichtigDie Versicherung muss vor dem Schaden abgeschlossen sein.

       

      Was passiert ohne Versicherung?

      Sie müssen den Schaden selbst bezahlen.

      Die andere Person kann Geld von Ihnen verlangen.

      Vielleicht entscheidet auch ein Gericht.

      Sie müssen dann vielleicht lange Zeit Geld bezahlen.

       

      Hier können Sie eine Versicherung abschließen:

      • bei einer Bank oder Sparkasse

      • bei einer Versicherung vor Ort

      • bei einer Versicherung im Internet

       

      Beispiele für Versicherungen:

      • Allianz

      • HUK24

      • AXA

      • Sparkassen-Versicherung

      • DEVK

       

      Sie können Hilfe bekommen:

      Landratsamt.

      Das Landratsamt ist eine Behörde.

      Es ist zuständig für den Erzgebirgskreis.

      Das BAMF ist eine Bundes-Behörde.

      Das BAMF führt das Asylverfahren durch.

      Das bedeutet:

      • Es prüft den Asyl-Antrag. 

      • Es führt Anhörungen durch. 

      • Es entscheidet über den Asyl-Antrag.

      Die Ausländer-Behörde ist Ihr Ansprech-Partner.

       

      WICHTIG:

      Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) prüft Ihren Asyl-Antrag.

      Das macht nicht die Ausländer-Behörde!

      Man sagt auch Kommune.

      Im Erzgebirgskreis gibt es 59 Kommunen.

      Davon sind 27 Städte.

       

      Jede Kommune hat ein Rathaus.

      Das Rathaus ist eine Behörde.

      Jedes Rathaus hat eine Web-Seite mit Informationen.

      Zum Beispiel:

      • Adresse

      • Telefonnummer

      • Öffnungszeiten

      • Formulare

      • Kontakt zu Kitas und Schulen

      • Angebote zu Freizeit und Kultur

       

      So finden Sie Ihre Gemeinde im Internet

      • Gehen Sie auf eine Such-Maschine

      • Schreiben Sie in das Such-Feld „Gemeinde“

             Und den Namen des Ortes

             Zum Beispiel: „Gemeinde Thum“

             Meist steht die offizielle Webseite ganz oben.

       

      Links zu den großen Städten:

      Große Kreis-Stadt Annaberg-Buchholz

      Große Kreis-Stadt Aue – Bad Schlema

      Große Kreis-Stadt Marienberg

      Große Kreis-Stadt Schwarzenberg

      Große Kreis-Stadt Stollberg

      Große Kreis-Stadt Zschopau

      Ein Termin ist ein wichtiges Treffen.

      Mit Uhrzeit und Ort.

      Sie haben in Deutschland viele Termine.

      Zum Beispiel: Ausländer-Behörde oder Arzt

       

      Beispiel für einen Termin:

      Der Termin ist um 10 Uhr.

      Sie kommen 10:15 Uhr.

      Das ist zu spät.

       

      Sie können nicht kommen?

      Sagen Sie vorher: „Ich kann nicht kommen.“

      Es gibt einen neuen Termin.

       

      Sie sind zum Termin nicht gekommen?

      Sie haben nicht gesagt: „Ich komme nicht.“

      Dann gibt es oft Probleme.

      Zum Beispiel bei der Ausländer-Behörde:

      Sie bekommen weniger oder kein Geld.

      oder beim Arzt: Sie müssen länger warten.

      Dokumente sind in Deutschland wichtig.

      Beispiele für Dokumente:

      • Ausweis, Reise-Pass

      • Geburts-Urkunde

      • Abschluss Schule oder Beruf

       

      Sie bekommen viele neue Dokumente.

      Zum Beispiel:

      • Briefe

      • Verträge

      • Formulare bei Behörden oder beim Arzt

       

      Sie müssen oft Dokumente unterschreiben.

      Zum Beispiel:

      • Beim Arzt: Aufklärung, Informationen

      • In Behörden: Formulare, Erklärungen

      • Vertrag für das Telefon

       

      Wichtig:

      Dokumente immer gut lesen!

      Sie verstehen ein Dokument nicht?

      Holen Sie sich Hilfe!

      Erst dann unterschreiben!

      Heben Sie alle Dokumente auf!

      Zum Beispiel:

      • Sammeln Sie Briefe in einem Ordner

      • Machen Sie Fotos mit dem Telefon

      Was ist ein Antrag?

      • ein Schreiben an das Amt

      • Sie sagen dem Amt: „Ich möchte diese Hilfe bekommen.“

      • Sie füllen ein Formular aus.

      • Dann geben Sie das Formular beim Amt ab.

      • Das Amt prüft Ihren Antrag. 

        •  Sind alle Voraussetzungen erfüllt?

        •  Voraussetzungen = Es müssen Regeln erfüllt sein 

        •  Die Regeln stehen im Gesetz.

       

      In Deutschland müssen Sie viele Anträge stellen.

      zum Beispiel:

      • Antrag auf Asyl-Leistungen

      • oder Ihr Kind braucht Schul-Sachen

       

      Alle Regeln sind erfüllt?

      Dann sagt die Behörde JA zu Ihrem Antrag.

      Man sagt: Der Antrag wurde bewilligt. 

      Sie bekommen einen Brief.

      Der Brief ist ein Bewilligungs-Bescheid.

      Darin steht:

      Sie bekommen die Leistung bis zu einem bestimmten Tag.

      Zum Beispiel:

      Sie haben einen Antrag auf Asyl-Leistungen gestellt.

      Im Brief steht: bewilligt bis 31. Oktober 2026

      Das heißt:

      Sie bekommen bis 31. Oktober 2026 Geld.

      Ab 1. November gibt es kein Geld mehr.

       

      Was müssen Sie tun?

      Sie müssen einen neuen Antrag stellen.

      Der Antrag heißt: Antrag auf Weiterbewilligung

      Das ist wichtig!

      Stellen Sie den neuen Antrag früh.

      So fällt kein Geld aus.

       

      Wie machen Sie das?

      • Prüfen Sie: wann endet die Hilfe (schaue im Bescheid/Brief)

      • Holen Sie das Formular von dieser Hilfe-Seite (Downloads) 

      • Füllen Sie das Formular aus: 

        • Name, Geburts-Datum, Andresse, Akten-Zeichen

        • Kreuzen Sie an: "Weiterbewilligung"

        • melden Sie Änderungen (zum Beispiel Arbeit)

        • fügen Sie Nachweise an

      • Geben Sie den Antrag ab.

      Eine Vollmacht = ein Papier, auf dem steht:

      • Eine andere Person darf etwas für Sie erledigen.

      • Diese Person darf für Sie sprechen.

      • Diese Person darf für Sie unterschreiben.

      Sie sagen, welche Person das ist.

      Die Person heißt Bevollmächtigter.

       

      Beispiel:

      Sie sind krank.

      Sie können nicht zum Amt gehen.

      Sie schreiben eine Vollmacht.

      Sie sagen darin: 

      „Maria darf für mich zum Amt gehen und meine Papiere abgeben.“

      Dann darf Maria das tun.

       

      Wichtig:

      • Eine Vollmacht muss Ihren Namen haben.

      • Eine Vollmacht muss den Namen der anderen Person haben.

      • Sie müssen die Vollmacht unterschreiben.

      • Sie können die Vollmacht jederzeit stoppen.
         Das heißt: Die Person darf dann nichts mehr für Sie tun.

       

      Download Vollmacht 

      Die Beratungen sind kostenlos.

      Auf Wunsch anonym 

      Machen Sie einen Termin!

       

      Migrationsberatung

      Diakonie - Haus der Hoffung - Barbara-Uthmann-Ring 158 in 09456 Annaberg-Buchholz

      E-Mail: mbe.annaberg@diakonie-erzgebirge.de

      Telefon: +49 3733 1434 152 oder +49 3733 1434 130

       

      Diakonie Aue Schwarzenberger Straße 7 in 08280 Aue-Bad Schlema

      E-Mail: mbe.aue@diakonie-erzgebirge.de 

      Telefon: +49 3771 5980340

      Sprechzeiten Montag bis Donnerstag

       

      Beratung zum Asyl-Verfahren

      Verein HELP e.V. - Haus Buchholz - Karlsbader Straße 29 in 09456 Annaberg-Buchholz

      E-Mail: asylberatung@help-aue.de

       

      Verein HELP e.V. - HELPHOUSE Aue Mittelstraße 45 in 08280 Aue-Bad Schlema

      E-Mail: asylberatung@help-aue.de

       

      Sie suchen eine Beratungs-Stelle?

      Schauen Sie hier: www.bamf-navi.bamf.de/de/Themen/Beratungsstellen/ 

       

      mbeon - die Migrations-Beratungs-App

      • kostenlos 

      • anonym

      • in mehreren Sprachen möglich

      Deutsch - Englisch/English - Russisch/Pусский - Arabisch - Ukrainisch/Yкраїнська - Persisch 

       

      Online Migrations-Beratung

      Deutsch: Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte - Migrationsberatung online

      Englisch Migration counselling for adult immigrants - Homepage 

      Arabisch الصفحة الرئيسية

      Russisch Онлайн-консультации по вопросам миграции

      Ukrainisch Домашня сторінка

      Türkisch Ana sayfa

      Persisch صفحه شروع

       

      AWO Migrations-Beratung online

      Sie können einen Termin buchen: AWO Migrationsberatung für Erwachsene

      Englisch: MIGRATION COUNSELLING

      Französisch: CONSEIL EN MIGRATION

      Türkisch: GÖÇ DANIŞMANLIĞI

      Russisch: КОНСУЛЬТАЦИИ ПО ВОПРОСАМ МИГРАЦИИ

      Ukrainisch: КОНСУЛЬТАЦІЇ ЩОДО МІГРАЦІЇ

      Arabisch: AWO Migrationsberatung für Erwachsene

      Persisch: مُشاورهیِ مُهاجرت

       

      Diakonie Migrations-Beratung online

      Schauen Sie hier: Diakonie

      Sie können eine Sprache wählen.

      Direkt auf der Seite.

      • Deutsch

      • Englisch/English

      • Französisch/France

      • Russisch/Pусский

      • Tigrinja/ትግርኛ

      • Türkisch/Türkçe

      • Ukrainisch/Yкраїнська

       

      Sonstige Beratung

      Kirchliche Erwerbsloseninitiative Zschopau - KEZ

      E-Mail: zbb@kez-zschopau.de 

      Telefon: +49 3725 80522

       

      Wichtig

      Sie sind jünger als 28 Jahre?

      Schauen Sie hier: www.jugendmigrationsdienste.de 

      online-Beratung: jmd4you-Beratungsportal 

      Sie sind jünger als 28 Jahre?

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      Englisch/English

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      Türkisch/Türkçe

       

      online-Beratung: jmd4you-Beratungsportal 

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      momentan auf Deutsch Englisch, Türkisch, Arabisch, Albanisch, Russisch

      Freiwillig heißt: 

      Sie entscheiden selbst:

      Ja - ich gehe zurück in mein Heimat-Land.

      Freiwillige Ausreise heißt auch:

      Sie werden nicht abgeschoben.

      Niemand zwingt Sie.

      Sie gehen in Würde zurück.

       

      Wann ist das wichtig?

      Sie möchten selbst zurück.

      Sie müssen Deutschland verlassen.

      Ihnen droht die Abschiebung.    

      Beispiel:

      • Ihre Duldung wird nicht verlängert.

      • Ihr Asyl-Antrag wurde angelehnt.

      Sie sind unsicher, wie es in Deutschland weitergeht.

       

      Sie können dabei Hilfe bekommen.

      Zum Beispiel:

      • bei der Planung der Reise

      • bei der Pass-Beschaffung

      • Reise-Kosten

      • Hilfe für den Neu-Start in der Heimat (schaue auch hier: www.starthope.de )

      • Manchmal Geld für den Neu-Start (nicht für jedes Land)

       

      Wo bekommen Sie Hilfe?

      Hilfe gibt es bei der Rückkehr-Beratung

      Die Mitarbeiter informieren Sie über alle Schritte.

      Die Beratung:

      • freiwillig

      • kostenlos

      • vertraulich (das heißt: was Sie sagen bleibt geheim)

      • wenn Sie wollen: anonym 

      Sie können jederzeit zur Beratung gehen.

      Auch wenn Sie unsicher sind

      Ob Sie wirklich zurück in Ihr Land wollen.

       

      Machen Sie einen Termin

      Landratsamt Erzgebirgskreis - Paulus-Jenisius-Straße 43 in 09456 Annaberg-Buchholz

      Frau Katrin Viertel

      Telefon: +49 3733 831 5634

      E-Mail: Katrin.Viertel@kreis-erz.de

      oder

      Frau Judy Uhlig

      Telefon: +49 3733 831 5118

      E-Mail: Judy.Uhlig@kreis-erz.de

       

      Sprechen Sie frühzeitig mit einer Rückkehr-Beratung!

      Frühe Beratung bedeutet:

      • mehr Hilfe für den Neu-Start

      • bessere Planung für Ihre Reise

      • Sie können selbst entscheiden

      Wenn Sie zu lange warten:

      • es bleibt weniger Zeit für Hilfe

      • Sie werden abgeschoben und bekommen Einreiseverbot für viele Jahre

      • Sie können nicht mehr selbst entscheiden

       

      Mehr Informationen vom BAMF zur freiwilligen Rückkehr 

      Download in weiteren Sprachen:

       

      www.returningfromgermany.de (Sie können die Sprache wählen)

      Flyer von starthope Deutsch/Englisch/Arabisch/Russisch

      Sie haben Asyl beantragt

      Oder haben eine Duldung?

      Manchmal können Sie Hilfe bekommen.

      Machen Sie einen Termin in der Ausländer-Behörde.

      Fragen Sie Ihren Sachbearbeiter.

      In Deutschland gibt es das Asyl-Verfahren.

      Das bedeutet:

      Der Staat prüft - Braucht ein Mensch Schutz?

      Ja? - Der Mensch soll Schutz bekommen.

       

      Was passiert im Asyl-Verfahren?

      • Eine Person stellt einen Asyl-Antrag.

      • Eine Behörde (BAMF) prüft:
        Braucht diese Person Schutz?

      • Die Prüfung dauert oft viele Monate.

       

      Was passiert in dieser Zeit?

      • Die Person darf in Deutschland bleiben.

      • Sie wohnt in einer besonderen Unterkunft.

      • Sie bekommt Geld zum Leben.

       

      Ergebnis am Ende des Verfahrens

      Es gibt 3 Möglichkeiten:

      1. Die Person bekommt Schutz.
        Sie darf in Deutschland bleiben.

      2. Der Antrag wird abgelehnt.
        Aber:
        Das Heimat-Land ist zu gefährlich.
        Die Person darf vorerst trotzdem bleiben.

      3. Der Antrag wird abgelehnt.
        Die Person muss Deutschland verlassen.

      In Deutschland haben Menschen einen Ausweis.

      Der Ausweis zeigt, wer man ist.

      Auch Asyl-Suchende haben einen Ausweis.

      Damit erkennt die Behörde Ihren Aufenthalts-Status.

      Es gibt diese Ausweise:

      1. ANKUNFTS-NACHWEIS

      Sie sind neu in Deutschland.

      Sie wollen Asyl beantragen.

      Das BAMF nimmt Ihre Daten auf:

      Name, Herkunfts-Land, Fingerabdrücke, vielleicht Foto.

       

      Sie bekommen einen Ankunfts-Nachweis.

      Das ist vorerst Ihr Ausweis.

      Darauf ist Ihr Termin für Ihren Antrag auf Asyl.

      Es sind alle Familien-Mitglieder eingetragen.

       

      Sie wohnen in einer Erstaufnahme-Einrichtung.

      Sie bekommen:

      • Unterkunft

      • Essen 

      • medizinische Grund-Versorgung

      Sie dürfen nicht arbeiten.

      Sie dürfen nicht reisen.

      2. AUFENTHALTS-GESTATTUNG

      Sie haben Ihren Asyl-Antrag gestellt.

      Sie sind nun Asyl-Bewerber.

      Ihr Antrag liegt beim BAMF.

      Das BAMF prüft den Antrag.

      Das dauert oft viele Monate.

      Bis zur Entscheidung bekommen Sie die Aufenthalts-Gestattung.

      Das heißt:

      Sie dürfen vorerst in Deutschland bleiben.

      So lange bis das BAMF sagt:

      • JA, Sie dürfen bleiben oder

      • NEIN, Sie müssen Deutschland verlassen.

       

      Sie haben Anspruch auf Asyl-Leistungen.

      Gehen Sie zur Ausländer-Behörde Erzgebirgskreis.

      Sie wollen arbeiten?

      Sie brauchen eine Erlaubnis der Ausländer-Behörde.

      Schauen Sie auch bei Arbeit mit Aufenthaltsgestattung

      3. AUFENTHALTS-ERLAUBNIS

      Das BAMF hat entschieden:

      Sie dürfen vorerst in Deutschland bleiben.

      Der Aufenthalts-Titel ist zeitlich befristet.

      1 bis 3 Jahre

      Der Aufenthalt kann verlängert werden.

      Oder Sie bekommen einen Dauer-Aufenthalt.

       

      Sie bekommen keine Asyl-Leistungen mehr.

      Schauen Sie bei: Nach der Anerkennung als Flüchtling

      4. DULDUNG

      Ihr Asyl-Antrag wurde abgelehnt.

      Sie dürfen noch in Deutschland bleiben.

      Zum Beispiel:

      • in Ihrem Heimat-Land ist Krieg

      • oder Sie machen eine Ausbildung

      Die Duldung gilt für kurze Zeit.

      Die Duldung kann verlängert werden.

       

      Sie haben Anspruch auf Asyl-Leistungen.

      Gehen Sie zur Ausländer-Behörde Erzgebirgskreis.

      Sie wollen arbeiten?

      Sie brauchen eine Erlaubnis der Ausländer-Behörde.

      Schauen Sie auch bei Arbeit mit Duldung

       

      Wichtig:

      Ihr Aufenthalt geht zu Ende?

      Schauen Sie auf Ihren Ausweis:

      KARTE GÜLTIG BIS / CARD EXPIRY

      Das Datum ist der letzte Tag.

      Stellen Sie rechtzeitig einen neuen Antrag!

      Download Antrag

      Asyl-Bewerber: 

      während des Asyl-Verfahrens = kein Nachzug möglich

       

      Duldung:

      = kein Familiennachzug

      die Duldung ist KEIN Aufenthalts-Titel

       

      Aufenthalts-Erlaubnis:

      Schauen Sie auf der Seite des BAMF.

      Deutsch - English - Arabisch/ العربية - Französisch/Français

      Sie haben eine Duldung?

      Du waren schon vor dem 1. November 2017 in Deutschland?

      Sie können keine Aufenthaltserlaubnis für 18 Monate mehr bekommen.

      Gilt ab 1. Januar 2026

      Was ist die Wohnsitz-Auflage?

      Die Ausländer-Behörde sagt wo Sie wohnen müssen.

      Dieser Ort steht in Ihrem Dokument (Aufenthalts-Erlaubnis oder Duldung)

      Sie müssen an diesem Ort wohnen.

      Sie dürfen nicht in eine andere Wohnung umziehen.

      Oder in eine andere Stadt.

       

      Sie wollen umziehen?

      Sie brauchen die Erlaubnis der Ausländer-Behörde.

       

      Stellen Sie einen Antrag auf Streichung der Wohnsitz-Auflage

      Den Antrag finden Sie hier.

      Füllen Sie den Antrag aus.

      Unterschreiben Sie den Antrag!

      Sie haben eine Aufenthalts-Gestattung / Sie sind Asyl-Bewerber?

      ⇒ Machen Sie ein Kreuz bei „Umverteilungsantrag

      Sie haben eine Duldung?

      ⇒ Machen Sie ein Kreuz bei „Änderung / Streichung der Wohnsitzauflage

       

      Schreiben Sie warum Sie umziehen wollen.

      Zum Beispiel:

      • Ihr Ehepartner lebt woanders.

      • Ihr Kind unter 18 Jahre lebt woanders.

      • Sie müssen einen nahen Verwanden pflegen.

      • Sie bekommen einen festen Job.

      • Sie beginnen eine Ausbildung.

       

      Sie brauchen Nachweise:

      Welche Nachweise - Schauen Sie hier.

      Zum Beispiel:

      • Sie bekommen Arbeit ⇒ Arbeits-Vertrag, Lohn-Zettel

      • Gründe in der Familie ⇒ Nachweis über den Umzug / Wohn-Ort des Ehepartners

      Machen Sie Kopien!

      Versenden Sie kein Original!

       

      Schicken Sie den Antrag und die Unterlagen an:

      E-Mail: aufenthaltsrecht@kreis-erz.de

       

      Oder senden Sie einen Brief an:

      Landratsamt Erzgebirgskreis

      SG Aufenthaltsrecht und Personenstandsaufsicht

      Paulus-Jenisius-Straße 24

      09456 Annaberg-Buchholz

       

      Oder geben Sie den Brief in der Servicestelle ab.

      Paulus-Jenisius-Straße 43 in 09456 Annaberg-Buchholz

      Es gibt einen Briefkasten.

       

      Was passiert dann?

      Die Ausländer-Behörde am neuen Wohn-Ort prüft den Antrag mit.

      Manchmal dauert das etwas.

      Sie bekommen einen Brief mit dem Ergebnis.

       

      Kosten

      Sie bekommen Asyl-Leistungen?

      • Der Antrag ist kostenlos.

      Sie arbeiten und bekommen Lohn?

      • Sie zahlen 50 Euro.

       

      Ziehen Sie nicht ohne Erlaubnis um!

      Sie bekommen Probleme!

      Wer Asyl beantragt bekommt Hilfe.

      Die Hilfe ist im Gesetz geregelt.

      Das Gesetz heißt Asylbewerberleistungsgesetz.

      Kurz sagt man: AsylbLG.

      Im Gesetz steht:

      • Wie viel Hilfe es gibt

      • Welche Hilfe es gibt

       

      Wer kann Hilfe bekommen?

      • Menschen mit einer Aufenthalts-Gestattung

      • Menschen mit einer Duldung

       

      Welche Hilfe gibt es?

      • Hilfe für den täglichen Bedarf
        (zum Beispiel Essen, Kleidung, Hygiene)

      • Unterkunft und Heizung

      • Medizinische Hilfe
        bei Krankheit, Schwangerschaft und Geburt

      • Bildung und Teilhabe
        für Kinder und junge Erwachsene

      • Weitere Hilfe
        in besonderen Situationen

      Was ist die Bezahl-Karte.

      Das ist eine kleine Plastik-Karte.

      Das ist wie eine Bank-Karte.

      Darauf ist Ihr Geld.

       

      Welches Geld ist auf der Karte?

      • Das Geld von der Ausländer-Behörde 

      • Das Geld der Kinder unter 18 Jahre (bei Vater oder Mutter) und

      • Das Geld von Bildung und Teilhabe

      Sie können das Geld nicht als Bargeld bekommen.

      Sie können das Geld nicht auf ein Konto bekommen.

      Nur auf die Karte.

       

      Wer bekommt eine Bezahl-Karte?

      Jede Person ab 18 Jahre bekommt eine eigene Karte.

      Auch Kinder über 18 Jahre 

      ABER: nur wenn Sie Asyl-Leistungen bekommen

      Sie bekommen Lohn?

      Sie brauchen ein Bank-Konto.

      Gehen Sie zur Sparkasse oder einer Bank.

       

      Wo bekommen Sie die Bezahl-Karte?

      In der Erstaufnahme-Einrichtung oder

      In der Ausländer-Behörde bei Ankunft im Erzgebirgskreis

       

      Sie müssen die Karte aktivieren.

      Sie bekommen eine PIN.

      Die PIN ist eine 4-stellige Nummer.

      Sie schützt Ihre Karte.

      Sie bekommen einen Code.

       

      Sie finden PIN und Code im Brief mit der Karte.

      Code und PIN brauchen Sie zum Aktivieren der Karte.

       

      Gehen Sie auf www.socialcard.de

      Folgen Sie den Anweisungen.

      Englisch/English 

      Arabisch/ العربية 

      Farsi/ فارسی 

      Französisch/France 

      Hindi/

      Russisch/Pусский 

      Spanisch/Español 

      Tigrinja/ትግርኛ 

      Türkisch/Türkçe 

      Ukrainisch/Yкраїнська

      Vietnamesisch 

       

      Download FAQ 

      Es gibt auch die My socialCardApp.

      Im App Store und für Android

       

      Sie haben keine PIN bekommen?

      Sie können Ihre PIN im Internet abfragen.

      Gehen Sie auf: www.socialcard.de/user/pin

      Sie brauchen:

      • Ihren Card-Token (9 stellige Nummer)

      • Ihr Geburts-Datum

      • Ihre Nationalität

      Sie können auch eine SMS bekommen.

      Geben Sie dem SG Asyl- und Leistungsrecht Ihre Telefon-Nummer.

      Sie bekommen die PIN mit SMS.

       

      Wie oft kommt Geld auf die Karte?

      Das Geld kommt jeden Monat neu.

      Immer am 1. Tag des neuen Monats.

      Wichtig: Sie müssen anwesend sein!

      Das heißt – Sie müssen unterschreiben.

      Wann?

      • Jeden Monat

      • zwischen dem 1. und 15. Tag.

      Wo?

      • in der Service-Stelle in Annaberg 

      • oder in Aue

      • Sie brauchen keinen Termin.

      • Nehmen Sie Ihren Ausweis mit!

      Sie kommen nach dem 15. Tag?

      • Das Geld kann später kommen.

      Sie kommen nicht?

      • Es gibt kein Geld bis Sie kommen.

       

      Zahlung mit Bezahlkarte

      Sie können in Sachsen in Geschäften bezahlen.

      Das geht in Geschäften mit Visa-Logo

      Sie müssen etwas außerhalb von Sachsen bezahlen?

      Sie müssen einen Antrag stellen.

      Schreiben Sie eine E-Mail an: asyl-leistungsrecht@kreis-erz.de 

      In der E-Mail schreiben Sie:

      • für welche Zeit brauchen Sie das 

      • warum brauchen Sie das

      Schicken Sie den Antrag 10 Arbeitstage vorher ab.

      Der Bearbeiter kann die Karte freischalten.

       

      Sie können Geld versenden.

      Schreiben Sie eine E-Mail an: asyl-leistungsrecht@kreis-erz.de 

      In der E-Mail schreiben Sie: an wen und warum

      Der Bearbeiter kann das freischalten.

      Zum Beispiel:

      • Tickets für Bus und Bahn

      • Verträge Mobil-Telefon

      • Versorgung Essen in Kita und Schule

      • Betreuung Kita

      • Mitglieds-Beitrag im Verein

      KEINE Online-Zahlungen ins Ausland

      KEIN Versand ins Ausland

       

      Bargeld

      Sie können Geld abheben.

      Abheben heißt: Bargeld bekommen.

      Sie können für jede Person 50 Euro abheben.

      Für Kinder 10 Euro pro Kind.

      Das geht am Geld-Automat.

      Es kostet eine kleine Gebühr.

      Bei der Sparkasse ist das kostenlos.

      Oder Sie holen das Geld beim Einkauf.

      Zum Beispiel im Supermarkt

      Sagen Sie an der Kasse: „Ich möchte 50 Euro Bar-Geld.“

      Das ist auch kostenlos.

       

      Achtung

      Sie können nur das Geld ausgeben, das auf der Karte ist.

      Beispiel:

      Sie haben 200 Euro auf der Karte.

      Sie können nur 200 Euro ausgeben.

      Nicht 210 Euro.

      Sie müssen warten bis neues Geld kommt.

       

      Wie viel Geld ist auf der Karte?

      Das Geld können Sie sehen:

      • Gehen Sie auf: www.socialcard.de

      • Wählen Sie Ihre Sprache und Karte

      • Folgen Sie den Anweisungen.

      Oder in der App „My SocialCard“

       

      Was tun bei Verlust?

      Sperren Sie schnell die Karte!

      • Gehen Sie auf: www.socialcard.de

      • Wählen Sie Ihre Sprache und Karte

      • Folgen Sie den Anweisungen.

       

      Oder in der App „My SocialCard“

      Oder telefonisch: 116 116 (Deutsch und Englisch)

      Melden Sie den Verlust bei der Polizei.

      Melden Sie den Verlust der Ausländer-Behörde.

      • Machen Sie einen Termin in der Service-Stelle.

      • Bringen Sie das Schreiben der Polizei mit.

      • Sie bekommen eine neue Karte.

      • Das Geld wird auf die neue Karte übertragen.

       

      Antworten auf viele Fragen in Ihrer Sprache?

      • Gehen Sie auf: www.socialcard.de

      • Wählen Sie Ihre Sprache und Karte

      • Drücken Sie den roten Button

      • Sie kommen auf die nächste Seite.

      • Dort finden Sie weiter unten:

        • eine Telefon-Hotline

        • einen Chat

        • wichtige Fragen und Antworten zum Herunterladen

       

      Sie bekommen keine Asyl-Leistungen mehr?

      Verbrauchen Sie Ihr Rest-Guthaben.

      Sie können die Karte entsorgen.

      Es gibt 6 Stufen:

      • A1 und A2 = Anfänger

      • B1 und B2 = Mittelstufe

      • C1 und C2 = sehr gut

       

      A1

      • Erste Wörter und Sätze

      • Man kann sagen: „Ich heiße …“

      • Man kann einfache Fragen stellen.

       

      A2

      • Mehr Wörter und Sätze

      • Man kann über Familie, Einkaufen, Arbeit reden.

      • Man versteht kurze Texte.

       

      B1

      • Sprache für den Alltag.

      • Man kann über Erfahrungen und Pläne sprechen.

      • Man versteht einfache Nachrichten.

       

      B2

      • Gute Deutsch-Kenntnisse.

      • Man kann längere Gespräche führen.

      • Man versteht Texte aus der Zeitung.

       

      C1

      • Sehr gute Deutsch-Kenntnisse.

      • Man versteht auch schwierige Texte.

      • Man spricht fast immer flüssig.

       

      C2

      • Fast wie ein Muttersprachler.

      • Man versteht alles, was man hört und liest.

      • Man kann sehr schwierige Texte schreiben und verstehen

       

      Ziel im Integrationskurs: B1.
      Für Arbeit oder Studium: oft B2 oder C1.

      Volkshochschule 

      kurz: VHS

      Die VHS hat ein Online-Lernportal.

      Dort gibt es Deutsch-Kurse.

      • für alle Sprach-Niveaus

      • für spezielle Berufe

      Schauen Sie hier.

      Sie können aus 21 Sprachen wählen.

      Downloads als App:

      ABC Deutsch als App

      Kurs A1 Niveau als App.

      Es gibt weitere Kurse.

      Goethe-Institut

      für Sprach-Niveau A1 bis C2

      Es gibt:

      • Videos

      • Podcasts

      • Lernen in Gruppen

      Deutsch - Englisch/English

      Deutschland.de

      • Apps

      • Videos, Youtube

      • Lern-Spiele

      Deutsch - Englisch/EnglishFranzösisch/France - Spanisch/Español - Portugiesisch/PortuguêsRussisch/PусскийArabisch 

      Super-Markt, Discounter und andere Läden

      Super-Markt und Discounter

      Zum Beispiel: Aldi, Lidl, Edeka

      Für Essen, Getränke, Wasch-Mittel…

      Alles was Sie zum Leben brauchen.

      Discounter haben oft kleinere Preise.

       

      Bäcker

      Brot, Brötchen, Kuchen…

       

      Fleischerei

      Wurst, Fleisch, Salate…

      Auch ohne Schwein.

      Fragen Sie.

       

      Drogerie

      Zum Beispiel: Rossmann, DM

      Für Wasch-Mittel, Shampoo, Baby-Nahrung, Windeln, Zahn-Pflege

      und vieles mehr

       

      Apotheke

      Medikamente, Pflaster…

       

      Es gibt auch andere Läden.

      Für Kleidung, Schuhe, Elektronik, Handy

      Sie heißen Fach-Geschäft.

      Pfand

      Sie kaufen ein Getränk in einer Dose oder Flasche.

      Sie müssen Pfand zahlen.

      Pfand = Geld für Dose oder Flasche

      Pfand kostet 8, 15 oder 25 Cent

      Bringen Sie die leere Flasche zurück.

      Sie bekommen das Pfand zurück.

       

      Im Supermarkt:

      Es gibt einen Flaschen-Automat.

      Meist am Eingang.

      Legen Sie die Flasche in den Automaten.

      Der Automat erkennt das Pfand.

      Manchmal müssen Sie die Flasche neu einlegen.

      Sie erhalten einen Zettel.

      Damit können Sie an der Kasse bezahlen.

      Oder das Geld nehmen.

       

      Manche Flaschen werden nicht erkannt.

      Zum Beispiel:

      Sie haben die Flasche in einem anderen Markt gekauft.

      Versuchen Sie es dort.

       

      Es ist wichtig die Flaschen zurück zu geben.

      Sie werden wieder verwendet

      oder es werden neue Dinge daraus gemacht.

       

      Diese Dinge sind ohne Pfand:

      • 5-Liter-Getränkeflaschen, zum Beispiel Saft oder Wasser

      • Glas-Flaschen für Alkohol

      • manche Energy-Drinks

      Second-Hand, Kleider-Kammer, Möbel-Börsen

      Sie können billig einkaufen.

      Kleidung und Schuhe.

      Möbel, Geschirr und andere Dinge.

      Die Dinge sind nicht neu.

      Die Dinge sind sauber und heil.

      Sie kosten wenig Geld.

      Manchmal gar keins.

       

      Annaberg:

      Kleiderkammer Annaberg-Buchholz

      Robert-Schumann-Straße 5

      09456 Annaberg-Buchholz

       

      M-Punkt – DER An- und Fairkauf

      Wolkensteiner Straße 29, 09456 Annaberg-Buchholz

      Telefon: +49 3733 429339

      Mail: ebm-annaberg@web.de

       

      Malteser Kleiderkammer

      Alte Poststraße 1A, 09456 Annaberg-Buchholz

      Telefon: +49 3733 428744

      E-Mail: Janina.schoenfelder@malteser.org

      Offen: Donnerstag 13 bis 16 Uhr

       

      Raum Aue - Schwarzenberg:

      Evangelisch-Freikirchliche-Gemeinde Aue-Lauter

      Erst-Bauch-Straße 13A, 08280 Aue

      Telefon: +49 3771 340 77 07                           

       

      An- und Verkauf für Kinderbekleidung HELP e. V.

      Rudolf-Weber-Straße 6, 08294 Lößnitz

      Telefon: +49 174 3095215

       

      Möbelkiste HELP e. V.

      Rudolf-Weber-Straße 9

      08294 Lößnitz

      Telefon: +49 1578 1773138

       

      Blaues Kreuz und Umsonst-Laden Raschau-Markersbach

      Zum Sportplatz 44

      08352 Raschau-Markersbach

      Telefon: +49 176 31588241

      Dienstag: 15 Uhr bis 17 Uhr

      Samstag: 9 Uhr bis 11 Uhr

       

      Kleiderkammer Eibenstock

      Karlsbader Straße 14, 08309 Eibenstock

      Telefon: +49 37752 558174

       

      Möbelbörse Eibenstock

      Ludwig-Jahn-Straße 12 (Kunst-Hof), 08309 Eibenstock

      Telefon: +49 176 966 344 97

       

      AWO Laden und Kleiderkammer

      Keilbergring 10, 08289 Schneeberg

      Telefon: +49 3772 25082

       

      Raum Stollberg:

      DRK Deutsches Rotes Kreuz

      Chemnitzer Straße 21

      09366 Stollberg

       

      DRK Deutsches Rotes Kreuz

      Untere Bahnhofstraße 4

      09380 Thalheim

       

      DRK Deutsches Rotes Kreuz

      Poststraße 9A

      09385 Lugau

       

      A&V Möbeldschungel

      Stadtbadstraße 22

      09380 Thalheim

      Telefon: +49 3721 267695

       

      Raum Zschopau

      KEZ Kleiderkammer

      Johannisstraße 58B, 09405 Zschopau

       

      KEZ Sozialer Möbeldienst

      Am Zweigwerkufer 8, 09405 Zschopau

      Telefon: +49 3725 341490

       

      KEZ Fahrradwerkstatt

      Johannisstraße 58B, 09405 Zschopau

       

      Kleiderstübchen Gelenau

      Friedrich-Engels-Straße 40, 09423 Gelenau

      Telefon: +49 152 385 195 26

      Internet

      www.kleinanzeigen.de

      Unter „zu verschenken“ finden Sie Dinge die nichts kosten

      Sie können nach Orten filtern.

      Manchmal müssen Sie sich auf der Seite anmelden.

      Das ist kostenlos.

      Baby-Basar, Kinder-Basar, Kinder-Flohmarkt

      Sie können dort gebrauchte Sachen kaufen.

      für Baby und Kinder

      Auch Spielzeug und weitere Second-Hand-Ausstattung.

       

      Viele Orte machen das.

      Termine Erzgebirge

       

      Wochen-Markt

      Auf dem Wochen-Markt können Sie kaufen:

      • Frisches Obst und Gemüse

      • Eier

      • Honig

      • Fleisch

      • Joghurt und Käse

      Wo?

      Zum Beispiel:

      Annaberg-Buchholz

      Schneeberg

      Olbernhau

      auch in Aue und Zschopau und anderen Orten

      Die Tafel

      Das Wort meint – großer voller Tisch.

       

      Es gibt dort Lebens-Mittel.

      Auch Hygiene-Artikel.

      Für Menschen mit wenig Geld.

      Zum Beispiel:

      Asyl-Leistungen oder Sozial-Hilfe

      Das Essen kostet kein Geld oder nur wenig.

       

      Zum 1. Besuch

      bringen Sie Ihren Ausweis mit

      und Ihr Schreiben vom Amt.

      Sie müssen nachweisen: ich habe sehr wenig Geld

       

      Sie bekommen einen Tafel-Ausweis.

      Bringen Sie Tüten mit.

       

      Annaberg

      Alte Poststraße 1A

      Offen: Donnerstag 13 bis 16:30 Uhr

      Telefon: +49 3733 428744

      Dienstleistungen der Malteser in Annaberg-Buchholz

       

      Lugau

      Hohensteiner Straße 12

      Offen: Mittwoch und Freitag 14 Uhr bis 15 Uhr

      Telefon: +49 37295 547 400

      Internet: www.tafel-stollberg.de

       

      Johanngeorgenstadt

      Goethestraße 3

      Offen: Mittwoch und Samstag Ab 16 Uhr

      Internet: Tafel Schwarzenberg

       

      Olbernhau

      Grünthaler Straße 81A

      Offen: Mittwoch 12:30 bis 14:30 Uhr

      Telefon: +49 151 10644530

      Internet: Dienstleistungen der Malteser in Annaberg-Buchholz

       

      Schneeberg

      Keilbergring 10

      Telefon: +49 3773 25082

      Internet: Begegnungsstätte Schneeberg

       

      Schwarzenberg

      Eibenstocker Straße 31

      Offen: Mittwoch und Freitag ab 14 Uhr

      Internet: Tafel Schwarzenberg

       

      Thalheim

      Sportlerheim, Stollberger Straße 43

      Offen: Montag 14 Uhr bis 15 Uhr

      Telefon: +49 1520 9429726

      Internet: www.tafel-stollberg.de

       

      Zschopau

      Am Zweigwerkufer 8

      Offen: Mittwoch und Freitag 13 Uhr bis 15 Uhr

      Internet: Ev.-Luth. Kbz. Marienberg, Kirchliche Erwerbsloseninitiative Zschopau | TAFEL Zschopau

      Nur für Region Zschopau
      Börnichen, Borstendorf, Dittersdorf, Dittmannsdorf, Drebach, Gelenau, Gornau, Griesbach, Großolbersdorf, Grünhainichen, Hohndorf, Hopfgarten, Krumhermersdorf, Scharfenstein, Schlößchen, Spinnerei, Venusberg, Waldkirchen, Weißbach, Wilischthal, Witzschdorf, Zschopau

      Preise, Trink-Geld, Gewähr-Leistung

      Die Preise in Deutschland sind fest.

      Im Super-Markt, Bus, Restaurant, Schwimm-Bad…

      Kein Handeln

      Ausnahme:

      • manchmal auf dem Markt 

      • Sie kaufen gebrauchte Sachen bei einer Privat-Person (nicht im Laden)

       

      Sie können Trink-Geld geben.

      Im Restaurant, Café oder Taxi

      Das sind maximal 10 Prozent von Preis.

      Es ist in Deutschland üblich.

      Es ist freiwillig.

       

      Tipps zum günstigen Einkauf

      • Günstige Lebensmittel – meist unten im Regal

      • Es gibt Lebensmittel die nicht mehr lange haltbar sind.

              Sie haben oft ein rotes Preis-Schild.

              Schauen Sie nach Kisten oder Tüten.

      • Achten Sie auf Angebote – oft rote Schilder

              Hefte mit Angeboten sind oft im Brief-Kasten.

      • Schauen Sie auch bei "DieTafel" und Möbelbörsen

       

      Es gibt Gewähr-Leistung für neue Sachen.

      Sie gilt 6 Monate.

      Zum Beispiel:

      Sie kaufen eine neue Wasch-Maschine.

      Du benutzt sie richtig.

      Sie geht kaputt.

      Der Verkäufer muss sie reparieren.

      Oder Sie bekommen eine neue.

      Nach 6 Monaten.

      Bis 2 Jahre nach Kauf:

      Sie müssen beweisen – der Fehler war schon beim Kauf.

      Das ist schwer.

       

      Manchmal gibt es Garantie auf neue Sachen.

      1 Jahr oder 3 Jahre

      Wenden Sie sich an den Hersteller des Gerätes.

       

      Sie kaufen neue Sachen?

      Oft können Sie die Sachen zurück geben.

      Beachten Sie die Zeiten.

      14 Tage oder 4 Wochen

      Manchmal länger.

      Fleisch

      In Deutschland gibt es viel Fleisch.

      Oft ist das Schwein.

      Zum Beispiel in Wurst

      Sie dürfen nach dem Fleisch fragen.

       

      In Süßigkeiten ist manchmal Gelatine.

      Gelatine wird aus Knochen gemacht.

      Oft Schwein.

      Zum Beispiel:

      Gummi-Bären

      Wackel-Pudding

       

      Es gibt auch Gelatine aus Pflanzen.

      Zum Beispiel Algen.

      Schaue auf die Verpackung

      Dort steht dann: vegan oder vegetarisch

      Das heißt: kein Tier im Essen

       

      Halal

      Das Fleisch ist oft nicht Halal.

      Fragen Sie nach.

      Wo bekommen Sie Halal?

      Zum Beispiel:

       

      Döner – Imbisse

      Döner = ein Brot mit Fleisch und Salat gefüllt

      Es gibt Döner mit Hähnchen-Fleisch

      Manchmal Lamm oder Kalb

      Auch mit Käse oder Falafel und Salat

       

      Brot

      Deutschland hat viele Brot-Sorten

      Über 300

      Viele sagen:

      Deutschland hat das beste Brot der Welt.

       

      Alkohol

      In Deutschland darf man Alkohol trinken.

      Die Deutschen trinken gern Bier und Wein.

      Viele trinken gar keinen Alkohol.

      Wenn man Alkohol trinkt:

      • darf man kein Auto fahren

      • darf man kein Fahrrad fahren

      Es gibt Speisen mit Alkohol

      Zum Beispiel Tiramisu und manche Soßen

       

      Mehr Informationen (Deutsch und Englisch): Lebensmittel | Verbraucherzentrale.de

       

      Sie können das Leitungs-Wasser trinken.

      Es ist sauber.

      Es wird kontrolliert.

      Außer Schild: Kein Trink-Wasser

      Zum Beispiel im Zug

       

      Mineral-Wasser

      Es gibt Wasser mit Kohlen-Säure.

      Es heißt auch Sprudel-Wasser.

      Es prickelt.

      Ohne Kohlensäure = Stilles Wasser

       

      Getränke ohne Alkohol

      • Schorle = Saft mit Sprudel-Wasser (zum Beispiel Apfel-Schorle)

      • Limonade

      • Spezi = Cola und Limonade gemischt

      • Bier ohne Alkohol

      • Saft aus Obst oder Gemüse oder gemischt

      • Kakao

      Was ist eine E-Mail?

      = elektronische Post

      Eine E-Mail ist wie ein Brief

      Aber: eine E-Mail geht über das Internet

      Man kann E-Mails bekommen.

      Man kann E-Mails senden.

      Das geht sehr schnell.

       

      Was brauchen Sie?

      • Ein Gerät (Smart-Phone, Tablet oder Computer)

      • Eine E-Mail-Adresse

      • Internet

       

      Wie bekommen Sie eine E-Mail-Adresse?

      Es gibt viele Anbieter für E-Mail-Adressen.

      Zum Beispiel: yahoo, GMX, freenet, Gmail

      Schauen Sie im Internet.

       

      Gehen auf die Internetseite des Anbieters.

      Gehen Sie auf „registrieren

      Manchmal steht auch „neue Adresse

      Folgen Sie den Hinweisen.

       

      Die Adressen kosten nichts.

       

      Wie schreibe ich eine E-Mail?

      1. Öffnen Sie Ihr E-Mail-Programm

      2. Gehen Sie auf „neue E-Mail“, manchmal auch „E-Mail schreiben“

      3. Schreiben Sie die E-Mail-Adresse der Person die die E-Mail bekommen soll

           Zum Beispiel: asyl-leistungsrecht@kreis-erz.de

           Kontrollieren Sie: Ist die E-Mail-Adresse richtig geschrieben?

      4. Schreiben Sie einen Betreff

           Der Betreff ist ein kurzer Satz. Worum geht es?

           Zum Beispiel: Termin am Montag

           Klicke dazu in die Zeile "Betreff"

      5. Schreiben Sie eine Begrüßung

           Zum Beispiel: Hallo!

           Klicke dazu in das Text-Feld.

           Das ist das große Feld unter dem "Betreff".

      6. Schreiben Sie Ihre Nachricht. Was wollen Sie sagen?

      7. Schreiben Sie einen Abschied:

           Zum Beispiel: Viele Grüße

           Oder: Freundliche Grüße

      8. Schreiben Sie Ihren Namen dazu

      9. Gehen Sie auf „Senden“.

            „Senden“ steht oft oben im Fenster. Manchmal ganz unten.

           Die E-Mail geht sofort los.

           Aber: das geht nur, wenn Sie mit dem Internet verbunden sind!

       

      Wie füge ich ein Dokument an eine E-Mail an?

      Wichtig: Sie müssen das Dokument auf dem Gerät haben!

      • Folgen Sie den Schritten 1 bis 8: Wie schreibe ich eine E-Mail?

      • Suchen Sie ein Zeichen mit einer Büro-Klammer.

               Das Zeichen ist oft oben im Fenster.

               Manchmal steht auch: „Datei anhängen“ oder „Anhang“

      • Wählen Sie die Datei aus – klicken Sie auf die Büro-Klammer

               Ein neues Fenster geht auf.

               Suchen Sie wo Ihr Dokument gespeichert ist.

               Zum Beispiel: „Downloads“ oder „Dokumente“

      • Klicken Sie die Datei 1 Mal an.

      • Drücken Sie dann „Öffnen“ oder „Auswählen“.

               Die Datei wird an die E-Mail gehängt.

               Man sagt: Die Datei lädt hoch.

               Sie sehen jetzt den Namen der Datei in Ihrer E-Mail.

      • Sie haben alles fertig? Gehen Sie auf „Senden“.

       

      Wichtig: Sie schreiben an ein Amt?

      Schreiben Sie Ihren deinen Vornamen und Nachnamen dazu.

      Schreibe auch Ihr Geburts-Datum.

      Warum?

      Der Bearbeiter kann Sie im Computer besser finden.

      Am Feier-Tag wird ein wichtiger Tag gefeiert.

      Oder ein Religions-Fest

      Ämter und Läden sind geschlossen.

      Auch Schulen.

      Nur wichtige Stellen arbeiten.

      Zum Beispiel: Kranken-Haus

       

      Es gibt feste Feier-Tage.

      Sie sind immer am gleichen Tag.

      Das sind in Sachsen

      1. Januar = Neu-Jahr

      1. Mai = Tag der Arbeit

      3. Oktober = Tag der Deutschen Einheit

      31. Oktober = Reformationstag

      25. Dezember = 1. Weihnachts-Tag

      26. Dezember = 2. Weihnachts-Tag

       

      Es gibt bewegliche Feiertage.

      Im April Ostern

      Im Mai Christi Himmel-Fahrt

      Im Mai oder Juni = Pfingsten

      Im November Buß- und Bettag (nur in Sachsen)

       

      Alle Feier-Tage in Sachsen: Feiertage Sachsen - Termine & Infos

      Sie wohnen in einer Gemeinschaft-Unterkunft?

      Es gibt dort kostenloses Internet.

       

      Es gibt Stellen für kostenloses WLAN (WIFI)

      Über einen Hot-Spot.

      Zu Beispiel:

      • Markt der Stadt (zum Beispiel: Marienberg, Stollberg)

      • manche Cafés

      • Bibliothek

       

      Schauen Sie hier für Sachsen: 1.109 WLAN-Hotspots in Sachsen anzeigen

      Oder:

      HotSpot | Telekom

      Millionen-Hotspot-Netz für Deutschland - Vodafone

      Allgemein

      Sonntag und Feiertag = keine Öffnungszeit

       

      Supermarkt und große Läden

      Montag bis Samstag

      ab 7 oder 8 Uhr bis 20 Uhr

      Kaufland bis 22 Uhr

       

      Kleine Läden – andere Zeiten

      Schauen Sie an der Laden-Tür.

      oder im Internet

       

      Ärzte

      Manchmal nicht jeden Tag offen.

      Schauen Sie am Arzt-Haus.

      oder im Internet

       

      Apotheken

      Schauen Sie an der Apotheken-Tür 

      oder im Internet

       

      Behörden und Ämter

      Montag bis Freitag ab 8 Uhr

      Mittwoch geschlossen

      Samstag und Sonntag geschlossen

      Dienstag oder Donnerstag bis 18 Uhr

      Schauen Sie im Internet.

      Briefe sind wichtig!

      Öffnen Sie alle Briefe sofort!

      Oft sind es wichtige Briefe.

      mit Terminen

      Zum Beispiel vom Amt

       

      Ihnen schickt jemand einen Brief?

      Er gehört nur Ihnen.

      Niemand darf die Post öffnen.

      Öffnen Sie keine fremden Briefe!

       

      Sie wohnen im Asyl-Heim:

      Das ist Ihre Adresse.

      Die Briefe kommen ins Heim.

      Sie sind nicht im Heim?

      Sie müssen Ihre Post holen!

       

      Sie wohnen in einer Wohnung:

      Das ist Ihre Adresse.

      Es gibt einen Brief-Kasten mit Schlüssel.

      Schauen Sie immer wieder in den Brief-Kasten.

      Das ist Ihre Aufgabe.

       

      Wichtig:

      Ihr Name steht am Brief-Kasten.

      Er muss gut zu lesen sein.

      Wenn nicht: Schreiben Sie den Namen neu!

       

      Sie sind nie bei Ihrer Adresse?

      Sie sind verantwortlich für die Post!

      Das ist Ihre Aufgabe.

       

      Was können Sie tun?

      Stelle Sie einen Nachsende-Auftrag.

      Das machen Sie bei der Post.

      Zum Beispiel:

      Sie wohnen in Annaberg.

      Diese Adresse ist beim Amt gespeichert.

      Sie arbeiten in Berlin.

      Das Amt schickt einen Brief nach Annaberg.

      Die Post sieht Ihren Auftrag.

      Sie schickt den Brief nach Berlin.

       

      Sie können den Auftrag für 6 Monate machen.

      Der Auftrag kostet Geld.

      Etwa 30 Euro.

       

      Nachsende-Auftrag im Internet erstellen:

      Sie brauchen eine E-Mail-Adresse.

      Sie brauchen ein Konto.

       

      Wichtig:

      Sie haben eine Wohnsitz-Auflage?

      Sie dürfen nicht umziehen!

      Ihre Adresse muss bleiben.

      Ein Probealarm ist ein Test.

      Die Stadt oder Feuerwehr prüft die Sirene.

      Damit man sieht -> Funktioniert die Sirene noch?

      Es gibt keine Gefahr.

       

      Woran erkennen Sie den Probealarm?

      • Der Probealarm ist immer zur gleichen Zeit.

      • Zum Beispiel: jeden Samstag um 11 Uhr.

      • Es gibt keine weiteren Warnungen (kein Radio, keine App-Nachricht).

       

      Es gibt auch einen Warn-Tag.

      Der Warntag ist ein Übungstag.

      Am Warntag wird getestet:

      • ob Sirenen funktionieren

      • ob Warn-Nachrichten auf Telefonen ankommen

      • ob Radio, Fernsehen und Apps warnen können

       

      Es gibt keine echte Gefahr.

      Der Warntag ist einmal im Jahr.

      Meistens im September.

      Die Warnungen kommen oft gegen 11 Uhr.

      Sie bekommen Warnungen:

      • auf dem Handy (zum Beispiel über Cell Broadcast oder Warn-Apps)

      • im Radio, Fernsehen

      • über Sirenen

      In der Nachricht steht:

      • Das ist ein Warntag.

      • Es ist nur ein Test.

       

      Sie müssen nichts tun.
      Sie können ruhig bleiben.

       

      Was ist die NINA-Warn-App?

      • NINA ist eine App für das Telefon.

      • Die App warnt vor Gefahren (Starke Unwetter, Hochwasser, Chemische Unfälle und andere große Gefahren)

       

      Wie funktioniert die App?

      • Die App schickt eine Nachricht auf Ihr Telefon.

      • Die Nachricht sagt: Es gibt eine Gefahr.

      • Die App sagt auch: Was sollen Sie tun?

              Zum Beispiel: Bleiben Sie im Haus. Machen Sie Fenster und Türen zu.

       

      Was ist noch wichtig?

      • Die App ist kostenlos.

      • funktioniert in ganz Deutschland.

      • in verschiedenen Sprachen

       

      Nina App Download

      Nur Erwachsene dürfen Zigaretten kaufen.

      Man muss 18 Jahre alt sein.

       

      In Deutschland gibt es das Rauch-Verbot.

      Es gilt auch für E-Zigaretten.

      Es schützt Nicht-Raucher, Kinder, Kranke und Schwangere.

       

      Wo ist das Rauchen verboten?

      • Schule und Schul-Gelände

      • Kinder-Einrichtungen und Gelände (Kindergarten, Hort)

      • Krankenhaus, Pflegeheim

      • In Bus, Bahn, Straßenbahn, U-Bahn, Flugzeug

      • Im Restaurant (manche haben Bereiche für Raucher)

      • Im Einkaufs-Zentrum und Supermarkt

      • Kino und Theater

      • Sport-Halle und Schwimm-Bad

      • Büro und Arbeits-Platz

      • Universität und Hochschule

      • Museum und Bibliothek

      • Bahnhöfe, Flughäfen, Haltestellen – außer Raucher-Zonen

      • Kinderspielplätze 

      • Öffentliche Gebäude (Rathäuser, Gerichte, Ämter)

       

      Es gibt Orte wo man rauchen kann.

      Die Orte heißen Raucher-Insel.

      Der Platz ist oft etwas abseits.

      Es gibt dort ein Schild.

      Mit einer Zigarette

      Oft steht „Raucher-Bereich“ oder „smoking area

      Es gibt einen Aschen-Becher mit Müll-Eimer.

       

      Rauchen ist unhöflich:

      • in der Nähe von Kindern

      • in der Nähe von kranken Menschen

      • in der Wohnung von anderen Menschen - Frage lieber: Darf ich rauchen?

      • Bus-Haltestelle, Bahn-Steig

       

      Wenn Sie unsicher sind:

      zum Beispiel:

      Sie sind eingeladen.

      Fragen Sie: "Wo kann ich hier rauchen?"

      oder

      Sie stehen bei einer Gruppe Menschen.

      Fragen Sie: „Darf ich hier rauchen?“

      Das ist höflich.

      Deutsche Telefon-Nummern haben ein System.

       

      Es gibt die Vorwahl

      alles mit Vorwahl 0800 = kostenlos

      alles mit Vorwahl 0180 = Service-Nummern, kosten Geld

      alles mit Vorwahl 0900 = Vorsicht! Sehr teuer!

       

      Handy-Nummern beginnen oft mit:

      • 015

      • 016

      • 017

       

      Festnetz-Nummern beginnen mit einer Orts-Vorwahl.

      Zum Beispiel:

      • 030 (Berlin)

      • 040 (Hamburg)

      • 089 (München)

      • 03733 (Annaberg-Buchholz)

      • 03771 (Aue – Bad-Schlema)

       

      Sie haben einen Telefon-Vertrag aus dem Ausland?

      Sie wollen eine deutsche Nummer anrufen?

      1. Wählen Sie: +49 oder 0049

      2. Dann die Telefonnummer ohne 0 am Anfang

      Zum Beispiel:

      Landratsamt Erzgebirgskreis = 03733 831 0

      Sie wählen: +49 3733 831 0 oder 0049 3733 831 0

       

      Telefonieren ins Ausland

      1. Wählen Sie + oder 00

      2. Dann die Länder-Vorwahl

      3. Dann die Telefonnummer ohne 0 am Anfang

      Länder-Vorwahl Beispiele:

      • Türkei: +90

      • Syrien: +963

      • Afghanistan: +93

      • Ukraine: +380

      zum Beispiel:

      Türkei-Nummer = 0532 1234567

      Sie wählen: +90 532 1234567 oder 0090 532 1234567

       

      Wichtige Tipps:

      Ein Gespräch ins Ausland kann teuer sein.

      Nutzen Sie WLAN und Apps wie WhatsApp oder Signal

      Kaufen Sie bei Bedarf eine Prepaid-SIM.

       

      Was ist eine Prepaid-SIM?

      = eine Telefon-Karte zum Aufladen

      Die Karte kommt ins Telefon.

      Sie zahlen Geld auf die Karte.

      Sie können telefonieren.

      Oft unbegrenzt.

      Sie können Internet nutzen.

      Das Guthaben wird weniger.

       

      Das Guthaben ist leer?

      Sie können Guthaben kaufen:

      • im Supermarkt, Kiosk und so weiter

      • in Handy-Läden

      • online

      und auf das die Karte laden.

       

      In Deutschland gibt es viele Anbieter.

      Bekannte Anbieter sind zum Beispiel:

      • Telekom

      • Vodafone

      • O2

      • Aldi Talk

      • Lidl Connect

      • Blau

      Manche Anbieter sind:

      • besonders günstig

      • gut für Auslandsgespräche

      • gut für viel Internet

       

      Fragen Sie einen Mitarbeiter im Laden

      deinen Sozial-Arbeiter oder in einer Beratungsstelle.

       

      Wichtig!

      Sie wollen eine SIM-Karte kaufen?

      Sie werden registriert.

      Nehmen Sie Ihren Ausweis/Pass mit.

      Und Ihre Andresse in Deutschland.

       

      Wo kaufen Sie eine SIM-Karte?

      • Handy-Shops: Telekom, Vodafone, O2, lokale Shops
        Beispiele im Erzgebirgskreis:

        • Annaberg-Buchholz: HandyShop Hennig, Telekom Shop

        • Zschopau: Teledata GmbH

        • Marienberg: Handy-Shop Marienberg

        • Schwarzenberg: Smettana Mobilfunk GbR

      • Supermärkte/Tankstellen: Aldi, Lidl, Rewe, Edeka (oft bei den Kassen)

      • Internet

       

      Karte registrieren

      Registrieren heißt: Sie geben Nameund Adresse

      Ohne Registrierung funktioniert die SIM-Karte nicht.

      Im Laden:

      • Zeigen Sie Ausweis oder Pass.

      • Geben Sie Ihre Adresse an.

      • Der Mitarbeiter registriert die Karte für Sie.

      Sie können im Laden testen: Funktioniert die Karte?

      • Können Sie telefonieren?

      • Geht das Internet?

      Sie kaufen die Karte online?

      Du müssen sich selbst registrieren.

      Deutschland liegt in der Zeit-Zone für Mittel-Europa.

      Kurz: MEZ

      Im Winter gilt die MEZ.

      Das ist die Normalzeit.

      Von Ende Oktober bis März.

       

      Zeit-Umstellung

      Im Frühling (März oder April) – die Uhr wird 1 Stunde vorgestellt.

      Das nennt man Sommerzeit.

      Im Herbst (Oktober) – die Uhr wird 1 Stunde zurückgestellt.

      Das nennt man Winterzeit.

      Oder Normalzeit.

       

      In Deutschland merken sich das viele Menschen so:

      Im Frühling stellen wir die Garten-Möbel VOR die Tür.

      Im Herbst kommen die Möbel ZURÜCK ins Haus.

      Abfall in den Mülleimer werfen.

      KEIN Abfall auf den Boden!

      KEIN Abfall aus dem Fenster!

      KEIN Abfall in die Toilette!

       

      Müll wird gesammelt.

      Aus manchem Müll werden neue Sachen gemacht.

      Zum Beispiel:

      Aus altem Glas wird neues Glas gemacht.

      Das nennt man Recycling.

       

      Dafür wird der Müll gesammelt.

      Jeder Haus-Halt hat Müll-Tonnen.

      Schwarz, Gelb, Braun und Blau.

      Die Tonnen werden abgeholt.

       

      Glas kommt in Altglas-Container.

       

      Es gibt Müll der zum Wertstoff-Hof muss.

      • Sperr-Abfall / Metalle

      • Elektro-Geräte, Elektronik-Geräte, Kühl-Geräte

      • Leuchtstoff-Röhren und Energiespar-Lampen

      • Papier/Pappe/Karton

      • Alt-Kleider (noch tragbar)

      • Grün-Schnitt (Gras- und Strauch-Schnitt)

      • Gemischte Bau-Abfälle

      • Bau-Schutt

      • Altholz (unbelastet)

      • Altreifen (Fahrrad, Krad, PKW)

       

      Stand-Orte und Öffnungs-Zeiten findest du hier: www.za-sws.de/wertstoffhoefe.cfm

       

      Du bist unsicher?

      Wohin mit deinem Müll?

      Schaue im Abfall-ABC unter www.za-sws.de/abfall-abc.cfm

      Das darf rein:

      • sauberes Alt-Papier

      • Zeitung, Prospekte, Kataloge

      • Kartons, Pappe

      • Bücher und Hefte

      • Geschenk-Papier

      • Drucker-Papier

      • Verpackung aus Karton

              Zum Beispiel:

              Eier-Kartons

              Corn-Flakes-Schachtel

              Wasch-Mittel

              Zucker-Tüten

              Mehl-Tüten

       

      KEIN Thermo-Papier 

      Kassen-Zettel, Fahr-Karten, Back-Papier, Bäcker-Tüten mit Beschichtung, Etiketten, Fotos 

      ⇒ schwarze Tonne

      KEIN Tetra-Pak

      ⇒ gelbe Tonne

      KEIN schmutziges Papier 

      Zum Beispiel: Küchen-Rolle, Taschen-Tücher 

      ⇒ schwarze Tonne

      KEINE Tapeten

      ⇒ schwarze Tonne

       

      Trennen Sie Papier und Plastik!

      zum Beispiel: manche Joghurt-Becher

      Papier ⇒ schwarze Tonne

      Plastik ⇒ gelbe Tonne

       

      Unsicher? Schauen Sie im Abfall-ABC.

      Das darf rein:

      • Getränke-Kartons

      • Milch-Kartons

      • Tetra-Pack

      • Konserven-Dosen

      • Dosen ohne Pfand

      • Leere Spray-Dosen

      • Leere Farb-Eimer (Wand-Farbe)

      • Plastik-Flaschen ohne Pfand

      • Joghurt-Becher

      • Plastik-Folie

      • Plastik-Tüten

      • Styropor

      • Werkzeug

      • Besteck und Töpfe

      • Schrauben

      • Plastik-Schüsseln

      • Plastik-Spiel-Zeug       

      • Netz von Kartoffeln und Zwiebeln       

       

      Alles muss leer sein.

      KEINE Reste vom Essen.

      Zum Beispiel:

      Joghurt-Becher ausspülen

      oder mit dem Löffel ausputzen.

       

      KEIN schmutziges Papier

      Zum Beispiel: Küchen-Rolle, Taschen-Tücher

      ⇒ schwarze Tonne

       

      Trennen Sie Papier und Plastik!

      zum Beispiel: manche Joghurt-Becher

      Papier ⇒ schwarze Tonne

      Plastik ⇒ gelbe Tonne

       

      Unsicher? Schauen Sie im Abfall-ABC.

      Das darf rein:

      • kalte Asche

      • Glüh-Birnen ABER keine Energie-Spar-Lampen

      • Gummi

      • Kehricht

      • Frittier-Fett, Brat-Öl

      • kaputtes Geschirr

      • Taschen-Tücher

      • Zigaretten-Kippen

      • Tapete

      • Kerzen

      • schmutziges Papier

      • alte Zahn-Bürsten

      • kaputte Kleidung

      • Streu von Klein-Tieren

      • Beutel von Staub-Sauger

      • Tampons, Watte, Damen-Binden

      • Windeln

      • leere Farb-Dosen

      • trockene Farb-Reste

      • Besen

      • Glas-Scherben

      • Lampen-Schirme

      • Haar-Bürsten

      • Medikamente

       

      Medikamente in den Rest-Müll (schwarze Tonne)

      NICHT in die Toilette!

      NICHT ins Waschbecken!

      Gefahr für das Trink-Wasser!

       

      KEINE Batterien

      KEINE flüssigen Farben

      KEINE Elektro-Geräte

      KEINE Energie-Spar-Lampen

      ⇒ alles zum Wertstoff-Hof

      ⇒ Energie-Spar-Lampen kannst du auch im Laden abgeben.

       

      Du bist unsicher?

      Schaue im Abfall-ABC unter www.za-sws.de/abfall-abc.cfm

       

       

      Das darf rein:

      • Essenreste (roh, gekocht, nicht mehr gut)

      • Obst-Schale

      • Obst-Reste

      • Eierschalen

      • Reste von Brot und Kuchen

      • Schnitt-Blumen

      • Topf-Pflanzen ohne Topf

      • Reste von Käse, Wurst…

       

      KEIN Kleintier-Streu

      KEINE Knochen

      KEINE Zigaretten

      KEINE Medikamente

      ⇒ alles schwarze Tonne

       

      KEINE Plastik-Tüten

      ⇒ gelbe Tonne

       

      Unsicher? Schauen Sie im Abfall-ABC.

      Entsorgen Sie Glas in Glas-Containern.

      Sie stehen an vielen Stellen im Ort.

       

      Weißes Glas ⇒ weißer Glas-Container

      Grünes Glas ⇒ grüner Glas-Container

      Braunes Glas ⇒ brauner Glas-Container

       

      Das kommt rein:

      • Ketchup-Flaschen

      • Marmeladen-Gläser

      • Gurken-Gläser

      • Saft-Flaschen

      • Wein-Flaschen

      • Sekt-Flaschen

      • Essig- und Öl-Flaschen

      • Gläser für Baby-Nahrung

       

      Immer leer entsorgen!

      Verschlüsse aus Plastik oder Alu

      ⇒ gelbe Tonne!

       

      KEINE Spiegel

      KEINE Glüh-Birnen

      KEINE Trink-Gläser, Vasen

      KEIN Fenster-Glas

      KEIN Geschirr

      ⇒ alles schwarze Tonne

      Bringen Sie Batterien zum Supermarkt.

      Dort gibt es eine Box.

      Meist am Eingang oder bei der Kasse.

       

      Auto-Batterien → im Fach-Handel oder Kfz-Werkstatt

      E-Bike Akkus → im Fach-Handel

      Gut erhalten? Sauber?

      Packe sie alles in eine Tüte.

      Bringen Sie die Sachen zum Alt-Kleider-Container.

      Sie stehen meist bei den Glas-Containern.

      Sie sind kaputt? → schwarze Tonne

      Was sind Schad-Stoffe?

      = alles was giftig ist

      = alles was explodieren kann

      = alles was Feuer fördert

      Zum Beispiel:

      • Alt-Farben

      • Lack

      • Alt-Öl

      • WC-Reiniger

      • volle Spray-Dosen

      • Verdünner

       

      Lassen Sie alles in der Verpackung!

      Mischen Sie nichts!

      Schad-Stoffe niemals in den Haus-Müll!

      Leere Behälter⇒ gelbe Tonne

      Zum Beispiel: leere Farb-Eimer oder Spray-Dosen

       

      Es gibt mobile Schadstoff-Sammlungen.

      Termine und Stand-Orte finden Sie hier.

      Oder bringen Sie Schad-Stoffe zumWertstoff-Hof.

      Hier werden die Stoffe angenommen:

      • Annaberg („Himmlisch Heer“) - Cunersdorfer Marktsteig 1 (an B 95) 

      • Aue („Lumpicht“) - Schwarzenberger Straße 118 

      • Marienberg - Äußere Annaberger Straße 12 

      • Niederdorf - Chemnitzer Straße 2e 

      Es gibt Termine für die Abgabe.

      Schauen Sie hier.

      Wählen Sie den Wert-Stoff-Hof aus.

      Sie finden Öffnungs-Zeiten und Termine.

      Sperr-Müll = große Dinge aus dem Haus-Halt

      Zum Beispiel:

      • Möbel-Teile

      • Sofa

      • Stuhl

      • Tisch

      • Schrank

      • Teppich

      • Matratze

      • Koffer

      • Plastik-Stühle und Plastik-Tische

      • Wäsche-Ständer

       

      Elektro-Schrott = kaputte Elektro-Geräte

      Zum Beispiel:

      • Kühlschrank

      • Fernseh-Gerät

      • Wasch-Maschine

      • Toaster

      • Staub-Sauger

       

      ACHTUNG!!!

      Sie wohnen in einer Gewährs-Wohnung?

      Entsorgen Sie NIEMALS Möbel oder Geräte!

      Sie gehören zur Wohnung.

      Ein Gerät ist kaputt?

      Zum Beispiel Wasch-Maschine oder Kühl-Schrank

      Sagen Sie es der Wohnungs-Verwaltung!

       

      Sie wohnen in einer DGE - Wohnung:

      Telefon: +49 3733 145 133 Frau Budde

      oder sagen Sie es dem Haus-Meister.

      Sie wohnen in einer ITB - Wohnung:

      Telefon ITB: +49  351 8895733

      oder E-Mail: wvw@itb-dresden.de 

       

      Sie haben eigene Möbel oder Geräte?

      Bringen Sie Müll zum Wert-Stoff-Hof.

      Oder lassen Sie Sperr-Müll abholen.

      Das kostet eine Gebühr.

      Melden Sie den Sperr-Müll an.

      Wo? Zweckverband Abfallwirtschaft Südwestsachsen * Bestellung einer gebührenpflichtigen Sperrabfallentsorgung

      Sie bekommen einen Termin.

      Stellen Sie vorher alles vor das Haus.

      Bauen Sie große Möbel auseinander.

      Zum Beispiel Schränke

       

      KEIN Sperr-Müll in die Müll-Tonne!

      KEIN Sperrmüll auf die Straße!

      Bitte machen Sie wenig Abfall.

      Nicht alles kann wieder verwendet werden.

      Manches liegt dann in der Natur.

      oder schwimmt in Flüssen und Seen.

      Plastik schwimmt im Meer.

       

      Wenn möglich:

      Kaufen Sie Mehr-Weg-Produkte.

      Diese kann man mehrmals nutzen.

      Zum Beispiel:

      Milch in Glas-Flaschen mit Pfand

      Die Flasche wird wieder verwendet.

       

      Nemmen Sie keine Plastik-Tüte.

      Zum Beispiel für Obst und Gemüse

      Verwenden Sie eigene Stoff-Beutel.

      zum Einkauf oder beim Bäcker

       

      Weniger Verpackung

      Kaufen Sie Dinge ohne Plastik und Papier drum herum.

       

      Kaffee für unterwegs?

      Nehmen Sie einen eigenen Becher mit.

      Das nennt man dann: Kaffee/coffee to go

       

      Reparieren statt neu kaufen.

       

      Leihen statt kaufen.

      Dinge die du selten brauchst.

       

      Gebrauchte Dinge kaufen.

      Zum Beispiel: Kleiderkammer, Second-hand-Läden

      Im Internet bei: www.kleinanzeigen.de

       

      Müll trennen

      Sie können mit Bus und Bahn fahren.

      Auch außerhalb des Erzgebirgskreises.

      Zum Beispiel nach Chemnitz, Zwickau, Glauchau

       

      Bus und Bahn fahren meist pünktlich.

      zum Beispiel:

      Der Bus fährt 8 Uhr ab.

      Sie kommen kurz nach 8 Uhr.

      Der Bus ist weg.

       

      Sie müssen eine Fahr-Karte/Ticket kaufen.

      Kinder bis zum 1. Schul-Tag fahren frei.

       

      Es gibt verschiedene Tickets.

      Tickets und Preise: Fahrpreise auf einen Blick — Verkehrsverbund Mittelsachsen

      Sie können zwischen Bus und Bahn wechseln.

      Achten Sie auf die Zeit.

       

      Wo kaufen Sie die Fahr-Karte?

      1. Direkt in Bus oder Bahn/Zug:

      Im Bus:

      • beim Fahrer oder am Automat

      • Sie müssen nichts weiter tun.

      Im Zug (Erzgebirgsbahn, City-Bahn Chemnitz):

      • nur am Automat möglich

      • Sie müssen nichts weiter tun.

       

      2.  Automaten am Bahnsteig und Halte-Stellen:

      Wo? www.vms.de/tarif-und-tickets/ticketkauf/servicestellen-und-fahrausweisautomaten/ 

      Wie kaufen Sie die Karte am Automaten?

      • Wählen Sie: Wo fahren Sie ab? = Name des Ortes oder Halte-Stelle

      • Wählen Sie: Wo wollen Sie hin? Fahrt-Ziel = Name des Ortes oder Halte-Stelle

      • Wählen Sie das Ticket. Zum Beispiel: Einzel oder Hin und Rück

      • Wie viele Personen? Drücken Sie die Zahl.

      • Bezahlen Sie. Meist mit Bar-Geld.

      • Sie bekommen einen Fahr-Schein. Heben Sie ihn gut auf!

      Sie müssen das Ticket entwerten.

      Kurz bevor Sie fahren.

      Das heißt: es bekommt Datum und Uhrzeit

      Es gibt ein kleines Gerät.

      Oft direkt am Einstieg.

       

      3. Vorverkauf:

      Wo? www.vms.de/tarif-und-tickets/ticketkauf/servicestellen-und-fahrausweisautomaten/ 

      Sie müssen das Ticket entwerten.

      Kurz bevor Sie fahren.

      Das heißt: es bekommt Datum und Uhrzeit

      Es gibt ein kleines Gerät.

      Oft direkt am Einstieg.

       

      Übersicht Ticket-Kauf: 

      www.vms.de/tarif-und-tickets/ticketkauf/ 

      www.rve.de/tickets/onlinetickets/ 

      HandyTicket Deutschland - Die Ticket-App für Deutschland

       

      Wichtig

      Sie haben kein Ticket.

      Das Ticket ist nicht entwertet.

      Die Zeit ist abgelaufen.

      Sie haben ein Ticket für eine andere Strecke.

      Das nennt sich "Schwarz-Fahren".

      Es ist verboten.

      Sie müssent eine Strafe zahlen.

      Hier finden Sie den Bus-Fahrplan: 

       

      So lesen Sie den Bus-Fahrplan:

      Oben links steht die Nummer der Bus-Linie.

      Das ist ein schwarzer Kasten mit weißen Zahlen.

      • Jede Bus-Linie hat eine Nummer.

      • Beispiel: „415“

      • Diese Nummer steht auch am Bus.

       

      Links stehen die Halte-Stellen.

      • Untereinander sind die Namen der Halte-Stellen geschrieben.

      • Dort hält der Bus.

       

      Von links nach rechts sind die Abfahrts-Zeiten geschrieben.

      • Jede Spalte zeigt eine Fahrt

      • Zum Beispiel: „06:40“ – dann fährt der Bus 6 Uhr 40 los.

      • Die Zeiten gelten oft von Montag bis Freitag

      • Samstag, Sonntag und am Feiertag gelten oft andere Zeiten. 

      • Diese stehen weiter unten im Fahrplan.

       

      Wichtige Zeichen

      • „S“ – fährt nur an Schul-Tagen (nicht in den Ferien oder am Wochen-Ende)

      • „S1234“ – fährt nur montags bis donnerstags an Schul-Tagen

               Die Zahlen stehen für die Wochentage: 1 für Montag, 2 für Dienstag und so weiter

      • „F“ – nur an schulfreien Tagen

      • "HE" – nicht am 24. Dezember und nicht am 31. Dezember

      • "Hx" – nur am 24. Dezember und am 31. Dezember

      • Manchmal ist eine Spalte Dunkel-Grau mit schräger Schrift. 

               Dort können Sie in eine andere Linie umsteigen. 

              Sie müssen nicht lange warten.

       

      Richtung beachten

      • Busse fahren oft in beide Richtungen

      • Es gibt dafür 2 Tabellen – für jede Richtung 1 Tabelle

      Zum Beispiel: Linie 415 – „Annaberg-Buchholz <> Schwarzenberg <> Aue“

      Es gibt eine Linie 415 von Annaberg über Schwarzenberg nach Aue – 415_Hin

      und es gibt eine Linie 415 von Aue über Schwarzenberg nach Annaberg – 415_Rueck

      Achten Sie darauf, dass Sie den richtigen Fahr-Plan lesen.

       

      So finden Sie Ihre Fahrt:

      • Suchen Sie Ihre Halte-Stelle (links).

      • Gehen Sie dann nach rechts bis zu den Uhr-Zeiten.

               Die Uhr-Zeit zeigt: wann kommt der Bus an Ihre Halte-Stelle

      Fahrpläneaktuell

       

      Haltestellen

      RB 80 Strecke Chemnitz – Cranzahl und Cranzahl – Chemnitz

      Chemnitz Haupt-Bahnhof – Waldkirchen – Zschopau – Scharfenstein – Warmbad – Wolkenstein – Wiesenbad – Wiesa – Annaberg-Buchholz – Sehma – Cranzahl

      RB 81 Strecke Chemnitz – Olbernhau und Olbernhau – Chemnitz

      Chemnitz Haupt-Bahnhof – Grünhainichen-Borstendorf – Pockau-Lengefeld – Blumenau – Olbernhau

      RB 95 Strecke Zwickau – Johanngeorgenstadt und Johanngeorgenstadt – Zwickau

      Zwickau Haupt-Bahnhof – Bad-Schlema – Aue – Lauter – Schwarzenberg – Erla – Antonsthal – Breitenbrunn – Erlabrunn – Johanngeorgenstadt

       

      Sie können das Ticket auch im Zug kaufen.

      Am Automaten.

      Nehmen Sie Bar-Geld mit.

      Am besten sind Münzen.

      Das Ticket ist bereits entwertet.

      Hier kommen Sie zu den aktuellen Fahrplänen.

       

      Haltestellen

      C11 Strecke Chemnitz – Stollberg und Stollberg – Chemnitz

      Chemnitz Haupt-Bahnhof – Neukirchen – Adorf – Jahnsdorf – Pfaffenhain – Niederdorf – Stollberg

       

      C 13 Strecke Chemnitz – Aue und Aue - Chemnitz

      Burgstädt – Chemnitz-Haupt-Bahnhof – Einsiedel – Dittersdorf – Kemtau – Burkhardtsdorf – Meinersdorf – Thalheim – Dorfchemnitz – Zwönitz – Lößnitz – Aue

       

      C14 Strecke Chemnitz - Thalheim - Chemnitz

      Mittweida – Chemnitz-Haupt-Bahnhof – Einsiedel – Dittersdorf – Kemtau – Burkhardtsdorf – Meinersdorf – Thalheim 

       

      RB 92 Strecke Stollberg – Glauchau und Glauchau – Stollberg

      Stollberg – Niederwürschnitz – Oelsnitz – Hohndorf – Lichtenstein – Glauchau

       

      Sie können das Ticket auch im Zug kaufen.

      Am Automaten.

      Nehmen Sie Bar-Geld mit.

      Am besten sind Münzen.

      Das Ticket ist bereits entwertet.

      Deutsche Bahn

      www.bahn.de

       

      Flixbus – in vielen Sprachen

      www.flixbus.de

      Es gibt viele Regeln für den Straßen-Verkehr.

      Die Regeln schützen vor Unfällen.

      Es gibt Regeln für Fuß-Gänger, Rad-Fahrer, Auto-Fahrer

      auch für Reisende in Bus und Bahn 

       

      App in vielen Sprachen: www.germanroadsafety.de/app/

      Wichtige Regeln Download: www.germanroadsafety.de/#downloads

      Fahr-Rad fahren in Deutschland Download: www.germanroadsafety.de/#downloads

       

      Für Kinder:

      www.germanroadsafety.de/kids/vorschule-und-primarstufe/

      www.germanroadsafety.de/kids/sekundarstufe-1/ 

      Nehmen Sie Rücksicht auf andere!

      Helfen Sie Bus und Bahn sauber zu halten!

       

      Damit alle sich wohl fühlen:

      • Erst aussteigen lassen – dann einsteigen

      • Manchmal müssen Sie stehen – halten Sie den Tür-Bereich frei.

      • Halten Sie Ihren Sitz sauber - Keine Füße auf dem Sitz

      • Entsorgen Sie Ihren Müll im Müll-Eimer oder zu Hause.

      • Bieten Sie Ihren Sitz-Platz an.

               Zum Beispiel: alten Menschen, Menschen mit Behinderung, Schwangeren und Menschen mit Kindern

               Das ist höflich.

      • Sitzen Sie so dass Ihr Nachbar Platz hat.

      • Sie wollen Musik hören? Benutzen Sie bitte Kopfhörer!

      • Vermeiden Sie lautes Telefonieren!

      • Stellen Sie Ihr Gepäck in das vorgesehene Fach

               oder unter den Sitz

               Blockieren Sie damit keinen Sitz oder den Bereich für Kinder-Wagen.

      • Sie müssen husten oder niesen?

               Bitte in die Arm-Beuge oder ins Taschen-Tuch.

               Reisen Sie gern auch mit Maske.

               Sie schützt alle Mitreisenden.

      • Sie haben jemanden auf den Fuß getreten?

               Oder aus Versehen geschupst?

               Sagen Sie freundlich: "Entschuldigung!"

               Das ist höflich und entspannt alle.

      • Rauch-Verbot auch für E-Zigarette

      • Mit Kinder-Wagen bitte in den vorgesehenen Bereich.

      • Kein Essen im Bus, auch kein Eis

      Ihre erste Unterkunft ist das Heim.

      Sie leben dort mit vielen anderen Asyl-Bewerbern.

      Das ist manchmal schwer.

       

      Sie können das Heim nicht wählen.

      Hier gibt es Heime:

      • Aue-Alberoda

      • Drebach

      • Grünhain

      • Jahnsdorf

      • Marienberg

      • Zschopau

       

      Im Heim:

      • Sie wohnen mit anderen Menschen zusammen.

      • Sie teilen ein Zimmer mit anderen.

      • Als Familie haben Sie ein eigenes Zimmer.

      • Sie teilen die Küche mit anderen.

      • Sie teilen die Toilette mit anderen. Mann und Frau sind getrennt.

      • Sie teilen den Wasch-Raum mit anderen. Mann und Frau sind getrennt.

      • Es gibt eine soziale Betreuung.

      • Nehmen Sie Rücksicht auf die Mit-Bewohner.

      • Halten Sie sich an die Regeln.

       

      Wichtige Regeln im Heim:

      Jedes Haus hat Regeln.

      Regeln stehen in der Haus-Ordnung.

      Regeln helfen beim Zusammen-Leben.

       

      Leise sein

      Mittags-Ruhe: 13 Uhr bis 15 Uhr

      Nacht-Ruhe: 22 Uhr bis 6 Uhr

      Am Sonntag und Feier-Tag den ganzen Tag

      Was heißt das?

      • Keine laute Musik

      • Nicht laut feiern

      • Kein Lärm!

       

      Müll trennen

      Reste von Essen sofort in den Müll

      Schauen Sie auch bei: Leben und Alltag - Müll

       

      Sauber machen

      Halten Sie Ihren Platz im Zimmer sauber.

      Küche, Kühlschrank, Bad, Toilette – nach dem Benutzen sauber machen.

      Kein Müll auf dem Flur.

      Kein Müll im Gelände.

       

      Lüften

      Lassen Sie frische Luft ins Zimmer.

      Öffnen Sie mehrfach am Tag das Fenster.

      Das hilft gegen Schimmel.

      Machen Sie dazu die Heizung aus.

      Merkblatt richtig lüften

       

      Die Haus-Ordnung ist auch im Heim.

      In vielen Sprachen

       

      Halten Sie sich an die Regeln!

      Dann können Sie in eine Gewährs-Wohnung.

      Das ist eine Wohnung vom Staat.

      Es ist keine eigene Wohnung.

      Die Ausländer-Behörde entscheidet ob und wohin.

       

      In der Wohnung sind Möbel.

      In der Wohnung ist eine Küche mit Herd.

      In der Wohnung sind Kühl-Schrank und Wasch-Maschine.

      In der Wohnung sind Geschirr und Bett-Wäsche.

      Sie dürfen alles nutzen.

      Behandeln Sie die Sachen gut.

       

      Sie können mit Freunden wohnen.

      Sie können nicht allein wohnen.

      Als Familie wohnen Sie zusammen. Ohne Fremde.

      Als Paar wohnen Sie zusammen. Ohne Fremde.

       

      Wer darf in eine Gewährs-Wohnung ziehen?

      Sie können gut allein leben?

      zum Beispiel: Sie halten alles sauber.

      Sie halten sich an die Regeln?

      zum Beispiel: Sie stören Mitbewohner nicht.

      Und: Sie bekommen Asyl-Leistungen?

       

      Wie lange muss ich im Heim wohnen?

      Oft geht ein Umzug schnell.

      Die Ausländer-Behörde sagt: "Sie ziehen um."

      oder Sie sagen dem Betreuer „Ich möchte ausziehen“

       

      Wie komme ich in die Wohnung?

      Die Ausländer-Behörde sagt Tag und Zeit.

      Die Ausländer-Behörde sagt wohin.

      Sie packen Ihre Sachen vorher.

      Wichtig

      Ein Taxi holt Sie ab.

      Es bringt Sie zur Wohnung.

      Bitte seien Sie pünktlich!

      In der Wohnung sind:

      • Leute von der Ausländer-Behörde und

      • Leute vom Wohnungs-Dienstleister.

      Sie warten und erklären Ihnen alles.

       

      Sie bekommen einen Schlüssel.

      Dafür müssen Sie Kaution zahlen.

      Kaution = Miete für den Schlüssel

      Sie bekommen das Geld zurück, wenn:

      • Sie ausziehen und

      • den Schlüssel abgeben

      Kaution = zwischen 30 Euro und 50 Euro.

       

      Sie bekommen Zettel mit Regeln.

      Diese sind wichtig!

       

      Sie müssen Ihre Adresse ändern lassen!

      Auf dem Ausweis.

      Gehen Sie zur Ausländer-Behörde.

      Machen Sie das schnell.

       

      Wichtig: 

      Sie bekommen eine Aufenthalts-Erlaubnis?

      Dann müssen Sie ausziehen!

      Sie müssen eine eigene Wohnung suchen.

      Schauen Sie bei "Nach der Anerkennung als Flüchtling"

      Es gibt ein Problem mit der Wohnung?

      Oder es ist etwas kaputt?

      Zum Beispiel:

      • Kein warmes oder kaltes Wasser

      • Wasser läuft nicht ab (verstopft)

      • Wasser läuft aus (Wasser-Rohr kaputt)

      • Die Heizung geht nicht.

      • Kein Strom in der Wohnung

      • Schwarze Flecken an der Wand (Schimmel)

      • Wasch-Maschine, Herd oder Kühl-Schrank gehen nicht

       

      Schauen Sie: Wer ist der Wohnung-Dienstleister?

      DGE oder ITB?

      Die Information haben Sie beim Einzug bekommen.

      Rufen Sie dort an.

      Oder schreiben Sie eine Nachricht.

       

      DGE 

      Frau Kerstin Budde

      Telefon: +49 3733 145 133

      Mobil: +49 176 1145 0012

      Mail: budde@dge-erzgebirge.de

      Anschrift: Adam-Ries-Straße 16, 09456 Annaberg-Buchholz

       

      ITB

      Telefon: +49 351 889 5733

      Mobil: +49 160 3644 512

      Mail: wvw@itb-dresden.de

       

      Wichtig:

      Der Wohnungs-Dienstleister ist NICHT die Ausländer-Behörde!

      Was macht der Wohnungs-Dienstleister?

      • Kontrolle der Wohnung ob alles in Ordnung ist

      • Hausmeister-Arbeiten

      • Reparaturen organisieren

      • Regeln erklären

      • Bei Fragen zur Wohnung helfen

       

      Sie haben ein Problem mit einem Mitbewohner?

      Sagen Sie es der Ausländer-Behörde. 

      Sie wohnen in Annaberg, Bärenstein, Drebach, Scharfenstein, Ehrenfriedersdorf, Gelenau, Gornau, Großrückerswalde, Oberwiesenthal, Scheibenberg, Sehmatal-Cranzahl, Tannenberg, Thum, Herold, Wolkenstein/Warmbad:

      Herr Kreher

      Telefon: +49 3733 831 5110

      E-Mail: norman.kreher@kreis-erz.de 

       

      Sie wohnen in Großolbersdorf, Großolbersdorf/Hohndorf, Grünhainichen, Borstendorf, Marienberg, Ansprung, Lauterbach, Olbernhau, Blumenau, Pockau-Lengefel, Zschopau, Krumhermersdorf:

      Frau Püschl

      Telefon: +49 3773 831 5124

      E-Mail: marie.pueschl@kreis-erz.de 

       

      Sie wohnen in Burkhardtsdorf, Neukirchen, Oelsnitz, Stollberg, Thalheim:

      Herr Bretschneider

      Telefon: +49 3733 831 5621

      E-Mail: jens.bretscheider@kreis-erz.de 

       

      Sie wohnen in Aue, Bad Schlema, Lauter-Bernsbach, Schönheide:

      Herr Schneider

      Telefon: +49 3733 831 6164

      E-Mail: maximilian.schneider@kreis-erz.de 

       

      Sie wohnen in Breitenbrunn, Eibenstock, Grünhain-Beierfeld, Johanngeorgenstadt, Lugau, Raschau-Markersbach, Stützengrün, Zschorlau:

      Frau Roch

      Telefon: +49 3733 831 5639

      E-Mail: kristin.roch@kreis-erz.de 

       

      Sie wohnen in Auerbach, Lößnitz, Schwarzenberg, Zwönitz:

      Herr Radoi

      Telefon: +49 3733 831 5646

      E-Mail: norman.radoi@kreis-erz.de 

       

      Sie werden bedroht?

      Sie sind in Gefahr?

      Rufen Sie die Polizei unter 110!

      Wasser und Strom kosten viel Geld.

      Bitte gehe sparsam mit Wasser und Strom um.

       

      Was können Sie tun?

      Sie verlassen ein Zimmer – Licht aus

      Sie putzen Zähne – Wasserhahn zu

      Kurz duschen.

      Sie öffnen das Fenster - Heizung aus

      Öffnen Sie den Kühlschrank nur kurz. Auch im Super-Markt.

      = eine Gebühr für Internet, Radio, Fernsehen

      Sie ist für alle gleich.

      Jeder Haushalt zahlt die Gebühr.

       

      Sie wohnen im Asyl-Heim?

      Sie müssen nichts zahlen.

      Sie müssen nichts tun.

       

      Sie wohnen in einer Wohnung?

      Sie arbeiten?

      -> Sie müssen die Gebührenzahlen.

      Sie bekommen Asyl-Leistungen?

      -> Lassen Sie sich befreien.

       

      Wie geht eine Befreiung?

      Stellen Sie einen Antrag.

      Das geht online: Der Rundfunkbeitrag - Befreiung oder Ermäßigung beantragen

      oder gehen Sie ins Rathaus.

      Fragen Sie: "Haben Sie einen Antrag auf Befreiung von der Rundfunkgebühr?

       

      Füllen Sie den Antrag aus.

      Sie bekommen Asyl-Leistungen?

      • Machen Sie ein Kreuz bei "soziale Gründe"

      • Wählen Sie "Asylbewerberleistungen"

      • Geben Sie die Adresse Ihrer Wohnung an.

      Unterschreiben Sie den Antrag!

       

      Sie brauchen einen Nachweis über Einkommen

      Sie erhalten Asyl-Leistungen?

      Schreiben Sie an: migration@kreis-erz.de

      Schreiben Sie: "Ich brauche einen Schein für die Befreiung von der Rundfunkgebühr."

      Schreiben Sie dazu:

      • Ihren Vornamen

      • Ihren Nachnamen

      • Ihr Geburtsdatum

      • Ihre Adresse

      Der Bearbeiter kann Sie schnell im Computer finden.

      Die Ausländer-Behörde schickt Ihnen einen Schein. 

      Darin steht: Sie beziehen Asyl-Leistungen.

       

      Stecken Sie Antrag und Schein in einen Brief-Umschlag.

      Schreiben Sie an die Adresse:

      ARD, ZDF, Deutschlandradio

      Beitragsservice

      50656 Köln

       

      Bringen Sie den Brief zur Post.

      Dort können Sie die Brief-Marke kaufen.

       

      Die Befreiung kommt mit der Post.

      Heben Sie sie gut auf.

       

      Wichtig:

      Sie bekommen Arbeit?

      Melden Sie die Änderung hier: Der Rundfunkbeitrag - Wegfall von Voraussetzungen

      Sie ziehen um?

      Sie ändern Ihr Konto?

      Ihr Name ändert sich?

      Melden Sie die Änderung: Der Rundfunkbeitrag - Daten ändern

       

      Sie haben Fragen zum Rundfunk-Beitrag?

      Schauen Sie hier: Der Rundfunkbeitrag (Deutsch)

      English/English - Spanisch / Español - Französisch / Français - Chinesisch / 中文  - Arabisch / العربية - Russisch / Русский

      Du hast einen Vertrag unterschrieben.

      zum Beispiel:

      • Miet-Vertrag für eine Wohnung

      • Arbeits-Vertrag

      • Handy-Vertrag

       

      Das bedeutet:

      • Der Vertrag gilt für eine bestimmte Zeit.

      • Im Vertrag steht: Was bekommen Sie.

      • Im Vertrag steht:

              Was müssen Sie machen. 

              Oder: Was müssen Sie bezahlen.

      • Alle müssen sich an die Regeln im Vertrag halten.

      Beispiel:

      Sie haben einen Telefon-Vertrag gemacht.

      Der Vertrag ist für 2 Jahre.

      Sie können den Vertrag nicht vorher beenden.

      Man sagt: Sie sind an den Vertrag gebunden.

       

      In Deutschland sind Verträge oft schriftlich

      Bevor Sie unterschreiben:

      • Lesen Sie den Vertrag genau.

      • Sie verstehen etwas nicht? Fragen Sie nach Hilfe!

      Sie wollen keinen Vertrag mehr?

      Sie müssen rechtzeitig kündigen.

      Rechtzeitig heißt:

      Früh genug machen.

      Bevor eine bestimmte Zeit um ist.

      Kündigen heißt:

      Den Vertrag beenden.

      Schreiben Sie einen Brief oder eine E-Mail.

      Sie sagen der Firma: 

      „Ich möchte den Vertrag beenden.“

       

      Es gibt eine Kündigungs-Frist.

      Sie steht im Vertrag.

      Schauen Sie nach.

       

      Sie warten zu lang?

      Es ist zu spät.

      Der Vertrag läuft weiter.

      Manchmal 1 Monat

      Manchmal auch 1 Jahr

      Oder länger.

       

      Beispiel für "rechtzeitig kündigen":

      Der Vertrag endet am 30. September 2026.

      Im Vertrag steht – Kündigen Sie 1 Monat vorher.

      Sie müssen bis spätestens 31. August 2026 kündigen.

      Besser früher.

      Sie kündigen am 15. August 2026?

      ➔  Sie haben rechtzeitig gekündigt.

      Sie kündigen am 2. September 2026?

      ➔  Es ist zu spät.

      Der Vertrag geht weiter.

       

      Sie haben rechtzeitig gekündigt?

      Sie bekommen eine Bestätigung.

      Das ist ein kurzer Brief

      Oder eine E-Mail.

      Darin steht:

      • Ja, wir haben Ihre Kündigung bekommen.

      • Ihr Vertrag endet am (Datum).

      Die Bestätigung zeigt:

      Sie haben alles richtig gemacht.

      Die Firma weiß, Sie haben gekündigt.

      Heben Sie das Schreiben gut auf!

       

      Wie schreiben Sie eine Kündigung?

      Download Kündigung (Word-Datei)

      Download Kündigung (PDF)

      Sie sind krank?

      Sie haben Zahn-Schmerzen?

      Ihr Kind ist krank?

      Sie oder Ihr Kind müssen zu Arzt?

       

      Sie brauchen einen Krankenbehandlungs-Schein!

      Das ist ein Papier für den Arzt.

      Sie bekommen den Schein in der Ausländer-Behörde.

       

       

      Gehen Sie mit Schein zum Haus-Arzt.

      Man sagt auch Allgemein-Arzt.

      Es kann eine Frau oder ein Mann sein.

      Sie können Ihren Arzt wählen.

      Mit Schein müssen Sie beim Arzt nichts bezahlen.

       

      Wichtig:

      Erst zum Haus-Arzt.

      Mit Kind immer zum Kinder-Arzt.

      Bei Problemen mit Zahn zum Zahn-Arzt

       

      Wie lange gilt der Behandlungs-Schein?

      Immer für 1 Monat.

       

      Der Haus-Arzt kann helfen.

      Manchmal sagt der Haus-Arzt: 

      Gehen Sie zum Fach-Arzt.

      Fach-Arzt = ein Arzt für bestimmte Krankheiten

      Zum Beispiel:

      • Augen-Arzt

      • Haut-Arzt

      • Ohren-Arzt

      Sie bekommen ein Papier vom Haus-Arzt.

      Das nennt sich Überweisung.

      Wichtig: Gehen Sie damit zur Ausländer-Behörde!

      Die Behörde prüft.

      Man sagt Ihnen:

      Nein, Sie können nicht zum Fach-Arzt gehen.

      oder

      Ja, Sie können zum Fach-Arzt gehen.

      Dann bekommen Sie einen neuen Behandlungs-Schein.

      Machen Sie einen Termin beim Fach-Arzt.

       

      Manchmal sagt der Haus-Arzt:

      Sie müssen ins Kranken-Haus.

      Sie bekommen ein Papier vom Arzt.

      Das nennt sich Einweisung.

      Wichtig: Gehen Sie damit zur Ausländer-Behörde!

      Man sagt ihnen, ob Sie ins Kranken-Haus können.

      Das gilt nicht für Notfälle.

       

      Sie sind 36 Monate in Deutschland?

      Sie bekommen eine Gesundheits-Karte.

      Das ist eine kleine Plastik-Karte.

      Sie können damit direkt zum Arzt gehen.

      Sie brauchen keinen Behandlungs-Schein mehr.

       

      Weitere Informationen: siehe Verbraucherzentrale.

      Machen Sie einen Termin!

      Manchmal dauert das lange.

      Vor allem beim Fach-Arzt

       

      Kommen Sie pünktlich zum Termin!

      Du bist nicht pünktlich da?

      Manchmal werden Sie dann nicht behandelt.

      Es gibt einen neuen Termin.

      Sie müssen warten.

       

      Sie können nicht kommen?

      Rufen Sie an.

      Sagen Sie: „Ich kann nicht kommen.“

      Es gibt einen neuen Termin.

       

      Bringen Sie den Behandlungs-Schein mit.

      oder die Gesundheits-Karte

      Sie nehmen Medikamente? Bringen Sie sie mit.

       

      Im Warte-Zimmer

      Manchmal müssen Sie warten.

      Kinder und alte Menschen haben manchmal Vorrang.

      Setzen Sie sich ins Warte-Zimmer.

      Der Arzt ruft Sie auf.

      Gehen Sie erst dann ins Arzt-Zimmer.

      Seien Sie bitte leise.

      Kein lautes Telefonieren.

       

      Das Arzt-Gespräch

      Begrüßen den Arzt oder die Ärztin.

      Sagen Sie genau warum Sie da sind.

      Erzählen Sie von Schmerzen und Problemen.

       

      Der Arzt hat Schweige-Pflicht.

      Das heißt:

      Er darf anderen nichts sagen.

      Zum Beispiel:

      • über Ihre Krankheit

      • Ihre Medikamente

      • Was Sie ihm sagen

      Der Haus-Arzt untersucht Sie.

      Der Arzt entscheidet über Medikamente.

      Sie verstehen etwas nicht?

      Fragen Sie nach!

       

      Der Haus-Arzt kann helfen.

      Manchmal sagt der Haus-Arzt: 

      Gehen Sie zum Fach-Arzt.

      Fach-Arzt = ein Arzt für bestimmte Krankheiten

      Zum Beispiel:

      • Augen-Arzt

      • Haut-Arzt

      • Ohren-Arzt

      Sie bekommen ein Papier vom Haus-Arzt.

      Das nennt sich Überweisung.

      Wichtig: Gehen Sie damit zur Ausländer-Behörde!

      Die Behörde prüft.

      Man sagt Ihnen:

      Nein, Sie können nicht zum Fach-Arzt gehen.

      oder

      Ja, Sie können zum Fach-Arzt gehen.

      Dann bekommen Sie einen neuen Behandlungs-Schein.

      Machen Sie einen Termin beim Fach-Arzt.

       

      Manchmal sagt der Haus-Arzt:

      Sie müssen ins Kranken-Haus.

      Sie bekommen ein Papier vom Arzt.

      Das nennt sich Einweisung.

      Wichtig: Gehen Sie damit zur Ausländer-Behörde!

      Man sagt ihnen, ob Sie ins Kranken-Haus können.

       

      Die Räume eines Arztes heißen Praxis.

      Was bekommen Sie im Krankenhaus?

      • Notfallversorgung

      • Behandlungen und Operationen, die dringend nötig sind

      • Medikamente und Verbandmittel während des Aufenthalts

      • Hilfe bei der Geburt und bei Komplikationen

       

      Was mitnehmen?

      • Ausweis oder Aufenthalts-Papiere

      • Behandlungs-Schein oder Gesundheits-Karte

      • Wenn Sie haben: Impfpass oder ärztliche Unterlagen

      • Medikamente, die Sie regelmäßig nehmen

      • Bequeme Kleidung und Haus-Schuhe

      • Hygiene-Artikel (Zahnbürste, Handtuch, Seife)

      • Telefon-Nummer von Angehörigen oder Betreuer

       

      Wie verhalten?

      • Freundlich und respektvoll zu Personal und Patienten

      • Fragen stellen, wenn Sie etwas nicht verstehen

      • Anweisungen vom Personal beachten

      • Besuchs-Zeiten einhalten

      • Ruhe-Zeiten einhalten

      • Medikamente nur nach Anweisung einnehmen

      • Beschwerden und Allergien mitteilen

       

      Was noch?

      • Notfälle: sofort Personal informieren

      • Sprache: Falls nötig, um Übersetzer oder Dolmetscher bitten

      Sie sind krank?

      Sie brauchen ein Medikament?

      Gehen Sie zum Arzt.

      Er entscheidet über Medikamente.

      zum Beispiel: Antibiotika, starke Schmerz-Mittel

       

      Was ist ein Rezept?

      • Ein Rezept ist ein rosa Zettel vom Arzt.

      • Auf dem Zettel steht, welche Medizin Sie brauchen.

      • Sie gehen mit dem Zettel in die Apotheke

      • Die Apotheke gibt Ihnen die Medizin.

       

      E-Rezept (digital):

      • Sie brauchen keinen Zettel mehr.

      • Der Arzt schickt das Rezept digital.

      • Die Apotheke gibt Ihnen die Medizin.

      Sie brauchen:

      • Gesundheitskarte oder

      • E-Rezept-App auf dem Handy oder

      • App der Apotheke oder

      • Papierausdruck

       

      Öffnungszeiten der Apotheken

      Montag bis Freitag: meist von 8 Uhr bis 18 Uhr.

      Samstag: meist nur bis Mittag 12 Uhr.

      Sonntag: geschlossen

       

      Zuzahlung

      Sie bekommen Asyl-Leistungen?

      Sie zahlen nichts.

      ABER

      Sie zahlen selbst wenn:

      • Sie keinen Behandlungs-Schein oder keine Gesundheitskarte haben

      • oder kein Rezept vom Arzt

      Sie bekommen Lohn?

      • Sie zahlen zwischen 5 und 10 Euro.

       

      Ohne Zuzahlung bekommen Sie:

      • Medikamente für Kinder unter 18 Jahre

       

      Wichtig:

      Es gibt immer eine Notdienst-Apotheke.

      Sie hat nachts, am Wochenende und am Feiertag offen.

      Schauen Sie hier: www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche

      oder rufen Sie an: +49 800 0022833

      Oder schauen auf den Aushang in der Apotheke.

      Sie holen Sonntag oder nachts ein Medikament?

      Es kostet eine Notdienst-Gebühr.

      Das sind wenige Euro.

      Was ist eine Impfung?

      • Eine Impfung ist Schutz vor Krankheit.

      • Man bekommt eine Spritze.

      • In der Spritze ist ein Stoff, der dem Körper hilft.

      • Dann kann der Körper die Krankheit bekämpfen.

       

      Warum impfen?

      • Manche Krankheiten können sehr schlimm sein.

      • Eine Impfung schützt Sie.

      • Sie werden nicht krank oder nur leicht.

      • Impfungen schützen auch andere Menschen.

      Wichtige Impfungen sind zum Beispiel:

      • Masern, Mumps, Röteln

      • Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis)

      • Polio (Kinder-Lähmung)

      • Hepatitis B

      • Rotaviren (gegen Durchfall)

      • Grippe (Influenza, besonders im Winter)

      • Pneumokokken (für ältere oder kranke Menschen)

      • Herpes Zoster / Gürtelrose (für Menschen ab 60 Jahre)

       

      Wie bekommt man die Impfung?

      • Wichtige Impfungen kosten nichts.

      • Man bekommt sie beim Arzt.

      • Man bekommt einen Impf-Ausweis.

      • Sie haben einen Impf-Ausweis oder Unterlagen? Bringen Sie sie mit!

      • Manche Impfungen müssen wiederholt werden.

       

      Ein Impf-Ausweis zeigt:

      • welche Impfungen haben Sie

      • wann wurden die Impfungen gemacht

       

      Impfungen schützen euch und andere in der Unterkunft.

      Impf-Kalender schaue hier.

      (in mehreren Sprachen)

      Sie fühlen sich nicht gut?

      Sie haben zum Beispiel:

      leichtes Fieber oder Kopf-Schmerz

       

      Leichtes Fieber = Der Körper ist ein bisschen wärmer als normal.

      Normal = etwa 36 bis 37 Grad Celsius.

      Leichtes Fieber = 37,5 bis 38,5 Grad Celsius.

       

      Leichtes Fieber ist nicht gefährlich.

      Es zeigt oft – der Körper kämpft gegen eine Krankheit.

      Zum Beispiel bei einer Erkältung.

      Das Fieber geht meist von allein weg.

      Man soll sich ausruhen und viel trinken.

       

      Kopf-Schmerzen sind oft nicht schlimm.

      Viele Menschen haben manchmal Kopf-Schmerzen.

      Man soll sich ausruhen und viel trinken.

      Frische Luft hilft.

      Wenn nötig: gehen Sie zur Apotheke und holen Sie ein Schmerz-Mittel.

       

      Sie müssen nicht sofort zum Arzt:

      • Wenn die Kopf-Schmerzen leicht sind,

      • Wenn die Kopf-Schmerzen nach kurzer Zeit weg gehen,

      • Wenn Sie wissen, warum Sie Kopf-Schmerzen haben (zum Beispiel zu wenig getrunken, Stress, zu wenig Schlaf).

       

      Wann besser zum Arzt?

      Wenn:

      • die Schmerzen sehr stark sind,

      • nicht besser werden,

      • Sie oft Kopf-Schmerzen haben,

      • Sie Fieber, Übelkeit oder Seh-Störungen haben,

      • Ihr Nacken steif ist,

      • Sie sich ganz anders fühlen als sonst

      Aue - Lößnitz - Schneeberg - Lauter-Bernsbach

      Christiane M. Khorasani, Rosa-Luxemburg-Straße 19, 08280 Aue - Telefon: +49 3771 22282 -  Sprech-Zeiten  

      Kathleen Richter, Industriestraße 12, 08315 Lauter-Bernsbach - Telefon: +49 3771 552454 - Sprech-Zeiten

      Dr. med. Andrea Bachmann, Dieter Bachmann und Dr. med. Katrin Eisentraut, Am Steinkamp 1, 08315 Lauter-Bernsbach - Telefon: +49 3771 662346 - Sprech-Zeiten

      Dr. med. Emely Günther, Marktplatz 14, 08294 Lößnitz - Telefon: +49 3771 7193300 - Sprech-Zeiten 

      Dipl. med. Annerose Kante, Goethestraße 3, 08289 Schneeberg - Telefon: +49 3772 63231 - Sprech-Zeiten

      Schwarzenberg - Raschau-Markersbach - Elterlein - Johanngeorgenstadt - Breitenbrunn

      Dr. med. Elke Kraus, Sachsenfelder Straße 69 – 71, 08340 Schwarzenberg - Telefon: +49 3774 61133

      Dr. med. Cornelia Dirsch, Krummer Weg 2, 08340 Schwarzenberg - Telefon: +49 3774 1764770

      Doctora en Medicina Elizabeth Beltre, Gemeindestraße 11, 08340 Schwarzenberg Ortsteil Bermsgrün - Telefon: +49 3774 25227 - Sprachen: Englisch, Spanisch

      Dr. med. Katrin Thiel, Schulstraße 84A, 08352 Raschau-Markersbach - Telefon: +49 3774 81013

      MUDr. Eduard Smotlak, Straße des Friedens 18, 08352 Raschau-Markersbach - Telefon: +49 3774 1396071

      Dr. med. Matthias Hinkel, Barbara-Uttmann-Straße 1, 09481 Elterlein - Telefon: +49 37349 76503 - Sprech-Zeiten - Allgemeine Informationen

      Dipl.-Med. Iris Busch, Eibenstocker Straße 70, 08349 Johanngeorgenstadt - Telefon: +49 3773 883800 - Kontakt

      Dipl.-Med. Gabriele Grießner, Jägerhäuser Straße 13, 08359 Breitenbrunn - Telefon: +49 3774 22876

      Stollberg - Niederdorf - Jahnsdorf-Leukersdorf

      Dr. med. Jürgen Martin und Dr. med. Sebastian Rude, Chemnitzer Straße 17, 09366 Stollberg - Telefon: +49 37296 5116 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Englisch, Russisch

      Dipl.-Med. Michael Vorwergk, Roßmarkt 12, 09366 Stollberg - Telefon: +49 37296 3844 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Englisch

      Dr. med. Martin Grzelkowski, Schillerstraße 26, 09366 Stollberg - Telefon: +49 37296 543912 - E-Mail: arztpraxisstollberg@gmail.com - Sprech-Zeiten

      Dr. Katja Fischer, Neue Straße 5, 09366 Niederdorf - Telefon: +49 37296 963000 - Sprech-Zeiten

      Dr. med. Stephan Thommes, Von-Kleist-Straße 1, 09366 Stollberg - Telefon +49 37296 14023 - Sprech-Zeiten

      Dr. med. Detlef Fichtner, Hohensteiner Straße 36, 09366 Stollberg - Telefon: +49 37296 3718

      Dr. med. Margret Müller-Walther, Hauptstraße 62 a, 09387 Jahnsdorf-Leukersdorf - Telefon +49 0371 217237 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Englisch, Russisch

      Oelsnitz - Lugau - Niederwürschnitz

      Sarah Leimbrock, Albert-Funk-Schacht-Straße 1c, 09376 Oelsnitz - Telefon: +49 37298 173400 - Sprech-Zeiten

      Dipl.-Med. Tilo Förster, Albert-Funk-Schacht-Straße 1c, 09376 Oelsnitz - Telefon: +49 37298 12521 - Sprech-Zeiten

      Dipl.-Med. Ines Zießler und Dr. med. Caronline Zießler, Alte Staatsstraße 1, 09376 Oelsnitz - Telefon: +49 37298 12671 - Sprech-Zeiten

      MVZ (= medizinisches Versorgungs-Zentrum) Diener / Oelschlegel, Lugauer Straße 1, 09376 Oelsnitz - Telefon: +49 37298 302971 - Sprech-Zeiten

      Hausarztpraxis Kunz, Mittlerer Anger 5, 09376 Oelsnitz - Telefon: +49 37296 922982 - Sprech-Zeiten

      Dr. Rebecca Schott, August-Bebel-Straße 16, 09376 Oelsnitz - +49 37298 409601 - Sprech-Zeiten

      Dipl.-Med. Eva Barth, Stollberger Straße 26, 09385 Lugau - Telefon: +49 37295 2619 - Sprech-Zeiten

      Dipl.-Med. Manuela Böhme, Obere Hauptstraße 21a, 09385 Lugau - Telefon: +49 37295 2289 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Englisch 

      Dipl.-Med. Gebhard Weber, Gartenstraße 10, 09385 Lugau - Telefon: +49 37295 3169 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Englisch, Russisch

      Branko Stojanovski, Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 3a, 09399 Niederwürschnitz - Telefon: +49 37296 933686 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Englisch, Kroatisch, Mazedonisch / Makedonisch, Serbisch

      Thalheim - Gornsdorf - Zwönitz

      Dipl. med. Frank Schneider, Untere Bahnhofstraße 32, 09380 Thalheim - Telefon: +49 3721 85324 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Englisch

      Dr. med. Thoralf Scheibner, Hauptstraße 12, 09380 Thalheim - Telefon: +49 3721 84402 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Englisch

      Dipl. med. Dirk Schuster, Stadtbadstraße 1b, 09380 Thalheim - Telefon: +49 3721 39040 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Englisch

      Dipl. med. Maja Mollajew, Robert-Koch-Straße 5, 09380 Thalheim - Telefon: +49 3721 84446 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Russisch

      Dipl. med. Petra Weilbach, August-Uhlmann-Straße 1a, 09390 Gornsdorf - Telefon: +49 3721 6020 - Sprech-Zeiten - Sprachen: Englisch, Russisch

      MUDr. Aleš Buriánek und Martin Kurz, Bahnhofstraße 31, 08297 Zwönitz - Telefon: +49 37754 2406 - Sprech-Zeiten 

      Annaberg - Sehmatal-Sehma

      dieErzte - Praxis Schönherrund Gimbir, Barbara-Uthmann-Ring 131, 09456 Annaberg - Telefon: 03733 14 34 300 - Sprech-Zeiten

      Dr. med. Nadine Hesse, Adam-Ries-Straße 16, 09456 Annaberg - Telefon: +49 3733 6767876 - Sprech-Zeiten

      Dr. med. Andreas Schuster, Am Michaelisstollen 2, 09456 Annaberg - Telefon: +49 3733 23561 - Sprech-Zeiten

      Dr. med. Heike Zimmermann, Barbara-Uthmann-Ring 156, 09456 Annaberg - Telefon: +49 3733 57581 - Sprech-Zeiten

      Axel Mahler, Rathausplatz 1, 09456 Annaberg - +49 3733 6737385 - Sprech-Zeiten

      Dr. Ursula Grethe, Karlsbader Straße 81, 09465 Sehmatal-Sehma - Telefon: +49 3733 66146

      Dr. Richter, Karlsbader Straße 160, 09465 Sehmatal-Sehma - Telefon: +49 3733 596740

       

      mehr Text folgt

       

      Annaberg und Umgebung

      Dipl.-Stom. Lutz Zimmermann Adam-Ries-Straße 2, 09456 Annaberg - Telefon: +49 03733 22453 - Kontakt und Sprech-Zeiten

      Dipl.-Stom. Heike und Jürgen Müller - Große Kirchgasse 6, 09456 Annaberg - Telefon: +49 03733 42105 - Kontakt - Sprech-Zeiten

      Dr. med. dent. Christian Flegel und Janin Schneider Straße der Einheit 19, 09456 Annaberg - Telefon: +49 03733 679030 - Kontakt und Sprech-Zeiten

      Miroslav Dimitrov - Buchholzer Straße 14, 09456 Annaberg - Telefon: +49 03733 23490 - Kontakt und Sprech-Zeiten

      Tino SchlenzWolkensteiner Straße 2a, 09456 Annaberg - Telefon: +49 03733 20067 - Kontakt und Sprech-Zeiten:

      Jan Horwarth und Ulrike Horwarth - Karlsbader Straße 3, 09456 Annaberg - Telefon: +49 03733 66046 - Kontakt und Sprech-Zeiten

      Dipl. Stom. Michael Grünke - Königswalder Straße 1, 09456 Annaberg - Telefon: +49 03733 289438

       

      Mehr Text folgt

      Der Wort-Schatz hilft Ihnen beim Arzt und im Notfall.

       

      Bild-Wörterbuch 
      Deutsch ⋅ Englisch ⋅ Ukrainisch ⋅ Russisch
      Deutsch ⋅ Arabisch ⋅ Englisch ⋅ Französisch
      Deutsch ⋅ Englisch ⋅ Farsi ⋅ Urdu

       

      Mein Körper in Wort und Bild in 14 Sprachen: www.zanzu.de
       

      Notfall-Wortschatz in 32 Sprachen: www.notfall-wortschatz.de

      Sie brauchen die Erlaubnis zum Arbeiten.

      Die Erlaubnis macht die Ausländer-Behörde.

      Die Erlaubnis steht in Ihrem Aufenthalts-Dokument.

       

      Wichtig:

      Sie brauchen eine Erlaubnis für:

      • Arbeit

      • Ausbildung

      • Praktikum

      • Probe-Arbeit

       

      Hospitation

      Hospitation heißt:

      Sie schauen nur zu.

      Sie arbeiten nicht.

      Sie brauchen keine Erlaubnis.

       

      Generelles Beschäftigungs-Verbot 

      Wann gilt das?

      Ihr Asyl-Antrag wurde abgelehnt.

      Sie haben keine Duldung.

      Oder

      Sie haben eine Duldung, aber Ihre Identität ist nicht klar.

      Das heißt: Die Behörde weiß nicht genau wer Sie sind.

      Oder

      Sie kommen aus einem sicheren Herkunft-Land.

      Das sind Stand Januar 2026:

      • die Mitgliedstaaten der Europäischen Union

      • Albanien

      • Bosnien und Herzegowina

      • Georgien

      • Ghana

      • Kosovo

      • Mazedonien, ehemalige jugoslawische Republik

      • Montenegro

      • Republik Moldau

      • Senegal

      • Serbien

      Ein Land ist sicher heißt:

      Menschen werden dort nicht verfolgt.

      Mehr Infos: Deutsch - Englisch/English - Arabisch - Französisch

       

      Wann brauchen Sie keine Erlaubnis mehr?

      • Sie sind anerkannt asyl-berechtigt.

      • Sie sind anerkannter Flüchtling.

      • Sie haben subsidiären Schutz.

      • Sie sind aus der Ukraine geflüchtet.

      In einer Ausbildung lernen Sie einen Beruf.

      Eine Ausbildung dauert 2 bis 3,5 Jahre.

      Sie arbeiten meist in einem Betrieb.

      Dort lernst Sie die Praxis bei der Arbeit.

      Die Theorie lernen Sie in einer Berufs-Schule.

       

      Sie bekommen Geld für die Arbeit.

      Das heißt Ausbildungs-Vergütung.

      Am Ende bekommen Sie ein Zeugnis.

      Mit dem Zeugnis können Sie in diesem Beruf arbeiten.

      Sie werden eine Fach-Kraft in dem Beruf!

      Zum Beispiel: Bäcker, Verkäufer, Friseur, Krankenpfleger oder Krankenschwester

       

      Wann dürfen Sie ein Ausbildung machen?

      • Sie müssen mindestens 3 Monate in Deutschland sein

      • Sie brauchen die Erlaubnis der Ausländerbehörde (= Genehmigung) 

       

      Was Was müssen Sie tun?

      • Füllen Sie den Antrag aus.

      • Lassen Sie den Antrag von Ihrem Chef unterschreiben.

       

      Schicken Sie den Antrag an die Ausländer-Behörde.

      Mail an: asyl-leistungsrecht@kreis-erz.de

      Oder mit der Post an:

      Landratsamt Erzgebirgskreis

      Sachgebiet Asyl- und Leistungsrecht

      Paulus-Jenisius-Straße 24

      09456 Annaberg-Buchholz

       

      Oder geben Sie den Antrag in der Service-Stelle Migration ab

      Paulus-Jenisius-Straße 43 in 09456 Annaberg-Buchholz

      Es gibt dort einen Briefkasten.

       

      Die Ausländer-Behörde prüft den Antrag.

       

      Sie haben eine Duldung?

      Sie können eine Ausbildungsduldung beantragen.

      Sie gilt für die Dauer der Ausbildung.

      Nach der Ausbildung können Sie weiter arbeiten.

      Dafür können Sie eine neue Erlaubnis bekommen.

      Sie können eine Aufenthaltserlaubnis erhalten.

      Aufenthalts-Gestattung heißt: Ihr Asyl-verfahren läuft noch.

      Oder eine Klage beim Verwaltungs-Gericht läuft.

       

      Dürfen Sie arbeiten?

      • NEIN, wenn Sie weniger als 3 Monate in Deutschland sind.

      • JA, wenn Sie mehr als 3 Monate in Deutschland sind.

      ABER:

      Sie wohnen in der Erstaufnahme-Einrichtung Schneeberg?

      Sie dürfen erst nach 6 Monaten in Deutschland arbeiten.

       

      Wichtig:

      Sie brauchen die Erlaubnis von der Ausländer-Behörde (= Genehmigung).

      Ohne Erlaubnis dürfen Sie nicht arbeiten.

       

      Wie geht das?

      • Sie finden einen Job. Zum Beispiel: in einer Küche, in einer Fabrik oder in einem Geschäft.

      • Sie füllen den Antrag aus.

      • Ihr Chef unterschreibt den Antrag.

      • Schicken Sie den Antrag an die Ausländer-Behörde

              Mail an asyl-leistungsrecht@kreis-erz.de

              Oder mit der Post an:

              Landratsamt Erzgebirgskreis

              Sachgebiet Asyl- und Leistungsrecht

              Paulus-Jenisius-Straße 24

              09456 Annaberg-Buchholz

       

              Oder geben Sie den Antrag in der Service-StelleMigration ab.

              Es gibt dort einen Briefkasten.

       

      Die Ausländer-Behörde prüft den Antrag.

      Sie müssen dabei helfen.

      zum Beispiel: einen Pass beschaffen.

       

      Die Ausländer-Behörde sagt JA.

      • Sie bekommen eine Erlaubnis.

      • Das heißt: Sie dürfen arbeiten.

      Oder die Behörde sagt NEIN.

      • Sie dürfen nicht arbeiten.

       

      Wichtig:

      Sie haben eine neue Arbeit?

      Sie müssen das der Behörde sagen.

      Auch wenn es die gleiche Firma ist.

      Was steht in Ihrer Duldung?

      Es steht dort: „Erwerbs-Tätigkeit nicht gestattet“:

      • Sie dürfen nicht arbeiten.

      Es steht dort: „Duldung wegen ungeklärter Identität“

      Das heißt: Die Behörde weiß nicht genau, wer Sie sind.

      • Es gilt immer ein Arbeitsverbot.

       

      Wichtig:

      Sie brauchen die Erlaubnis von der Ausländer-Behörde (= Genehmigung).

      Ohne Erlaubnis dürfen Sie nicht arbeiten.

       

      Wie geht das?

      • Sie finden einen Job. Zum Beispiel: in einer Küche, in einer Fabrik oder in einem Geschäft.

      • Sie füllen den Antrag aus.

      • Ihr Chef unterschreibt den Antrag.

      • Schicken Sie den Antrag an die Ausländer-Behörde

              Mail an asyl-leistungsrecht@kreis-erz.de

              Oder mit der Post an:

              Landratsamt Erzgebirgskreis

              Sachgebiet Asyl- und Leistungsrecht

              Paulus-Jenisius-Straße 24

              09456 Annaberg-Buchholz

       

              Oder geben Sie den Antrag in der Service-StelleMigration ab.

              Es gibt dort einen Briefkasten.

       

      Die Ausländer-Behörde prüft den Antrag.

      Sie müssen dabei helfen.

      zum Beispiel: einen Pass beschaffen.

       

      Die Ausländer-Behörde sagt JA.

      • Sie bekommen eine Erlaubnis.

      • Das heißt: Sie dürfen arbeiten.

      Oder die Behörde sagt NEIN.

      • Sie dürfen nicht arbeiten.

       

      Wichtig:

      Sie haben eine neue Arbeit?

      Sie müssen das der Behörde sagen.

      Auch wenn es die gleiche Firma ist.

      Sie suchen Arbeit?

      Sie haben Fragen?

      Zum Beispiel:

      • Wo finde ich Arbeit?

      • Welche Berufe gibt es in Deutschland?

      • Wie kann ich einen Beruf lernen?

      • Wo finde ich einen Praktikums-Platz?

      • Wird mein Abschluss in Deutschland anerkannt?

      • Wie bewerbe ich mich in Deutschland?

       

      Wer kann Ihnen helfen?

      Agentur für Arbeit

      Standort: Paulus-Jenisius-Straße 43, 09456 Annaberg-Buchholz

      Internet: www.arbeitsagentur.de/vor-ort/annaberg-buchholz

       

      Sie können sich beraten lassen.

      Es gibt:

      • Stellen-Angebote

      • Hilfe den richtigen Beruf für Sie zu finden

      • Beratung zu Ausbildung und Praktika

      • Unterstützung bei Bewerbungen

       

      Machen Sie einen Termin.

      Sie können einen Termin online buchen.

       

      Stellen im Internet

      www.arbeitsagentur.de/fuer-menschen-aus-dem-ausland/jobs-und-praktika-finden

      Arbeit, Ausbildung, Praktikum finden: 

      Jobsuche der BA - Startseite

      www.fachkraefte-erzgebirge.de

       

      Sie haben keinen Berufs-Abschluss?

      Dann ist das oft schwer.

      Gehen Sie zur

      Agentur für Arbeit

      Standort: Paulus-Jenisius-Straße 43, 09456 Annaberg-Buchholz

      Internet: www.arbeitsagentur.de/vor-ort/annaberg-buchholz

       

      Sie haben einen Berufs-Abschluss?

      Anerkennung von Abschlüssen: www.schule.sachsen.de/anerkennung-von-abschluessen-4791.html

      Mehr zur Anerkennung: www.arbeitsagentur.de/fuer-menschen-aus-dem-ausland/anerkennung-abschluss

      und: www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Integration/AnerkennungBerufsabschluss/anerkennung-berufsabschluss.html

       

      Hier finden Sie Hilfe vor Ort:

      Welcome Center Erzgebirge

      Standort: Adam-Ries-Straße 16, 09456 Annaberg-Buchholz

      Telefon: +49 3733 145 109

      Fax: +49 3733 145-145

      E-Mail: info@welcome-erzgebirge.de
      Internet: www.welcome-erzgebirge.de

       

      Arbeitsmarktmentoren des CJD

      Standort: Frohnauer Gasse 17, 09456 Annaberg-Buchholz.

      Herr André Thibaut

      Projektleiter und Arbeitsmarktmentor

      E-Mail: andre.thibaut@cjd.de 

      Telefon: +49 3733 4269882 und +49 171 4041616

      oder

      Frau Tatjana Ziel - Arbeitsmarktmentorin

      E-Mail: tatjana.ziel@cjd.de 

      Telefon: +49 3733 4269882 und +49 151 40638443

      oder

      Frau Madlen Röpke - Arbeitsmarktmentorin

      E-Mail: madlen.roepke@cjd.de 

      Telefon: +49 3733 4269882

       

       

      Das BAMF sagt:

      JA! Sie dürfen in Deutschland bleiben.

      Sie bekommen einen Brief (= Bescheid).

      Das BAMF sagt das auch der Ausländer-Behörde.

       

      Wie geht es weiter?

      Beantragen Sie Ihren elektronischen Aufenthalts-Titel.

      Man sagt kurz: eAT

      Die Ausländer-Behörde schickt Ihnen einen Termin.

      Bringen Sie Unterlagen mit:

               Füllen Sie den Antrag aus.        

      • ein biometrisches digitales Passfoto (mit QR-Code)

       

      Der elektronische Aufenthalts-Titel eAT

      Es wird eine Karte bestellt.

      Das dauert einige Zeit.

      Sie werden informiert, wenn die Karte fertig ist.

      Sie können die Karte dann abholen.

      Bis die Karte fertig ist, bekommen Sie eine Fiktions-Bescheinigung.

       

      Die Fiktions-Bescheinigung ist sehr wichtig.

      Die Aufenthalts-Erlaubnis ist sehr wichtig.

      Beides sind Dokumente.

      Die Erlaubnis zeigt: Sie dürfen in Deutschland bleiben.

       

      Auf der Karte sind Ihre Daten gespeichert:

      • Name

      • Geburts-Datum

      • Staats-Angehörigkeit

      • Adresse, Licht-Bild

      • Finger-Abdruck

      • Regeln die du einhalten musst

       

      Sie können sich auch online ausweisen.

      Mehr Informationen: Flyer zum Download

       

      Sie haben die Karte verloren?

      Rufen Sie hier an:

      116 116 im Inland (kostenlos)

      +49 116 116 oder +49 30 4050 4050 aus dem Ausland (Sie zahlen Gebühren)

      Sie bekommen keine Asyl-Leistungen mehr.

      Stellen Sie einen Antrag auf Bürger-Geld.

       

      Wie geht das?

      Sie bekommen 2 Schreiben von der Ausländer-Behörde:

      1. Schreiben = die Erlaubnis-Fiktion

      2. Schreiben = Einstellungs-Bescheidüber die Asyl-Leistungen

      Gehen Sie mit beiden Schreiben zum Job-Center.

      Im Job-Center stellen Sie Ihren Antrag.

      Den Antrag finden Sie hier.

       

      Wo ist das Job-Center?

      Standort Annaberg, Paulus-Jenisius-Straße 43, 09456 Annaberg-Buchholz

      Telefon:         +49 3733 831 8888

      E-Mail:           jobcenter.34122@kreis-erz.de

      Standort Aue-Bad Schlema, Wettinerstraße 64, 08280 Aue

      Telefon:         +49 3771 277 8888

      E-Mail:           jobcenter.34123@kreis-erz.de

      Standort Marienberg, Freiberger Straße 21, 09496 Marienberg

      Telefon:         +49 3735 601 8888

      E-Mail:           jobcenter.34124@kreis-erz.de

      Standort Stollberg, Schlachthofstraße 5, 09366 Stollberg

      Telefon:         +49 37296 591 8888

      E-Mail:           jobcenter.34125@kreis-erz.de

       

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      Öffnungszeiten

      Montag: 8 Uhr bis 12 Uhr

      Dienstag: 8 Uhr bis 18 Uhr

      Mittwoch: ----------

      Donnerstag: 8 uhr bis 16 Uhr

      Freitag: 8 Uhr bis 12 Uhr

      Text folgt

      Sie wohnen im Asyl-Heim?

      Oder einer Gewährs-Wohnung?

      Sie müssen ausziehen!

       

      Text folgt

      aktuelle Informationen - siehe hier.

      (Seite des BAMF)

      Broschüre mit vielen Informationen:

      Das Hilfesystem für Menschen mit Behinderung 

      www.ankommenapp.de 

      Themen:

      • Leben in Deutschland

      • Asyl, Ausbildung, Arbeit

      • Deutsch lernen

       

      www.handbookgermany.de 

      Wichtige Tipps zu:

      • Asyl

      • Wohnung

      • Gesundheit

      • Arbeit und Ausbildung

      • Kinderbetreuung

      • Studium

      und vieles mehr

      Sie können die Sprache wählen.

       

      www.make-it-in-germany.com

      von der Bundes-Regierung für Fach-Kräfte

      Sie können die Sprache wählen.

       

      www.refugeeguide.de

      Informationen und Tipps zum Leben in Deutschland

      Sie können die Sprache wählen.

       

      www.deutschland.de/de/alltag-in-deutschland

      auch als App: www.deutschland.de/de/app 

      Sie können die Sprache wählen.

       

      www.tatsachen-ueber-deutschland.de/de 

      Informationen zu vielen Themen

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